BGA-Umfrage zu möglichen Auswirkungen des BREXIT

Das Vereinigte Königreich erklärte am 29. März 2017 gegenüber dem Europäischen Rat seine Absicht, aus der Europäischen Union auszutreten. Dieser Entscheidung war Ergebnis eines Referendum vom 24. Juni 2016, in dessen Nachgang der damalige Premierminister David Cameron seinen Rücktritt erklärte. Das britische Pfund sackte ab und damit brach für viele Händler der britische Markt als Absatzmarkt weg.

Entwicklung des Außenhandels mit dem Vereinigten Königreich


Am 29. April 2017 verabschiedeten die europäischen Staats- und Regierungschefs die politischen Leitlinien für die folgenden Verhandlungen. Im Einvernehmen mit der britischen Regierung einigte man sich darauf, zunächst drei zentrale Fragen der Trennung zu klären:

1. innerirische Grenze,
2. finanzielle Verpflichtungen des Vereinigten Königreichs
3. wechselseitiger Rechtsstatus der EU-Bürger und der Bürger des Vereinigten Königreichs

Am 8. Dezember verkündete Premierministerin May und Kommissionspräsident Juncker in Brüssel eine grundsätzliche Einigung in diesen zentralen Punkten. Trotz widersprüchlicher Reaktionen und einem Parlamentsvorbehalt kamen am 15. Dezember die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten zu dem Schluss, dass ausreichende Fortschritte in den Verhandlungen erzielt wurden. Damit wurde die Grundlage gelegt, die zweite Phase der Verhandlungen einzuleiten. Ohne eine entsprechende Einigung wird Großbritannien ungeregelt die Europäische Union am 29. März 2019 verlassen.

Struktur der deutschen Ausfuhren 2016


Die Ausgestaltung der zukünftigen bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und die Festlegung des Weges zu diesem neuen Verhältnis stehen nun im Mittelpunkt dieser zweiten Phase. Die Unternehmen des Deutschen Groß- und Außenhandels sowie des Dienstleistungssektors sehen eine Vielzahl von offenen Problemfeldern. Eine entsprechende Zusammenstellung der Themenfelder finden Sie „hier“.

Struktur der deutschen Einfuhren 2016