Berlin | 14.11.2018

BGA zum BIP: Politik muss erste Alarmsignale ernst nehmen

„Die gute Nachricht zuerst: Die deutsche Wirtschaft ist von einer Rezession noch deutlich entfernt.

Die schlechte Nachricht: Auch wenn die Konjunktur im Großen und Ganzen weiterhin aufwärtsgerichtet bleibt, verliert sie an Dynamik. Es ist an der Zeit, dass die Politik gegensteuert und Maßnahmen für neue Wachstumsimpulse sowie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ergreift.“ Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

„Wenn wir die Erfolge auf dem Arbeitsmarkt und die damit einhergehende gute Kassenlage nicht gefährden wollen, müssen wir vorausschauend handeln. Ein weiteres Ausweichen der Politik, beispielsweise vor einer dringend notwendigen Unternehmensteuerreform sowie der Abschaffung des Solidaritätszuschlages, wird uns über kurz oder lang ins Hintertreffen führen,“ so Bingmann abschließend.

39, Berlin, 14. November 2018

 

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 14.11.2018

Zur Einigung auf ein Brexit-Abkommen erklärt BGA-Präsident Dr. Holger Bingmann:

„Nach der Einigung auf ein Brexit-Abkommen sind wir vorsichtig optimistisch, dass ein ungeordneter Austritt doch noch abgewendet werden kann.

Allerdings bleibt eine gehörige Position Skepsis, da die Zustimmung im britischen Parlament keineswegs sicher ist. Denn dort sind die Parteien gespalten und die Fronten verhärtet. Deshalb ist es zu früh, den Unternehmen Entwarnung zu geben. Vielmehr müssen sie nach wie vor alle Szenarien in ihre Überlegungen einbeziehen. Die Gefahr eines ungeordneten Austritts, der Unternehmen in Europa wie in Großbritannien stark belasten würde, ist noch nicht gebannt. Alles hängt von der britischen Innenpolitik ab, auf die wir wenig Einfluss haben. Eine gütliche Einigung wäre umso wichtiger, weil sich in Europa mit Italien bereits die nächste Baustelle auftut. Mit seiner desaströsen Haushaltspolitik riskiert das stark verschuldete Land eine Staatspleite und könnte Europa in eine weitere Finanzkrise ziehen.“

Berlin, 14. November 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 08.11.2018

BGA: Außenhandel kühlt spürbar ab

„Die Abkühlung der Exporte im dritten Quartal war fast greifbar.

Besonders schmerzt der Rückgang auf so breiter Front, auch wenn er sich auf dem europäischen Markt in Grenzen hält. Einzig die Länder der Eurozone liegen leicht im Plus.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für September 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 109,1 Milliarden Euro exportiert. Damit sind die Exporte im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent gesunken. Mit einem Warenwert von 90,7 Milliarden Euro sind die deutschen Importe jedoch wesentlich stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 5,3 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 18,4 Milliarden Euro ab.„Der weltweit zunehmende Protektionismus und Risiken wie der anstehende Brexit werden es den Unternehmen auch in den kommenden Monaten nicht leicht machen. Die Politik hat es in der Hand, dass sie beispielsweise nicht auch noch im internationalen Steuerwettbewerb weiter zurückfallen, und auch weitere Investionsbremsen hierzulande gelöst werden“, so Bingmann abschließend.

38, Berlin, 8. November 2018

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André Schwarz
Pressesprecher
Bundesverband Großhandel,
Außenhandel, Dienstleistungen e.V.
Am Weidendamm 1A
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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 07.11.2018

Zum Jahresgutachten des Sachverständigenrates erklärt BGA-Präsident Dr. Holger Bingmann:

„Die vielen Stolpersteine im internationalen Handel und weitere offene Baustellen, wie der Brexit, hinterlassen hierzulande wirtschaftliche Bremsspuren.

Dass der konjunkturelle Rückenwind, zu dem die Geldschwemme der EZB maßgeblich beiträgt, nicht ewig anhält, kommt wenig überraschend.

Die Hinweise und Empfehlungen aus Wirtschaft und Wissenschaft sollte die Politik daher ernst nehmen und mutig entgegensteuern. So sehr wir begrüßen, dass sich die Bundesregierung auf internationaler und europäischer Ebene für offenen und fairen Handel einsetzt, so sehr steigt in Deutschland der Handlungsdruck. So rangiert beispielsweise die Steuerbelastung für die Unternehmen bereits heute im oberen Drittel, Strukturreformen bei der Unternehmensbesteuerung sind überfällig. Aber auch Schlag- und Funklöcher bremsen die Wirtschaft immer wieder aus.“

Berlin, 7. November 2018

 

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 07.11.2018

Zum Ausgang der US-Wahlen erklärt BGA-Präsident Dr. Holger Bingmann:

„Das Ergebnis der US-Wahlen zeigt, dass die derzeitige Politik der US-Administration kein schlichter ‚Betriebsunfall‘ ist,

sondern in weiten Bevölkerungsteilen Zustimmung findet. Damit werden die Unsicherheit und der rüde Ton in der Außenwirtschaftspolitik anhalten. Das unterstreicht die Wichtigkeit eines souveränen und starken Europas, das mit einer Stimme spricht. Nur so werden wir unsere Werte einfordern und einen regelgebundenen offenen Welthandel vorantreiben können.“

Berlin, 7. November 2018

 

 

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 19.10.2018

BGA kritisiert: Fehlende Verteilungsgerechtigkeit bei Anhebung der Lkw-Mautsätze

„Durch die Anhebung der Lkw-Maut zum 1. Januar 2019 werden Unternehmen künftig mit über 7 Milliarden Euro belastet.

Besonders schmerzlich sind die fehlende Verteilungsgerechtigkeit und die Anlastung von sachfremden, externen Kosten. Für schadstoffarme, schwere Euro-VI-Lkw steigen die Kosten pro Kilometer allein durch die höheren Mautsätze um rund 40 Prozent und das Ziel einer möglichst schnellen Schadstoffreduktion wird konterkariert. Bereits heute leistet der Straßengüterverkehr einen maßgeblichen Beitrag zu den Infrastrukturkosten. Auch aus Verbrauchersicht ist die erhebliche Ausweitung der Maut nicht sachgerecht. Angesichts des bereits heute hohen Kostendrucks ist der Handel gezwungen, zumindest einen Teil der zusätzlichen Kosten an die Kunden weiterzugeben. Die Lkw-Maut wirkt somit wie eine versteckte Steuer für die Endkunden. Zwar ist die Befreiung der Maut bei umweltfreundlichen Gasantrieben richtig, allerdings ist die Ausnahme von Erdgasantrieben zu kurz gedacht. Auch die Lkw, die mit dem umweltfreundlichen Autogas (LPG) betrieben werden, müssen von der Maut befreit werden.“ Dies erklärt Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes.

Berlin, 19. Oktober 2018

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Carsten Taucke

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Berlin | 18.10.2018

BGA: EU und Singapur setzen ein gemeinsames Zeichen gegen Protektionismus

„Die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Singapur ist ein wichtiges Signal in einer schwierigen Zeit, in der der freie Handel fortwährend Angriffen ausgesetzt ist.

Zudem hat das Abkommen auch große wirtschaftliche Bedeutung. Schließlich ist der Stadtstaat Drehscheibe für den gesamten südostasiatischen Staatenverband ASEAN und als Sitz tausender europäischer Unternehmen von großer Bedeutung für die europäische Wirtschaft. Singapur ist Europas wichtigster Partner in einer der größten Wachstumsregionen der Welt.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der morgigen Unterzeichnung des EU-Singapur-Freihandelsabkommens.

„Die Unterzeichnung ist nun der lang ersehnte Schritt, das Abkommen endlich zum Nutzen der Unternehmen hier wie dort anzuwenden. Nach dem langwierigen Hickhack um die Zuständigkeiten fordern wir jetzt eine schnelle Ratifizierung des Abkommens ein, damit unsere Handelsunternehmen schon Anfang nächsten Jahres von den vereinbarten Zollsenkungen und dem Abbau der Handelsbarrieren profitieren können. Das Freihandelsabkommen steht zudem am Anfang einer stärkeren wirtschaftlichen Verbindung Südostasiens mit der EU. Es ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem umfassenden Abkommen mit der ganzen ASEAN-Region“, so Bingmann abschließend.

37, Berlin, 18. Oktober 2018

 

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 18.10.2018

BGA zur Brückenteilzeit: Unternehmen benötigen mehr Freiräume statt neue Hürden

„Der neue befristete Teilzeitanspruch stellt Handels- und Dienstleistungsunternehmen vor erhebliche Probleme bei der Personalplanung.

Gerade mittelständische Unternehmen werden entgegen aller Sonntagsreden mehr belastet: Ihnen wird es schwerfallen, die vorübergehend wegfallende Arbeitsleistung durch geeignete Fachkräfte zu ersetzen. Die Einschränkung des unternehmerischen Gestaltungsspielraums in der anhaltend guten Wirtschaftslage ist gefährlich. Neue arbeitsrechtliche Belastungen wie die Brückenteilzeit werden uns auf die Füße fallen, sobald die Konjunktur nachlässt. Um international wettbewerbsfähig zu sein, benötigen deutsche Unternehmen mehr statt weniger Freiräume.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zur abschließenden Beratung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts (Brückenteilzeit) im Deutschen Bundestag am heutigen 18. Oktober 2018.

36, Berlin, 18. Oktober 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 17.10.2018

BGA: Steigende Nervosität belastet Welthandel und Weltwirtschaft – Eigene Mauern hochziehen ist für Außenhandel keine Option – Hoffen auf Durchbruch in Brexit-Verhandlungen

„Zehn Jahre nach der Finanzkrise stehen wir heute vor einer globalen handelspolitischen Krise.

„Zehn Jahre nach der Finanzkrise stehen wir heute vor einer globalen handelspolitischen Krise – einem massiven Angriff auf die regelgebundene Welthandelsordnung. In dieses Chaos dürfen wir uns nicht hineinziehen lassen. Vielmehr gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und Kurs zu halten.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., heute in Berlin anlässlich der Herbstpressekonferenz des Verbandes zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Wachstumstempo lässt nach
„Während sich der deutsche Außenhandel im ersten Halbjahr wacker geschlagen hat, hat im Hintergrund der Rückgang bei den ausländischen Auftragseingängen eindeutig die Wende eingeläutet. Somit zeichnet sich ab, dass wir das Wachstumstempo im Außenhandel in der zweiten Jahreshälfte nicht halten können“, so Bingmann.

Vor diesem Hintergrund senkt der BGA seine Wachstumsprognose für die deutschen Exporte im laufenden Jahr auf 3,5 Prozent. „Einem ganzen Bündel mehr oder weniger großer Risiken stehen nur wenige Impulse für neues Wachstum gegenüber“, warnte der BGA-Präsident. Neben der Aushöhlung der internationalen Wirtschaftsordnung durch die USA verwies er auf geopolitische Risiken und den hohen Verschuldungsgrad, insbesondere zahlreicher Schwellenländer, aber beispielsweise auch Italiens, die finanziell verwundbar seien.

Derweil stiegen die gesamten Exporte in den ersten sechs Monaten um vier Prozent auf 663 Milliarden Euro. Besonders erfreulich war dabei die Entwicklung bei den Exporten in die EU-Länder: Fast fünf Prozent mehr deutsche Waren (+4,8% auf 459,1 Milliarden Euro) gingen ins EU-Ausland. Zugleich sind die Schatten des Brexit nicht mehr zu übersehen: Allein im ersten Halbjahr sanken unsere Exporte in das Vereinigte Königreich um fast drei Prozent (-2,7%) auf 42,1 Milliarden Euro.

Auch im US-Geschäft hinterlässt der von Präsident Trump begonnene Handelsstreit Spuren. Die Ausfuhren in die USA sind nur um knapp ein Prozent (auf 56,1 Milliarden Euro) gewachsen. Hingegen stiegen die Ausfuhren nach China um zehn Prozent auf 53,3 Milliarden Euro.

Unterm Strich bleiben die USA mit 56 Prozent wichtigster Handelspartner im Export. Beim gesamten Handelsvolumen belegt die Volksrepublik China mit fast 50 Prozent den ersten Platz. Friktionen im internationalen Handel zwischen unserem wichtigsten Handelspartner China und unserem wichtigsten Absatzmarkt USA würden uns unzweifelhaft massiv treffen, warnte der BGA-Präsident.

WTO-Reform muss Missstände ansprechen
Hauptaugenmerk gilt derzeit dem bevorstehenden Brexit sowie der nun seit fast zwei Jahren schrittweisen Aushöhlung und den anhaltenden Angriffen auf die Welthandelsordnung. „Eigene Mauern hochzuziehen ist angesichts dessen, dass 90 Prozent des globalen Wirtschaftswachstums in den nächsten zehn bis 15 Jahren außerhalb der EU stattfinden, keine Option“, mahnte Bingmann und begrüßte, wie sehr sich die Bundesregierung derzeit zusammen mit unseren europäischen Nachbarn im Rahmen der G20 für die Stabilisierung und den Erhalt des multilateralen Handelssystems einsetze.

Eine Reform der WTO müsse auch Missstände ansprechen, die durch ungerechtfertigte Subventionen und durch einen mangelnden Schutz von geistigem Eigentum entstehen. Ein Großteil von Amerikas Zorn diesbezüglich gegen China sei nicht unberechtigt. Doch einseitig verhängte „Strafzölle“ seien der falsche Weg, der sich infolge der fortgeschrittenen, internationalen Arbeitsteilung disruptiv auf Lieferketten in der ganzen Welt auswirke.

Gerade im Handelskonflikt mit den USA offenbare sich, welch schützende Wirkung die EU für ihre Mitglieder zu bieten habe. Der Brexit sei in dieser Zeit ein folgenschwerer, katastrophaler Schritt.

Harter Brexit als Worst-Case
„Die Lage ist ernst, die Verhandlungen haben den kritischen Zeitpunkt längst überschritten und stecken in einer Sackgasse fest. Die Staats- und Regierungschefs, die sich heute in Brüssel zum EU-Gipfel treffen, müssen nun endlich eine Lösung herbeiführen. Dies ist nun zentrale Aufgabe der gesamten EU und ihrer Institutionen. Es besteht die reale Gefahr, dass am Ende ein von beiden Seiten ungewollter, vertragsloser Austritt steht, der für Briten und Europäer schwerwiegende Folgen hätte. Bei einem solchen ‚harten Brexit‘ – ohne Freihandelsabkommen – drohen deutschen Unternehmen Kosten in Milliardenhöhe.

„Eine Einigung darf aber nicht um jeden Preis erzielt werden. Für uns Groß- und Außenhändler steht nach wie vor die Integrität des Binnenmarkts an erster Stelle. Kein einzelnes europäisches Land kann auf der internationalen Bühne auch nur annähernd so viel Einfluss haben wie die EU als Ganzes. Und dennoch sollte man gemeinsam auch die zur Verfügung stehende Flexibilität auf beiden Seiten nutzen. Auch die EU sollte nicht so hart verhandeln, dass das Band zwischen ihr und England auf Dauer zerschnitten bleibt – damit dessen und unsere Enkel über einen Wiedereinzug in das europäische Haus miteinander sprechen können“, so Bingmann abschließend.

35, Berlin, 17. Oktober 2018

 

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Berlin | 09.10.2018

BGA: Spätsommer im deutschen Außenhandel

„Für den Export klingt der Sommer mit einem stabilen Ergebnis aus, während er für die Importeure andauert.

So sind die deutschen Einfuhren im August fast dreimal so stark gewachsen wie die Ausfuhren.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für August 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 105,2 Milliarden Euro exportiert. Damit sind die Exporte im Vorjahresvergleich um 2,2 Prozent gestiegen. Mit einem Warenwert von 88,1 Milliarden Euro sind die deutschen Importe jedoch wesentlich stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 6,2 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 17,2 Milliarden Euro ab.

„Angesichts der vielen Unsicherheiten, insbesondere ausgelöst durch die direkten und indirekten Folgen der Handelsstreitigkeiten, blicken wir mit Vorsicht in Richtung Jahresende. Es ist sicher zu früh, Alarm zu schlagen, doch die Anzeichen mehren sich, dass die Unternehmen sich auf ein schwächeres Exportwachstum einstellen müssen. Denn eine Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China scheint ebenso wenig in Sicht wie ein Verhandlungsergebnis für den Brexit. Wir sollten uns dringend auf regelbasiertes Handeln zurückbesinnen und viel stärker unsere gemeinsamen Werte als die Unterschiede in den Vordergrund stellen. Alles andere schadet allen Wirtschaftsbeteiligten“, so Bingmann abschließend.

34, Berlin, 9. Oktober 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 02.10.2018

BGA zur Einigung beim Dieselgipfel: Ergebnisse jetzt zügig in die Tat umsetzen

„Die Einigung im Dieselstreit ist längst überfällig. Wir erwarten, dass die Beschlüsse nun zügig umgesetzt werden.

Die seit Monaten herrschende Debatte um die Zukunft des Diesels ließ Sachlichkeit bisweilen vermissen. Klar ist, dass, wenn man effiziente und emissionsarme Verkehre stärken möchte, Antriebstechnologien nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Nur ein technologieoffener Ansatz kann die notwendigen Impulse im Kampf um die Einhaltung der Klimaziele setzen. Der Diesel liefert hierzu nach wie vor einen entscheidenden Beitrag. Mit dem nun getroffenen Kompromiss können Fahrverbote in den meisten deutschen Städten verhindert werden. Es ist richtig, dass der Bund die Umrüstung von Lieferfahrzeugen mit bis zu 80 Prozent finanziell unterstützen will.“ Dies erklärte Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der Einigung beim Dieselgipfel.

Berlin, 2. Oktober 2018

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Carsten Taucke

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Berlin | 01.10.2018

BGA: Einigung auf NAFTA-Nachfolgeabkommen ist ein Lichtblick

„In unruhigen Zeiten, in denen Protektionismus wieder salonfähig geworden ist, ist das Abkommen in letzter Minute ein Lichtblick.

Ob das neue Abkommen NAFTA vollwertig ersetzen kann, bleibt allerdings noch abzuwarten. Wie so oft kommt es auch hier auf die Details an.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Einigung zwischen Kanada und den USA auf das neue Freihandelsabkommen USMCA, welches das bisherige NAFTA-Abkommen ersetzen soll.

„Die Einigung ist ein Fingerzeig, dass es anscheinend doch noch möglich ist, mit der Trump-Administration Abkommen zu schließen, die den Handel erleichtern, statt inständig zu blockieren. Das weckt die Hoffnung, dass sich diese konstruktive Haltung auch auf die Verhandlungen der USA mit der EU über ein neues Freihandelsabkommen übertragen lässt. Ein solches Abkommen wird dringend gebraucht, um weiteren Handelsstreitigkeiten vorzubeugen. Deutsche Unternehmen sind zudem auf offene Märkte und stabile Rahmenbedingungen angewiesen und tragen mit ihrer Wettbewerbsfähigkeit entscheidend zum Wohlstand hierzulande bei“, so Bingmann abschließend.

33, Berlin, 1. Oktober 2018

 

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 26.09.2018

Richtiger Ausbau von 5G ist für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands entscheidend!

„Wir brauchen eine flächendeckende, schnelle und zuverlässige Netzabdeckung entlang der Verkehrswege.

Nur so können Innovationen wie automatisiertes und vernetztes Fahren umgesetzt werden, um auf diese Weise Verkehre effizienter und umweltschonender zu gestalten. Auch für die Bereitstellung von digitalen Diensten und erhöhte Verkehrssicherheit ist eine flächendeckende Netzabdeckung unumgänglich. Der mittelständisch geprägte Groß- und Außenhandel ist oftmals auch in ländlichen Gebieten abseits der Metropolen beheimatet. Gerade zum Erhalt der regionalen Wirtschaftsstruktur müssen die Netze massiv ertüchtigt werden. Neben der größtmöglichen Haushaltsabdeckung muss genauso die Versorgung der Verkehrswege im Auge behalten werden. Allein die Konzentration auf die Haushalte, wie bislang von der Bundesnetzagentur vorgesehen, ist zu kurz gesprungen und reicht nicht aus. Denn selbst eine 98-prozentige Abdeckung der Haushalte hinterlässt rund 15 Prozent Funklöcher entlang der Verkehrswege. Das aber ist für Wirtschaft und Bürger nicht zumutbar.“ Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), im Vorfeld der anstehenden Versteigerung der 5G-Frequenzen.

32, Berlin, 26. September 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 20.09.2018

BGA fordert klare Strategie im Wohnungsbau

„Niemand sollte allzu hohe Erwartungen an den anstehenden Wohngipfel haben.

Schnelle Lösungen kann es nicht geben, schließlich ist das Problem auch nicht über Nacht entstanden. Was fehlt, ist eine klare und verlässliche Strategie. Es muss endlich Schluss sein mit dem Herumdoktern an den Symptomen. Mit jeder weiteren Regulierung und immer höher geschraubten Normen werden sich die Probleme nur noch verschärfen. Sonst rückt das Ziel, den Mangel an 1,5 Millionen bezahlbarer Wohnungen zu beseitigen, in weite Ferne.“ Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zum Wohngipfel.

„Wenig sinnvoll sind Eingriffe wie eine Mietpreisbremse. Es bedarf einer klaren Prioritätensetzung, in deren Mittelpunkt die Stärkung des Wohnungsmarktes steht und Marktanreize dem Wohnungsbau mehr Impulse geben. Effektiver sind die schnelle Ausweisung von Wohnungsgebieten, eine Beschleunigung der Genehmigungen, das Zurückdrehen der regulatorischen Kostenschraube und die Reduzierung der Nutzungsdauer von Gebäuden auf eine realistische Größe von 25 bis 30 Jahren. Die bisherigen 50 Jahre sind fern jeglicher Realität. Dann kann auch der Großhandel, der Baugewerbe und Handwerk mit allem beliefert, dazu beitragen, qualitativ gut und günstig zu bauen. Der Großhandel liefert in jedem Segment: von preiswert bis gehobener Standard, ein einfaches Badezimmer genauso wie ein luxuriöses", so Bingmann abschließend.

31, Berlin, 20. September 2018

 

 

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Berlin | 18.09.2018

Zu den von US-Präsident Trump verkündeten neuen Sonderzöllen gegen China erklärt BGA-Präsident Dr. Holger Bingmann:

„Allen Warnungen zum Trotz spielt Präsident Trump einmal mehr mit dem Feuer.

Mit der erneuten Eskalation im Handelsstreit mit China zockt Trump mit dem Kapital der eigenen Unternehmen. Deren augenblicklich blendende Verfassung steht im krassen Gegensatz zu den wirtschaftspolitischen Irrwegen des Präsidenten.

Mit seiner zerstörerischen Handelspolitik sägt Donald Trump weiter an den Fundamenten der Weltwirtschaft. Er mindert damit auch die Erfolgsaussichten seiner eigenen, riskanten Steuerreform. Die Zeche für das Chaos werden jedoch am Ende nicht nur die US-Bürger bezahlen müssen.“ Berlin, 18. September 2018

Berlin, 18. September 2018

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Berlin | 13.09.2018

Unternehmen in Deutschland investieren verstärkt in Digitalisierung

Die Digitalisierung in den deutschen Unternehmen nimmt Fahrt auf

• Unternehmensbefragung: Mehr als die Hälfte aller Unternehmen haben Digitalisierungsvorhaben fest eingeplant
• Große Unternehmen sind Vorreiter, Verarbeitendes Gewerbe sowie Groß- und Außenhandel besonders aktiv
• Triebfeder für Investitionen ist Effizienzsteigerung
• Zugang zu Krediten für Digitalisierungsprojekte schwieriger als für andere Investitionen

In der Unternehmensbefragung 2018, die die KfW gemeinsam mit Spitzenverbänden sowie Fach- und Regionalverbänden der deutschen Wirtschaft durchgeführt hat, planen mehr als die Hälfte der Unternehmen (53 %) in den kommenden zwei Jahren Digitalisierungsmaßnahmen durchzuführen. In der Vorjahresbefragung lag dieser Anteil noch bei 42 %. Der Anteil der Unternehmen, die Digitalisierungsvorhaben ausschließen, ist um 9 Prozentpunkte auf 25% gesunken.

Wie stark Unternehmen in die Digitalisierung investieren, hängt von ihrer Größe ab. Vorreiter sind große Unternehmen mit über 50 Mio. EUR Jahresumsatz, von denen 87 % Investitionen in die Digitalisierung fest eingeplant haben. Der entsprechende Anteil der kleinen Unternehmen bis 1 Mio. EUR Jahresumsatz liegt bei 32 %. Nach Wirtschaftszweigen aufgeschlüsselt, sind Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und des Groß- und Außenhandels mit 69 bzw. 68 % besonders aktiv. Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes digitalisieren vor allem ihre Produktionsanlagen. Im Groß- und Außenhandel steht dagegen die Vernetzung mit anderen Unternehmen im Mittelpunkt.

Die Triebfeder für geplante Digitalisierungsinvestitionen ist für die Unternehmen die Steigerung der Effizienz, etwa durch die Verknüpfung der IT-Systeme zwischen den Geschäftsbereichen (56 %) oder in der Produktion (55 %). Die Nutzung von Chancen bei der Erschließung neuer Märkte mit Hilfe neuer digitaler Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle ist nur für 34 % ein Motiv für Investitionen in die Digitalisierung. Der Chefvolkswirt der KfW, Dr. Jörg Zeuner, zu den Ergebnissen: „Die Digitalisierung bietet die Möglichkeit, Wachstum und Produktivität zu steigern, und hilft dabei, auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sicherzustellen. Deshalb ist es erst einmal eine gute Nachricht, dass die Unternehmen stärker in die Digitalisierung investieren. Es reicht aber nicht, damit lediglich die Effizienz des Bestehenden zu verbessern. Vielmehr gilt es, den Blick noch viel stärker auf die Chancen der Digitalisierung für veränderte oder neue Geschäftsmodelle und Märkte zu richten. Hier liegt die eigentliche Herausforderung, um künftig im Wettbewerb zu bestehen.“

Nur wenig Unternehmen finanzieren ihre Digitalisierungsprojekte über Kredite. Lediglich 9 % der Unternehmen, die Kreditverhandlungen führen, wollen damit Digitalisierungsvorhaben finanzieren. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass Unternehmen bislang eher kleine Volumina für ihre Digitalisierungsprojekte ausgeben und die dafür erforderlichen Mittel aus internen Quellen decken können. Mit zunehmender Größe führen Unternehmen häufiger Kreditverhandlungen über Digitalisierungsvorhaben.

Generell ist es für Unternehmen schwieriger, Kredite für Investitionen in die Digitalisierung zu erhalten als für andere Investitionen, z.B. für Maschinen und Anlagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen den Kreditzugang als „schwierig“ oder „sehr schwierig“ bezeichnen, beträgt bei Unternehmen, die für Digitalisierungsvorhaben nach einem Kredit suchen, 13,7 %. Diese Wahrscheinlichkeit liegt somit gut zwei Drittel höher als bei Krediten für andere Investitionen.

Die Unternehmensbefragung 2018 wurde zum 17. Mal unter Unternehmen aller Größenklassen, Wirtschaftszweige, Rechtsformen und Regionen durchgeführt. An der Erhebung nahmen knapp 2.200 Unternehmen aus 20 Spitzenverbänden sowie Fach- und Regionalverbänden der deutschen Wirtschaft teil. Sie erfolgte im Zeitraum zwischen Mitte Dezember 2017 und Mitte März 2018. Die Unternehmensbefragung 2018 – Digitalisierung nimmt Fahrt auf steht zum Download zur Verfügung.

Berlin, 13. September 2018

 

BDI, BGA, HDE, ZDH, KFW

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Berlin | 12.09.2018

BGA gegen Abmahnmissbrauch: Datenschutzverstöße dürfen nicht abmahnfähig sein!

„Datenschutzverstöße dürfen nicht zum Geschäftsmodell einer Abmahn-Industrie werden.

Dies muss dringend gesetzlich ausgeschlossen werden, um Rechtssicherheit gerade für kleine und mittelständische Unternehmen zu schaffen. Die Handels- und Dienstleistungsunternehmen müssen vor einer drohenden Abmahnwelle geschützt werden, insbesondere wenn es sich nur um unerhebliche und geringfügige Verstöße handelt. Sie leiden ohnehin noch unter den Unsicherheiten der Datenschutz-Grundverordnung. Gerade für Online-Händler ist das Abmahnrisiko durch die DSGVO nochmals gestiegen.“ Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Vorlage des Referentenentwurfs eines Gesetzes zur Stärkung des fairen Wettbewerbs durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz am 11. September 2018.

„Wir begrüßen es sehr, dass die Bundesregierung missbräuchliche Abmahnungen bekämpfen will. Entgegen der Empfehlung des Parlaments sieht der Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums hierzu leider keine konkrete Regelung für den Datenschutz vor. Dies muss jetzt dringend nachgeholt werden“, so Bingmann abschließend.

30, Berlin, 12. September 2018

 

 

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Berlin | 07.09.2018

BGA: Außenwirtschaftliches Hochdruckgebiet hält (noch) an

„Der deutsche Außenhandel startet allen Schwierigkeiten zum Trotz ungebremst in die zweite Jahreshälfte.

Obwohl die internationalen Lieferverflechtungen durch Strafzölle und entsprechende Gegenmaßnahmen unter Druck stehen, legten die Ausfuhren in die außereuropäischen Märkte nochmals um über sieben Prozent zu. Und auch in der Eurozone läuft das Geschäft weiter rund. Die Importe aus unseren europäischen Nachbarländern haben sich sogar noch besser entwickelt, alleine aus der Eurozone stiegen die Einfuhren um über 14 Prozent.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Juli 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 111,0 Milliarden Euro exportiert und damit im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent mehr. Mit einem Warenwert von 94,5 Milliarden Euro sind die deutschen Importe gestiegen, im Vorjahresvergleich um 12,0 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 19,5 Milliarden Euro ab.

„Die Friktionen im internationalen Handel schlagen sich noch nicht in den Außenhandelszahlen nieder. Angesichts der Rückgänge bei den Auftragseingängen muss sich der deutsche Außenhandel jedoch frühzeitig auf schlechtere Zeiten einstellen. Die Unsicherheiten, die von einem weiterhin ungeklärten Brexit oder aber den massiven Handelsstreitigkeiten zwischen den größten Volkswirtschaften der Welt ausgehen, werden ihre Spuren hinterlassen“, so Bingmann abschließend.

29, Berlin, 7. September 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 03.09.2018

BGA: Großhandel mit viel Schwung

„Der Großhandel startet mit viel Schwung in die zweite Jahreshälfte.

Das ist ein gutes Vorzeichen für ein dynamisches Wachstum der deutschen Wirtschaft in den kommenden Monaten. Hinter den guten Zahlen verbergen sich jedoch enorme Risiken. Wir dürfen daher nicht blind darauf vertrauen, dass die Erfolgsgeschichte anhaltender Wohlstandszuwächse immer so bleibt. Die Vorsorge in guten Zeiten für wieder schwierigere bleibt ratsam. Die sprudelnden zusätzlichen Steuereinnahmen müssen stärker in die Zukunftsvorsorge angelegt werden.“ Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Großhandelsumsätze.

Der Großhandel ist im ersten Halbjahr 2018 um nominal 3,2 Prozent und real um 1,6 Prozent gewachsen. Im zweiten Quartal lagen die Zuwächse mit nominal + 4,5 Prozent und real + 2,6 Prozent deutlich über dem Halbjahresdurchschnitt. Im Schlussmonat Juni ist der Großhandel sogar mit + 6,1 Prozent nominal und + 4,2 Prozent real in die Urlaubszeit gestartet.

„Deutschland arbeitet an der Grenze des wirtschaftlich Möglichen. Arbeitskräfte sind knapp, die Sanierung der Infrastruktur und Investitionen im Wohnungsbau stecken in planerischen und Genehmigungsengpässen fest. Wir brauchen mehr Mut, bürokratische Fesseln abzubauen, um die Flexibilität zu bekommen, die wir in bewegten Zeiten benötigen“, so Bingmann abschließend.

28, Berlin, 3. September 2018

 

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Berlin | 29.08.2018

BGA zum Rentenpaket: Händler und Dienstleister besorgt über leichtfertigen Umgang mit Beitrags- und Steuermitteln

„Die Koalition geht leichtfertig mit den Geldern der Beitrags- und Steuerzahler um.

Händler und Dienstleister sind besorgt, dass erneut teure Rentenleistungen nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden, anstatt die vorhandenen Gelder zielgerichtet zur Vermeidung von Altersarmut einzusetzen. Auch gut versorgte Rentnerinnen und Rentner und gut verdienende Beamte, die nebenbei einen Midi-Job ausüben, profitieren von der Umverteilung. Dies treibt die Beitragssätze für Versicherte und Arbeitgeber aus Handel und Dienstleistungen unnötig in die Höhe. Ohne die neuen Leistungsausweitungen wäre der Rentenversicherungsbeitrag bis 2025 unter 20 Prozent geblieben. Eine „doppelte Haltelinie“, die die Regierung zur Stabilisierung der Rentenversicherung einführen will, wäre überhaupt nicht erforderlich geworden. Vielmehr hätte der Beitragssatz auf 18,3 Prozent gesenkt werden können.“ Dies sagte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses am Morgen des 29. August 2018.

CDU, CSU und SPD haben sich auf Leistungsausweitungen bei der sogenannten Mütterrente und der Erwerbsminderungsrente sowie für Beschäftigte in der Gleitzone („Midi-Jobber“) verständigt. Die Kosten belaufen sich bis 2025 auf rund 32 Milliarden Euro. Davon entfallen über 22 Milliarden auf die sogenannte Mütterrente. Eine „doppelte Haltelinie“ soll sicherstellen, dass das Rentenniveau bis 2025 auf 48 Prozent gehalten und der Beitragssatz zur Rentenversicherung 20 Prozent nicht übersteigt. Neben den Rentenleistungen hat die Koalition beschlossen, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung zum 1. Januar 2019 um 0,5 Prozent zu senken. Die Maßnahmen sollen heute vom Bundeskabinett beschlossen und zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.

„Die Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozent tröstet da wenig. Sie ist längst überfällig. Dafür kommen aber gleichzeitig 2019 höhere Kranken- und Pflegeversicherung auf die Unternehmen zu. Für ein Großhandelsunternehmen bedeutet das unterm Schnitt eine höhere Belastung im nächsten Jahr“, so Bingmann abschließend.

27, Berlin, 29. August 2018

 

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 23.08.2018

Elbvertiefung: Endlich ist der Weg frei!

„Endlich! Grünes Licht für die Elbvertiefung, das ist das längst überfällige Signal für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland.

Nach über 15 aufreibenden Jahren des Streits und des Stillstands können nun die Baumaßnahmen zeitnah beginnen. Der Hamburger Hafen ist ein wichtiges Drehkreuz für den nationalen und internationalen Handel aber auch ein Jobmotor für die rund 150.000 Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt von ihm abhängen. Nun gilt es, schnellstmöglich die Ausschreibungen zu finalisieren und mit den Baumaßnahmen zu starten, weitere Verzögerungen sind nicht hinnehmbar.“ Dies erklärte Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der heutigen Entscheidung des Planergänzungsbeschlusses zur Elbvertiefung.

26, Berlin, 23. August 2018

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Carsten Taucke

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Berlin | 23.08.2018

BGA: Eskalation des Handelsstreits produziert nur Verlierer

„Bei dem Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt sind wir keine unbeteiligten Zuschauer, sondern mittendrin.

Die erneute Welle von Zusatzzöllen wird nicht nur Unternehmen in China und den USA schaden, sondern stellt eine Bedrohung für die Weltkonjunktur dar. Infolge der fortgeschrittenen, internationalen Arbeitsteilung hat der Disput das Potential, sich disruptiv auf Lieferketten in der ganzen Welt auszuwirken.“ Dies sagte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der neuen Sonderzölle, die sowohl die USA als auch China am Donnerstag auf Waren des jeweils anderen Landes im Volumen von jeweils 16 Milliarden Dollar in Kraft gesetzt haben.

„Wir appellieren an die Beteiligten, den Handelskonflikt beizulegen, um den Schaden nicht weiter zu vergrößern. Klar ist, dass China deutlich mehr machen muss, um das geistige Eigentum ausländischer Unternehmen zu schützen. Dieses Problem muss auch im Sinne deutscher Unternehmen durch die internationale Gemeinschaft gelöst werden. Einseitig verhängte Zusatzzölle sind eindeutig der falsche Weg, um solche Ziele zu erreichen. Insbesondere, da sich ein solches Vorgehen schnell auch wieder gegen deutsche Firmen direkt richten kann. Zwar ruht aktuell der Handelsdisput zwischen den USA und der EU, aber die Bedrohung durch US-Zusatzzölle auf Autos und Autoteile ist noch nicht komplett vom Tisch, so Bingmann abschließend.

25, Berlin, 23. August 2018

 

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 17.08.2018

BGA: Deutsch-russische Dialogbereitschaft ist ein positives Signal

„Das wirtschaftspolitische Umfeld ist für den deutsch-russischen Handel jüngst noch schwieriger geworden.

Umso mehr begrüßen wir den bilateralen Dialog, der auf den verschiedenen Ebenen in den vergangenen Monaten stattgefunden hat. Denn nur im Dialog und einem Aufeinanderzugehen können die politischen Rahmenbedingungen wieder verbessert werden.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich des bevorstehenden Gesprächs zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

„Dabei gehen Sicherheit und Stabilität mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung Hand in Hand. Dies muss auch ganz im Sinne der russischen Wirtschaft sein, denn von dem angekündigten Aufholprozess ist bislang nicht viel zu sehen.
Russland ist für Deutschland wirtschaftlich wie politisch, und darüber hinaus, ein wichtiger Partner, auf den wir nicht verzichten können – und auch nicht wollen. Viele Fragen von internationaler Bedeutung können wir gemeinsam und in enger Abstimmung besser voranbringen“, so Bingmann abschließend.

24, Berlin, 17. August 2018

 

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Berlin | 14.08.2018

BGA zum BIP: Konflikte nehmen zu – Geschäfte nicht ab

„Der Konjunkturboom in Deutschland ist ein Phänomen: Die Konflikte um uns herum nehmen zu, aber die Geschäfte trotzdem nicht ab.

Seit 2005 entwickelt sich nun die deutsche Wirtschaft – mit Ausnahme der schweren Finanzmarktkrise 2008/2009 – aufwärts und dies trotz aller Hemmnisse und Unsicherheiten. Erfreulich ist, dass die Unternehmen bislang alle Klippen und Untiefen klug umschiffen, ihre Geschäfte weiter diversifizieren und umsichtig planen. Hierbei könnten sie mehr Rückendeckung durch die Politik, etwa bei der Unternehmensbesteuerung, gut gebrauchen.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der heute vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichten Wachstumszahlen.

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft fällt im Vergleich zum Vorquartal im zweiten Quartal 2018 um 0,5 Prozent höher aus. Wachstumsmotoren waren insbesondere der starke Binnenkonsum sowie die höheren Investitionen der öffentlichen Hand und der Unternehmen.

„Keinesfalls dürfen wir uns jedoch in Sicherheit wiegen, denn die guten Zahlen von heute sind nicht automatisch die von morgen – gerade angesichts des derzeitigen internationalen Umfeldes. Die Entwicklung kann abrupt abreißen, wenn Streitigkeiten und Handelskonflikte eskalieren. Die Große Koalition wäre gut beraten, dies bei ihren kostentreibenden Plänen zu berücksichtigen. Protektionismus und Nationalismus sind derzeit die größten Gefahren für den Wohlstand – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Wir brauchen daher ein starkes Europa, das für regelbasierten Freihandel und Stabilität eintritt“, so Bingmann abschließend.

23, Berlin, 14. August 2018

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Berlin | 07.08.2018

BGA: Deutscher Außenhandel mit starkem ersten Halbjahr

„Der deutsche Außenhandel hat ein starkes erstes Halbjahr 2018 hingelegt.

Die Unternehmen haben den handelspolitischen Unberechenbarkeiten Stand gehalten und ihr unternehmerisches Geschick unter Beweis gestellt. Allerdings wird uns das eruptive und eskalative Handeln von US-Präsident Trump wohl noch öfter die Sprache verschlagen – mit unkalkulierbaren Folgen für die Weltwirtschaft. Daher blicken wir trotz des starken ersten Halbjahrs nicht unbesorgt in die Zukunft“. Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Juni 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 115,5 Milliarden Euro exportiert. Damit sind die Exporte im Vorjahresvergleich um 7,8 Prozent gestiegen. Mit einem Warenwert von 93,7 Milliarden Euro sind die deutschen Importe jedoch stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 10,2 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 21,8 Milliarden Euro ab.

„Besonders erfreulich ist auch die positive Entwicklung der Importe, denn sie tragen nicht zuletzt dazu bei, auch künftig gute Geschäfte machen zu können. Exportseitig hat die gut laufende Konjunktur in der Eurozone die eher schwachen Drittlandsmärkte mehr als ausgeglichen. Trotz des guten Abschneidens zeigt sich, dass die politischen Töne und Entscheidungen der letzten Monate bereits Spuren hinterlassen haben, z.B. im Handel mit dem Vereinigten Königreich und den USA. Aufgrund der heute wieder eingetretenen US-Sanktionen gegen den Iran ist auch ein Rückgang in den Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und dem Iran zu befürchten. Nach der positiven Entwicklung seit dem Atom-Abkommen bedauern wir dies sehr und appellieren an die Bundesregierung, die deutschen Unternehmen effizient zu unterstützen. Vor allem werden Lösungen im Zahlungsverkehr benötigt“, so Bingmann abschließend.

22, Berlin, 7. August 2018

 

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Berlin | 01.08.2018

Neues Ausbildungsjahr startet erstmals mit dem E-Commerce-Kaufmann

„Heute startet vielerorts das neue Ausbildungsjahr und damit erstmals auch die Ausbildung zum E-Commerce-Kaufmann.

Für den Großhandel ist dieser neue maßgeschneiderte Beruf für den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen über das Internet eine große Chance für die Gewinnung von qualifizierten Fachkräften im zukunftsträchtigen Online-Markt. Für junge Menschen bietet der E-Commerce-Kaufmann eine solide und breite Basis für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt, insbesondere auch im B2B-Handel. Wir wünschen den Betrieben und Auszubildenden im Groß- und Außenhandel einen erfolgreichen Start in die Ausbildung und viel Erfolg mit dem neuen Beruf.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), in Berlin anlässlich des heutigen Inkrafttretens der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann im E-Commerce und zur Kauffrau im E-Commerce.

21, Berlin, 1. August 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 17.07.2018

BGA: Es geht auch anders: EU-Japan-Freihandelsabkommen unterzeichnet

„In Zeiten, in denen Präsident Trump die EU zum Feind erklärt, freuen wir uns, dass man dies in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt anders sieht.

Die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens mit Japan ist ein wichtiges Signal gegen Protektionismus und Abschottung.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der heutigen Unterzeichnung des Freihandelsabkommens.

„Japan ist nicht nur Deutschlands zweitwichtigster Handelspartner in Asien, uns verbinden auch gemeinsame Werte, die wir jetzt noch stärker in die Waagschale des regelbasierten Handels werfen können. Mit dem Abkommen können wir zeigen, dass Freihandel alternativlos ist. Kritikern des Abkommens muss man mit sachlichen Argumenten ihre Ängste nehmen. So ist beispielsweise das Selbstbestimmungsrecht der Kommunen, um das sich einige sorgen, geschützt. Generell werden die Unternehmen und Bevölkerung beider Länder von dem Abkommen profitieren. Der Handel wird unbürokratischer und reibungsloser ablaufen. Damit die Nutzen für alle sichtbar werden, ist eine rasche Ratifizierung notwendig“, so Bingmann abschließend.

20, Berlin, 17. Juli 2018

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Berlin | 12.07.2018

Unternehmensbefragung 2018: Stimmung auf dem Kreditmarkt unverändert gut

Das Finanzierungsklima der Unternehmen in Deutschland hat sich im zurückliegenden Jahr nochmals verbessert und somit ein neues Allzeithoch erreicht.

• Finanzierungsklima der Unternehmen in Deutschland erneut auf Allzeithoch
• Anteil der Unternehmen, die über Schwierigkeiten beim Kreditzugang berichten, auf Tiefststand
• Bankkredite weiterhin wichtige Finanzierungsquelle, aber: weniger Unternehmen führen Kreditverhandlungen
• Unternehmen sorgen sich um Fachkräftemangel und nachlassende Konjunktur

In der Unternehmensbefragung 2018, die die KfW gemeinsam mit Spitzenverbänden sowie Fach- und Regionalverbänden der deutschen Wirtschaft durchführt, berichten nur 12,5 % der befragten Firmen von Schwierigkeiten beim Kreditzugang (-2,6 % gegenüber dem Vorjahr). Dies ist der niedrigste Wert seit dem Jahr 2012. Demgegenüber geben 54,3 % der Unternehmen an, dass der Kreditzugang „leicht“ sei. Allerdings sind junge und kleine Unternehmen wie bisher häufiger von Schwierigkeiten beim Kreditzugang betroffen als große Unternehmen. So melden 24,4 % der kleinen Unternehmen (bis 1 Mio. EUR Umsatz) Schwierigkeiten beim Kreditzugang. Das sind rund 14-mal so viele wie unter den Unternehmen mit über 50 Mio. EUR Umsatz. Junge Unternehmen (weniger als sechs Jahre alt) berichten mit 25,9 % noch häufiger über Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme.

Bankkredite sind unverändert eine wichtige Finanzierungsquelle: 52,2 % der Unternehmen haben im letzten Jahr Kreditverhandlungen geführt. Allerdings hat sich dieser Anteil in den zurückliegenden Jahren verringert. Am häufigsten werden Investitionskredite für Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge oder Einrichtungen mit 49,6 % nachgefragt. Auf den Positionen zwei und drei rangieren wie im Vorjahr Immobilienkredite (40,3 %) sowie Betriebsmittelkredite (32,9 %).

„Nie war der Zugang zu Krediten für die Unternehmen in Deutschland so einfach wie aktuell. Sorgen vor einer zu hohen Verschuldung der Unternehmen wie in vielen anderen Ländern muss man sich in Deutschland jedoch nicht machen. Im internationalen Vergleich ist der Schuldenstand der Unternehmen in Deutschland niedrig, ihre Kreditwürdigkeit hingegen hoch. Vor allem die hohe politische Unsicherheit steht einer Investitionsoffensive im Weg“, kommentiert der Chefvolkswirt der KfW, Dr. Jörg Zeuner, die Ergebnisse der Unternehmensbefragung 2018.

Das insgesamt sehr gute Finanzierungsklima spiegelt sich in den Ratingnoten der Unternehmen wider, die sich erneut auf breiter Front verbessert haben. Gut 32 % der Unternehmen melden Verbesserungen ihrer Ratingnote gegenüber 7,3 % mit Verschlechterungsmeldungen. Der Saldo (Verbesserungs- abzüglich Verschlechterungsmeldungen) nimmt gegenüber dem Vorjahr um 4 Punkte zu. Auch dies ist positiv zu bewerten, da die Kreditinstitute ihre Kreditentscheidung und -konditionen an den Ratingnoten orientieren.

Dem guten Finanzierungsklima zum Trotz sehen die Unternehmen auch Einschränkungen ihrer Geschäftstätigkeit: Sorgen bereiten ihnen vor allem der drohende Fachkräftemangel (79,6 %) und das Nachlassen der Konjunktur (52,0 %). Große Unternehmen sowie Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes fürchten einen wachsenden Protektionismus, internationale Krisen, ungünstige Wechselkurse oder Handelssanktionen deutlich mehr als eine Verschlechterung des Finanzierungsumfeldes.

Die Unternehmensbefragung 2018 wurde zum 17. Mal unter Unternehmen aller Größenklassen, Wirtschaftszweige, Rechtsformen und Regionen durchgeführt. An der Erhebung nahmen knapp 2.200 Unternehmen aus 20 Spitzenverbänden sowie Fach- und Regionalverbänden der deutschen Wirtschaft teil. Sie erfolgte im Zeitraum zwischen Mitte Dezember 2017 und Mitte März 2018. Die Unternehmensbefragung 2018 – Stimmung auf dem Kreditmarkt ungebrochen gut steht zum Download zur Verfügung.

Berlin, 12. Juli 2018

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BDI, BGA, HDE, ZDH, KFW

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Berlin | 09.07.2018

BGA: Deutsche Außenwirtschaft weiterhin auf gutem Kurs – Deutsch-chinesische Regierungskonsultationen können Partnerschaft stärken

„Auch im Mai hat die deutsche Außenwirtschaft ein Ergebnis vorgelegt, mit dem wir mehr als zufrieden sein können.

Die Unternehmen überzeugen weiterhin weltweit mit ihren Waren und Dienstleistungen und trotzen so der derzeitigen Unberechenbarkeit des Welthandels.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Mai 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 109,1 Milliarden Euro exportiert und damit im Vorjahresvergleich um 1,3 Prozent weniger. Mit einem Warenwert von 89,4 Milliarden Euro sind die deutschen Importe gestiegen, im Vorjahresvergleich um 0,8 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 19,7 Milliarden Euro ab.

„Besonders vor dem Hintergrund der sich scheinbar eintrübenden Konjunktur zeigt sich mal wieder, wie wichtig die EU für Deutschland ist. Wir begrüßen den kooperativen Geist der letzten Zeit unter den Mitgliedsstaaten und wünschen uns dies auch mit unseren anderen Partnern in der Welt. Die heute beginnenden deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen in Berlin sind eine gute Gelegenheit, die enge Partnerschaft der beiden Länder weiter auszubauen. Es gibt eine Vielzahl von bilateralen, aber auch internationalen Themen, die man im Dialog gemeinsam voranbringen kann. Uns ist vor allem ein fairer und offener Welthandel wichtig. Und hier sollte China noch einiges tun, damit sein Bekenntnis zur Globalisierung und Marktöffnung kein Lippenbekenntnis bleibt. Wir sind zuversichtlich, dass die bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit auf politischer und wirtschaftlicher Ebene eine gute Voraussetzung für positive Ergebnisse ist“, so Bingmann abschließend.

19, Berlin, 9. Juli 2018

 

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 06.07.2018

BGA: „Wenn zwei sich streiten, freut sich kein Dritter“ – Wunsch in unsicheren Zeiten: China als starker, aber fairer Partner

„Diesmal gilt ‚Wenn zwei sich streiten, freut sich kein Dritter‘.

Wir beobachten die Eskalation zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt mit großer Sorge. Die wechselseitig verhängten Strafzölle werden nicht nur die Exporte von den in den USA ansässigen Unternehmen nach China und umgekehrt treffen, sondern Unternehmen auf der ganzen Welt werden zu den Verlierern gehören. So ist nicht zuletzt bei vielen Produkten die internationale Arbeitsteilung so weit vorangeschritten, dass vermeintlich gezielte Maßnahmen zwangsläufig auch Unternehmen in der Lieferkette aus unbeteiligten Länden treffen. Wir appellieren an beide Parteien, die Spirale der Strafzölle zu stoppen und vorhandene Konflikte im Rahmen der Streitschlichtung der WTO zu lösen. Insbesondere China sollte nun im eigenen Interesse für den regelbasierten Welthandel ernsthaft eintreten, anstatt auf Provokationen derjenigen zu reagieren, die einer globalen Handelsordnung Schaden zufügen wollen.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin.

Mit Blick auf die anstehenden Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen wünscht Bingmann, „dass China als unser wichtigster Handelspartner unsere Sorgen bezüglich Asymmetrien im Marktzugang ernst nimmt und Wettbewerbsgleichheit für ausländische Unternehmen im Land herstellt. Chinas Bekenntnis zur Globalisierung und Marktöffnung muss ein reales Gesicht bekommen. Mit dem weitrechenden Arm der Politik in alle Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche ist zu befürchten, dass die chinesische Wirtschaft restriktiver und nationalistischer wird. Sorge bereiten uns beispielsweise die Rechts- und Planungssicherheit unserer Unternehmen im Zusammenhang mit dem allgemeinen Lebensmittelzertifikat. Verschiedene Fragen zum Inhalt und zur Umsetzung sollten die Behörden im gemeinsamen Gespräch möglichst bis Ende dieses Jahres klären, damit Geschäfte davon nicht beeinträchtigt werden. Auch der Entwurf für ein chinesisches Exportkontrollgesetz weicht nicht nur von der internationalen Zielsetzung ab, sondern erhebt zudem einen ähnlichen extraterritorialen Anspruch wie das US-Exportkontrollrecht, das ebenso zu Einschränkungen im Handel führen wird und somit allen Beteiligten schadet.“

18, Berlin, 6. Juli 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 18.06.2018

BGA: Deutsch-französische Einigung bei Währungsunion wäre ein wichtiges Signal

„Die Integration des europäischen Wirtschafts- und Währungsraums muss mit Hochdruck weiter vorangetrieben werden.

Eine Einigung zwischen Frankreich und Deutschland in der Reform der Währungsunion wäre ein erster Schritt und ein wichtiges Signal für die europäische Gemeinschaft. Ist es doch diese Gemeinschaft, die es vermag, zum Unilateralismus der USA oder Expansionsstreben Chinas ein Gegengewicht zu bilden.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zum morgigen deutsch-französischen Spitzentreffen.

„Bei den Themen der Finanzmarktregulierung und der Bankenunion muss ein Kompromiss gefunden werden. Wir sehen aber auch dringend Nachholbedarf beim europäischen Binnenmarkt, denn dieser ist weiterhin eher eine Vision als gelebte Realität. Ohne die EU und mit dem Rückfall in Kleinstaaterei werden wir in der internationalen Politik in der Bedeutungslosigkeit versinken“, so Bingmann weiter.

„Die deutsch-französische Partnerschaft ist das Herz der Europäischen Union. Dennoch bleibt es eine Gemeinschaftsaufgabe. Andere Mitgliedsstaaten gegen ihren Willen zu einer Mitwirkung zu zwingen, wird nicht erfolgreich sein, sondern eher das Gesamtprojekt gefährden. Die Bedeutung der Europäischen Union kann gerade in der heutigen Zeit nicht hoch genug gehalten werden. Nur in dieser Gemeinschaft werden wir ein nennenswertes Gewicht in die Waagschale legen können, um die globalen Entwicklungen nach unseren Werten mit gestalten zu können. Die langfristigen Folgen des Scheiterns der EU wären katastrophal und die langfristigen Kosten immens“, so Bingmann abschließend.

17, Berlin, 18. Juni 2018

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Berlin | 08.06.2018

BGA: Außenhandel meldet sich eindrucksvoll zurück

„Die deutsche Außenwirtschaft meldet sich nach zwei eher schwachen Monaten kraftvoll zurück und stellt sich weiterhin erfolgreich den globalen Unwägbarkeiten, sowohl in der EU als auch auf Drittmärkten.

Das ist ein wichtiges Signal angesichts der von Unsicherheit dominierten Stimmung in den Unternehmen.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für April 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 110,3 Milliarden Euro exportiert und damit im Vorjahresvergleich um 9,3 Prozent mehr. Mit einem Warenwert von 89,9 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe gestiegen, im Vorjahresvergleich um 8,2 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 20,4 Milliarden Euro ab.

„Wir dürfen uns in den internationalen Handelsstreitigkeiten nicht unterbuttern lassen. Die Leistungskraft des deutschen Außenhandels ist ein Pfund und stärkt der Politik den Rücken für ein souveränes wie selbstbewusstes Auftreten. Der internationale Erfolg deutscher Unternehmen hängt jedoch auch stark von den Bedingungen hierzulande ab. Angesichts der im Vergleich zu anderen Ländern zu hohen Unternehmenssteuern und steigenden Arbeitskosten sollte die Große Koalition ihre politischen Prioritäten dringend noch einmal überdenken“, so Bingmann abschließend.

16, Berlin, 8. Juni  2018

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Berlin | 07.06.2018

BGA zur Musterfeststellungsklage: Import einer Klageindustrie vermeiden!

„Die Musterfeststellungsklage birgt ein großes Missbrauchspotenzial zugunsten einer Klageindustrie, die wir nach Deutschland importieren.

Das Problem sind Verbände aus dem EU-Ausland, die sich dank einfacherer Voraussetzungen eine Anerkennung erschleichen, um in Deutschland klagebefugt zu sein. Dahinter stehen Anwaltskanzleien, die unter dem Schutzmantel der Verbände nur Eigeninteressen verfolgen und aus Profitgier Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit Musterfeststellungsklagen überziehen. Das ist auch nicht im Interesse der Verbraucher.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs zur Einführung einer zivilprozessualen Musterfeststellungsklage im Deutschen Bundestag am 8. Juni 2018.

„Zwar stellt der überarbeitete Gesetzentwurf höhere Anforderungen an die Klagebefugnis von Verbänden, dennoch halten wir die Regelung nach wie vor für falsch. Vielmehr sollte eine öffentlich-rechtliche Stelle den Auftrag erhalten zu prüfen, ob tatsächlich ein öffentliches Interesse an einer Klage vorliegt, weil beispielsweise zahlreiche ähnliche Anträge von unterschiedlichen Verbrauchern eingehen. Ziel muss es sein, dass Klagen nur dann angestrengt werden können, wenn sie tatsächlich der Kompensation für geschädigte Verbraucher dienen“, so Bingmann abschließend.

15, Berlin, 7. Juni  2018

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Berlin | 07.06.2018

BGA: Großhandel legt im ersten Quartal 2018 zu – wachsende Sorge vor Zuspitzung des Handelskonflikts mit den USA

„Dank anhaltender Konsumlaune kann der Großhandel im ersten Quartal erneut zulegen.

Jedoch trübt die wachsende Zuspitzung der handelspolitischen Situation nicht nur die Stimmung der Unternehmen, sondern drosselt auch das Wachstum im so wichtigen Produktionsverbindungshandel, der ein Indikator für Industrieproduktion und Export ist. Wir brauchen jetzt ein entscheidungsstarkes Europa, das die richtigen Akzente in der Debatte setzt und den Freihandel und seine Werte bekräftigt.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu den heute vom Statistischen Bundesamt (Destatis) vorgelegten Wachstumszahlen des Großhandels.

Die Großhandelsunternehmen setzten nach den aktuell veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes im ersten Quartal 2018 nominal 1,9 Prozent und real 0,8 Prozent mehr um als im Vorjahresquartal.

„Wir erwarten, dass sich das Wachstum insgesamt sowie im Großhandel auch im zweiten Quartal fortsetzen wird – trotz der stürmischen Zeiten im Welthandel. Dazu muss die Politik ihre Anstrengungen darauf fokussieren, gegenüber anderen Ländern unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu stärken. Gleichzeitig gilt es, dem neu aufkeimenden Protektionismus entschlossen entgegenzutreten. Dieser endet in einem Teufelskreis, bei dem am Ende keiner gewinnen wird“, so Bingmann abschließend.

14, Berlin, 7. Juni 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 31.05.2018

Dr. Holger Bingmann zur Ankündigung, die ausgesetzten US-Strafzölle gegen die EU auf Stahl- und Aluminium in Kraft zu setzen

„Das ist eine ganz schwarze Stunde für die transatlantischen Beziehungen.

Wir bedauern zutiefst die uneinsichtige Haltung von Präsident Trump und deren Folgen. In dieser Auseinandersetzung gibt es keine Gewinner. Die Leidtragenden sind Unternehmen mit ihren Mitarbeitern und die Verbraucher auf beiden Seiten des Atlantiks.

Die ungerechtfertigten Zusatzzölle der USA sind eine große Belastungsprobe für die transatlantische Freundschaft. Die Mitgliedstaaten der EU müssen zusammenrücken. Es gibt keinen Grund, warum die Europäische Union als deutlich größere Volkswirtschaft vor den USA in die Knie gehen sollte.

Mit der dreisten Überdehnung der Regeln der WTO legt Donald Trump die Axt an das regelbasierte Welthandelssystem und gefährdet dieses nachhaltig. Die jüngst angeordnete Überprüfung, ob die Importe von Autos die nationale Sicherheit der USA beeinträchtigen, treibt die offen zur Schau getragene Geringschätzung der WTO auf die Spitze.

Die EU muss nun bei ihrer Reaktion darauf bedacht sein, selbst rechtskonform zu handeln, um den regelbasierten Welthandel nicht noch mehr zu schwächen. Wir raten deshalb davon ab, übereilt Vergeltungszölle festzulegen und sich damit auch die Logik der Protektionisten zu eigen zu machen. Stattdessen brauchen wir einen neuen Anlauf für ein transatlantisches Freihandelsabkommen. Will man wirklich ‚faire‘ Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks schaffen, dürfen dabei nicht nur Zölle thematisiert werden, sondern auch die zum Teil erheblichen Handelsbarrieren, die hinter der Zollgrenze wirken.“

13, Berlin, 31. Mai 2018

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Berlin | 15.05.2018

BGA zum BIP: Deutsche Wirtschaft stößt an ihre Kapazitätsgrenzen – größerer Reformwille notwendig

„Die deutsche Wirtschaft stößt an ihre Kapazitätsgrenzen.

Das abgeschwächte Wachstum von 0,3 Prozent im ersten Quartal ist zwar kein Anlass, den Kopf in den Sand zu stecken, allerdings wäre es dringend an der Zeit, die Wachstumskräfte wieder zu stärken. Dazu muss die Große Koalition jedoch ihre Prioritätenliste ändern und stärker Wachstumshemmnisse beseitigen. Unter den bestehenden Bedingungen ist das hohe Tempo der vergangenen beiden Jahre nicht zu halten.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal.

„Es macht sich deutlich bemerkbar, dass der seit 2005 anhaltende wirtschaftliche Aufschwung – nur unterbrochen durch die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/09 – zu nachlassendem politischen Reformwillen geführt hat. Dringende Strukturreformen, etwa im Steuerrecht, werden aufgeschoben und immer neue bürokratische Lasten binden die Wachstumskräfte. Hinzu kommen der Mangel an Fachkräften sowie die Verunsicherung durch zunehmende handelspolitische Konflikte und dem nahenden Brexit. Die Politik in Deutschland ist aufgerufen, die Signale aus den USA, Großbritannien oder Frankreich aufzunehmen und proaktiv den Gestaltungsspielraum hierzulande zu verbessern. Sonst verpassen wir ganz schnell den Anschluss“, so Bingmann abschließend.

12, Berlin, 15. Mai 2018

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Berlin | 08.05.2018

BGA: Starker Außenhandel mit der EU kompensiert Schwäche auf Drittmärkten

„Die deutschen Unternehmen schlagen sich weiterhin wacker auf den internationalen Märkten.

Trotz eines schwachen Märzergebnisses steht nach dem ersten Quartal ein Plus von fast drei Prozent in den Büchern. Der Außenhandel ist damit nach wie vor Motor der deutschen Wirtschaft.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Februar 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 116,1 Milliarden Euro exportiert und damit im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent weniger. Mit einem Warenwert von 90,9 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe zurückgegangen, im Vorjahresvergleich um 2,3 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 25,2 Milliarden Euro ab.

„Trotz positiver Zahlen sehen wir aber auch schon die ersten Auswirkungen der globalen Störfeuer und Unsicherheiten. Nicht nur ist der Handel mit Großbritannien bedeutend gesunken, auch der Warenaustausch mit den USA ist um einiges zurückgegangen. Die EU-Mitgliedsstaaten hingegen haben sich einmal mehr als wichtigster Partner erwiesen. Dies unterstreicht erneut die Bedeutung der EU für Deutschland. Angesichts des immer näher rückenden Brexits, der politischen Hängepartie in Italien und den globalen Spannungen in der Handelspolitik gilt es sicherzustellen, dass die EU auf sicheren Beinen steht. Nur gemeinsam haben wir genügend Gewicht, um die momentanen Unberechenbarkeiten zu bewältigen“, so Bingmann abschließend.

11, Berlin, 8. Mai 2018

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Berlin | 09.04.2018

BGA: Außenhandel wächst auf hohem Niveau verhalten weiter

„Die deutsche Außenwirtschaft setzt auf hohem Niveau den positiven Trend fort und trotzt momentan noch allen Widrigkeiten.“

Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Februar 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 104,7 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 2,4 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 86,3 Milliarden Euro sind die deutschen Importe erneut stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 18,4 Milliarden Euro ab.

„Klar ist aber, dass diese Widrigkeiten irgendwann ihren Preis haben werden. Der aufschaukelnde Handelskonflikt zwischen den USA und China streut Sand ins Getriebe der Weltwirtschaft, unter dem die stark international ausgerichtete deutsche Wirtschaft leiden wird, wenn nicht bald endlich wieder Besonnenheit einkehrt. Umso wichtiger ist es für Deutschland, dem entschieden entgegenzutreten. Das heißt, mit allen Akteuren im Gespräch zu bleiben und sich von keiner Seite instrumentalisieren zu lassen. Einmal mehr zeigen die Zahlen, was wir an Europa haben und wie unsere europäischen Partner zugleich von einem wirtschaftlich erfolgreichen Deutschland profitieren. Angesichts der allgegenwärtigen Kraftmeierei gilt es für Deutschland, Europa zu stärken als ordnungspolitische Gestaltungsmacht“, so Bingmann abschließend.

10, Berlin, 9. April 2018

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Berlin | 04.04.2018

BGA: US-Strafzölle gegen China führen in die Sackgasse

„Für Trump scheinen Strafzölle ein Allheilmittel zu sein, das er gegen alles und jeden einsetzt. So versucht er sämtliche Probleme zu lösen,

die er mit anderen Ländern zu haben meint. Er verquickt unterschiedlichste Themen, die nichts miteinander zu tun haben. Wie auch im Fall der angeblich zu niedrigen deutschen Verteidigungsausgaben, versucht Trump hier unter Einsatz von protektionistischen Maßnahmen Druck auszuüben.“ Dies sagte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Veröffentlichung einer Liste des US-Handelsbeauftragten mit einem Vorschlag für Strafzölle auf 1300 Produkte chinesischen Ursprungs. „Das Ziel ist richtig, aber der Weg falsch. Es ist ein offenes Geheimnis, dass China seit vielen Jahren zu wenig unternimmt, um Urheberrechte ausländischer Unternehmen zu schützen und sogar systematisch die unfreiwillige Übertragung von ausländischer Technologie betreibt. Dieses Problem müsste auch im Sinne deutscher Unternehmen durch die internationale Gemeinschaft gelöst werden. Einseitig verhängte Strafzölle sind jedenfalls nicht das richtige Mittel, um dies zu erreichen. Die chinesische Antwort auf die US-Liste wird voraussichtlich zu einem Handelskrieg führen, der dann auf dem Rücken chinesischer als auch amerikanischer Unternehmen ausgetragen wird und mehr Schaden verursacht als er Nutzen bringt“, so Bingmann abschließend.

Berlin, 4. April 2018

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Berlin | 28.03.2018

BGA zu Musterfeststellungsklagen: Klageindustrie verhindern!

„Mit der Einführung einer Musterfeststellungsklage läuft Deutschland Gefahr, eine Klageindustrie wie in den USA zu entwickeln.

Wir sind sehr besorgt, dass künftig auf Initiative von Anwaltskanzleien Verbände gegründet werden können, die aus reiner Profitgier Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit Sammelklagen überziehen. Ich plädiere dafür, den Zeitplan zu überdenken. Ein unausgegorenes Gesetz wäre weder im Interesse der Wirtschaft noch der Verbraucherinnen und Verbraucher.“ Dies sagte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Vorstellung des Gesetzentwurfs durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz am 28. März 2018 in Berlin.

Die Koalitionspartner von CDU, CSU und SPD haben sich darauf verständigt, bis spätestens zum 1. November 2018 eine Musterfeststellungsklage einzuführen. Ein Gesetzentwurf aus dem Bundesjustizministerium befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung.

„Um Missbrauch vorzubeugen, sollten Musterverfahren nur unter engen Voraussetzungen zulässig sein und Verbände keine Klagebefugnis erhalten. Konkrete Vorschläge haben wir zusammen mit den in der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand zusammengeschlossenen Verbänden vorgelegt. So sollte etwa eine öffentliche Stelle prüfen, ob tatsächlich ein öffentliches Interesse an einer Klage vorliegt, weil beispielsweise zahlreiche ähnliche Anträge von unterschiedlichen Verbrauchern eingehen. Ziel muss es sein, dass Klagen nur dann angestrengt werden können, wenn sie tatsächlich der Kompensation für geschädigte Verbraucher dienen“, so Bingmann abschließend.

Hinweis: Das Positionspapier der AG Mittelstand zur geplanten Einführung einer Musterfeststellungsklage finden Sie hier.

08, Berlin, 28. März 2018

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Berlin | 14.03.2018

BGA-Präsident Dr. Holger Bingmann zum Start der neuen Bundesregierung:

„Nun geht es endlich los! Vor der neuen Bundesregierung liegen vielfältige große Aufgaben in Europa, der Welt und auch hierzulande.

Angesichts der Fülle an Themen gilt es bei der Abarbeitung nun die richtigen Prioritäten zu setzen, die den Standort und den im immer härteren internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen den Rücken stärken. Diesen Wettbewerb können wir nur bestehen, wenn wir die richtigen Weichen für ein digitales Deutschland stellen. Hierzu ist es nötig, die rechtlichen Arbeitsbedingungen für eine moderne Arbeitswelt zu schaffen. Auch die Unternehmensbesteuerung wird den aktuellen Anforderungen nicht gerecht - Koalitionsvertrag hin oder her. Wir brauchen eine Fortentwicklung der Unternehmensteuerreform 2008 ebenso wie einfache und praxisgerechte Regelungen für den innergemeinschaftlichen Handel und digitale Leistungen. An dieser Stelle darf die Politik die Augen nicht verschließen angesichts der Entwicklungen um uns herum. Nicht zuletzt hängt Deutschland wie kaum ein anderes Land von einer funktionierenden Weltwirtschaft ab. Mit weiteren Handelsabkommen muss dringend wieder mehr Stabilität herbeigeführt werden.“

Berlin, 14. März 2018

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Berlin | 09.03.2018

BGA: Traumstart für den Außenhandel ins neue Jahr – folgt jetzt der Alptraum?

„Mit einem starken Plus ist der Außenhandel ins neue Jahr gestartet. Die Zahlen stehen im krassen Gegensatz zu dem, was wir gerade erleben.

US-Präsident Trump hat ganz bewusst die nächste Eskalationsstufe gezündet. An Mahnungen hat es nicht gefehlt. Seine Rücksichtslosigkeit auch gegenüber jahrzehntelangen Partnern und seine selektive Wahrnehmung sind dabei erschreckend. Damit verschärft sich eine sehr heikle Situation. Statt jetzt Hals über Kopf mit Vergeltungsmaßnahmen zu reagieren, sollten wir intensiv versuchen, die vernünftigen Stimmen in Politik und Wirtschaft in den USA zu stärken und damit den inneramerikanischen Gegendruck zu Trump zu forcieren – denn ein Handelskrieg kennt keine Gewinner.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Januar 2018 bekanntgegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 107,1 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 8,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Den maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung haben die Länder der EU. Die deutliche konjunkturelle Erholung hat dazu geführt, dass deutsche Ausfuhren dorthin im Vorjahresvergleich um 10,7 Prozent gestiegen sind. Die Importe stiegen insgesamt um 6,7 Prozent auf 89,7 Milliarden Euro.

„Entscheidend ist nun, dass wir uns sorgfältig mit unseren Partnern abstimmen und verhindern, dass jetzt eine Lawine ins Rollen kommt. Ebenso wichtig ist aber, dass wir in Europa unsere Hausaufgaben machen und die Stärkung des europäischen Binnenmarktes mit Nachdruck vorantreiben. Mit Erleichterung beobachten wir, dass die Regierungsbildung mittlerweile an Fahrt aufnimmt, damit Deutschland sich schnellstens aktiv in die gärenden Debatten auf europäischer sowie internationaler Bühne einbringen und die nötigen Entscheidungen voranbringen kann. Gerade angesichts Trumps Politik, sich dem freien und fairen Welthandel zu verwehren, benötigen wir ein starkes Europa. Denn nur als europäische Wirtschaft können wir einen Gegenpol zu diesen protektionistischen Bestrebungen bilden“, so Bingmann abschließend.

07, Berlin, 9. März 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 07.03.2018

BGA: Blaue Plakette ist ein anderer Begriff für Fahrverbote

„Auch die blaue Plakette – egal in welcher Schattierung – bedeutet Fahrverbote und schadet damit eindeutig der deutschen Wirtschaft.

Fahrverbote legen die Innenstädte lahm und stellen den Wirtschaftsverkehr vor fast unlösbare Herausforderungen. Sie sind das Gegenteil von dem, was Unternehmen brauchen: nämlich Investitions- und Planungssicherheit. Sie müssen darauf vertrauen können, dass ihr Fuhrpark auch künftig sinnvoll einsetzbar ist. Verbote können und dürfen nicht die Lösung sein.“ Dies erklärte Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der Debatte um die Einführung von blauen Plaketten angesichts der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu Diesel-Fahrverboten.

„Zur Reduzierung der Stickoxidbelastungen gibt es mehr als hundert andere und weitaus schonendere Instrumente. Insbesondere eine moderne Stadtplanung, intelligent vernetzte Infrastruktur mit moderner Verkehrsführung, innovative Parkleitsysteme und intelligente Ampelschaltungen können die Luftqualität erheblich verbessern. Die Anstrengungen der Städte für bessere Luftqualitätsstandards bis 2020 tragen bereits Früchte. Von ursprünglich 90 Städten im Jahr 2016 verstießen 2017 nur noch rund 70 gegen die Grenzwerte. Bis 2020 dürften weitere 50 Städte die Grenzwerte einhalten. Es zeigt sich somit, dass es gerade keiner flächendeckenden Verbote zur Verbesserung der Luftqualität und somit keiner blauen Plakette bedarf“, so Taucke abschließend.

06, Berlin, 7. März 2018

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Carsten Taucke

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Berlin | 02.03.2018

BGA: Großhandel verzeichnet 2017 Rekordjahr

„Eine dynamische Weltwirtschaft und brummende Binnenkonjunktur haben den Unternehmen des Großhandels 2017 ein Rekordjahr beschert.

Dank der guten Ausgangsbasis setzen wir auf eine Fortsetzung dieser Entwicklung auch im laufenden Jahr 2018, sehen aber Gewitterwolken am Horizont aufziehen. Mit zunehmender Besorgnis schauen wir auf die fortbestehenden, ungelösten geopolitischen Konfliktherde, während zugleich in Teilen der Weltwirtschaft Abschottung und Protektionismus zurückzukehren drohen.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzentwicklung im Großhandel 2017 durch das Statistische Bundesamt.

Die Großhandelsunternehmen setzten nach den aktuell veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes im Jahre 2017 nominal 5,7 Prozent und real 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahr. Im Konsumgütergroßhandel konnten die Unternehmen ihre Umsätze um nominal 3,3 Prozent und real um 2,0 Prozent steigern, im Produktionsverbindungshandel sogar um nominal 7,8 Prozent und real um 3,3 Prozent. Damit hat der Großhandel mit Maschinen, Anlagen und Rohstoffen wieder deutlich aufgeholt und unterstreicht als Indikator für die Industrieproduktion und den Export die positiven Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2018.

„Seit der Knoten etwa zur Jahresmitte 2017 geplatzt ist, zeigt sich die Entwicklung im Großhandel deutlich aufwärtsgerichtet, nachdem sie zuvor rund zwei Jahre weitgehend stagnierte und die Unternehmen mit rückläufigen Preisen konfrontiert waren. Unsere Sorge ist, dass das im Koalitionsvertrag Vereinbarte für eine anhaltende Wachstumsdynamik nicht ausreicht und sich dort zu sehr auf das Verteilen künftiger Einnahmen konzentriert wird als auf deren Erwirtschaftung. Die Politik scheint ihre Augen davor zu verschließen, dass andere Staaten bereits intensiv daran arbeiten, ihre Wettbewerbsbedingungen zu verbessern. Gleichzeitig gilt es, weiter konsequent dafür einzutreten, Protektionismus nicht aufkeimen zu lassen. Bei einem Wettlauf um immer neue Handelsbarrieren verlieren alle“, so Bingmann abschließend.

05, Berlin, 2. März 2018

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Berlin | 21.02.2018

BGA: USA sind wichtigster Exportmarkt Deutschlands

„Weder Trumps ständige Verbalattacken noch der erstarkte Euro haben das Geschäft mit den Vereinigten Staaten bisher ausgebremst.

So sind die USA erneut unser wichtigster Absatzmarkt. Die Zahlen unterstreichen die immense Bedeutung der USA als Handels- und Wirtschaftspartner für Deutschland. Umso mehr gilt es sich mit aller Kraft gegen nationalistische Störfeuer zu stemmen, denn mittel- und langfristig drohen Folgen für den Welthandel und damit für die Weltwirtschaft. Insbesondere Deutschland wäre davon betroffen, wenn diese Rhetorik sich weiter aufschaukelt.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zu der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Rangfolge der deutschen Handelspartner im Jahr 2017.

„Auch die Unsicherheiten, die mit dem Brexit verbunden sind, haben bereits im Vorfeld Spuren hinterlassen und geben einen Vorgeschmack auf das, worauf man sich wahrscheinlich einstellen muss. So ist Großbritannien bereits um zwei Plätze in der Rangfolge unserer wichtigsten Exportmärkte auf Platz 5 zurückgefallen. Der unschlüssige Kurs der Briten bei den Verhandlungen mit der EU macht es noch schwerer zu planen, als es ohnehin schon der Fall ist“, so Bingmann abschließend.

04, Berlin, 21. Februar 2018

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Berlin | 08.02.2018

BGA: Neue Rekorde im Außenhandel hart erarbeitet

„Der deutsche Außenhandel hat 2017 ein bemerkenswertes dynamisches Jahr hingelegt, das mit Rekordwerten im Export und Import abgeschlossen hat.

Erstmalig wurden Waren im Wert von fast 1.300 Milliarden Euro exportiert und auch die Importe übertrafen erstmals die 1.000-Milliarden-Euro-Marke. Auch der starke Euro macht sich bisher noch nicht bemerkbar.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Dezember 2017 bekanntgegeben. Demnach wurden im Dezember Waren im Wert von 100,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 82,7 Milliarden Euro importiert. Für das Gesamtjahr 2017 heißt dies, dass insgesamt Waren im Wert von 1.279,4 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1.034,6 Milliarden Euro importiert wurden. Damit betrug das Exportwachstum im Vorjahresvergleich plus 6,3 Prozent und das Importwachstum 8,3 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 244,9 Milliarden Euro ab und verringerte sich somit im Vorjahresvergleich um 4 Milliarden Euro.

„Das Wachstum im deutschen Außenhandel verdanken wir der weltweiten konjunkturellen Belebung. Die Nachfrage nach deutschen Produkten zog auf allen Kontinenten deutlich an. Besonders freuen wir uns jedoch über den wirtschaftlichen Aufschwung in Europa. Gleichwohl muss anerkannt werden, dass diese Erfolge in Deutschland hart erarbeitet wurden und nicht viel über die strukturellen Herausforderungen in Deutschland aussagen. So wird z.B. zusätzliche Bürokratie im Außenhandel, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurden, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen weiter belasten. Es fehlt die notwendige Entlastung, insbesondere für kleinere Unternehmen, die so aus dem Markt oder zu Zusammenschlüssen gedrängt werden. Die Marktkonzentration wird damit weiter voranschreiten“, so Bingmann abschließend.

03, Berlin, 8. Februar 2018

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Berlin | 08.02.2018

'Arbeitsgemeinschaft Diebstahlprävention in Güterverkehr und Logistik' warnt: Jährlich 1,3 Milliarden Euro Güterschäden durch Ladungsdiebstahl

Das Ausmaß von Ladungsdiebstählen war in Deutschland bisher kaum zu beziffern:

Die Polizei führt keine Statistik, zudem sind viele der hier ausgeraubten LKW im europäischen Ausland registriert und dort versichert.

Wie groß das Problem tatsächlich ist, zeigen jetzt erstmals erstellte gemeinsame Berechnungen mehrerer Wirtschaftsverbände unter Beteiligung des BGA.

Demnach werden jährlich Ladungen von nahezu 26.000 LKW gestohlen, statistisch schlagen Kriminelle in Deutschland also alle 20 Minuten zu. Allein die gestohlenen Güter haben einen Wert von 1,3 Milliarden Euro, weitere Schäden von 900 Millionen Euro entstehen durch Konventionalstrafen für Lieferverzögerungen, Reparaturkosten sowie Umsatzeinbußen und Produktionsausfälle bei den eigentlichen Abnehmern.

Verbände fordern höheren Fahndungsdruck von Polizei und Strafverfolgern

Die Wirtschaftsverbände haben angesichts der Zahlen eine gemeinsame Initiative gestartet. Die „Arbeitsgemeinschaft Diebstahlprävention in Güterverkehr und Logistik“ will die Sicherheit der Transportlogistik insbesondere durch höhere Sicherheitsstandards und Investitionen in Ortungstechnik, Diebstahlwarnanlagen, Wegfahrsperren und gesicherte Parkplätze erhöhen.

Von den Behörden fordern die Verbände dringend mehr Unterstützung durch einen höheren Fahndungsdruck auf die international und professionell agierenden kriminellen Organisationen. Die Polizei müsse zudem auf Autobahn-Rastplätzen häufiger präsent sein, spezialisierte Polizeieinheiten und Schwerpunktstaatsanwaltschaften sollten zur Optimierung der länderübergreifenden Strafverfolgung beitragen. Um gezielte präventive und repressive Maßnahmen ergreifen zu können, müssten die Ermittlungsbehörden das Delikt „Ladungsdiebstahl“ besser statistisch erfassen und die Voraussetzungen für eine bundesweit einheitliche Anzeigenaufnahme schaffen.

Personalmangel, schlechte Vernetzung und geringe Spezialisierung würden die Ermittlungen verzögern, bemängelt die Arbeitsgemeinschaft.

Das gemeinsame Positionspapier zur Diebstahlprävention finden Sie hier.

Die „Arbeitsgemeinschaft Diebstahlprävention in Güterverkehr und Logistik“:
Zur „Arbeitsgemeinschaft Diebstahlprävention in Güterverkehr und Logistik“ gehören die Verbände: ASW Bundesverband - Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft, Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (ASWN), BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT, BDGW Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste, Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL), Deutscher Speditions- und Logistikverband (DSLV), Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Transported Asset Protection Association (TAPA), Verband Chemiehandel (VCH), Verband der Chemischen Industrie (VCI), Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Berlin, 8. Februar 2018

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Carsten Taucke

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Berlin | 07.02.2018

BGA zur Einigung auf einen Koalitionsvertrag

„Union und SPD haben sich auf einen Schönwetter-Koalitionsvertrag verständigt, der nur aufgeht, wenn der Konjunkturboom anhält und die Verteilungsspielräume weiter wachsen.

 Aus Sicht der Wirtschaft sind die vereinbarten Kompromisse definitiv schmerzhaft. Trotz einiger positiver Akzente in den Bereichen Bildung und Digitalisierung überwiegen ganz klar die Belastungen, während von den versprochenen Entlastungen nur ein Bruchteil übrig geblieben ist. Den Preis für steigende Ausgaben zahlen nicht Union und SPD, sondern Unternehmen, Beschäftigte und Steuerzahler.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu der Einigung auf einen Koalitionsvertrag.

„Wir befürworten das eindeutige Bekenntnis für ein starkes Europa, insbesondere auch in Verbindung mit den neuen Richtungsentscheidungen der globalen Kraftzentren. Die Anerkennung Chinas als globale Gestaltungsmacht im Koalitionsvertrag ist hierbei ein begrüßenswertes Novum. Es bleibt abzuwarten, wie Europa auch durch die Schaffung neuer Investitionskräfte und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit nach vorne gebracht werden kann“, so Bingmann. Weiter führt er an: „Die klare Absage an Protektionismus, Isolationismus und Nationalismus ist ein wichtiges Zeichen, das im Koalitionsvertrag gesetzt wird. Einerseits tritt man für ein starkes Europa ein, andererseits zeigt man sich aber auch offen für neue Kooperationen und beabsichtigt eine weitere Stärkung der internationalen Organisationen wie der Welthandelsorganisation. Damit wird der richtige Rahmen gesetzt. Dies wird im Koalitionsvertrag auch dadurch nochmal unterstrichen, dass man in erster Linie eine multi- bzw. plurilaterale Handelspolitik weiter vorantreiben wird“, so Bingmann.

„Im Bereich Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik vermissen wir den nötigen Aufwind und das erforderliche Tempo, damit Deutschland auch in Zukunft wirtschaftlich und gesellschaftlich gut aufgestellt sein wird. Es fehlt der Mut zur Gestaltung der Arbeitswelt in Zeiten der Digitalisierung. Lichtblick ist das Vorhaben, mehr in Bildung zu investieren und auch an die Substanz – unsere Schulen – zu gehen. Dass Bund und Länder hier gemeinsame Sache machen sollen, ist dringend erforderlich und findet unsere volle Unterstützung“, betont Bingmann.

„Wir begrüßen, dass die große Koalition die Politik der ausgeglichenen Haushalte ohne neue Schulden weiter fortsetzen will und dabei auch Investitionen in Digitalisierung, Infrastruktur und Wohnungsbau voranbringen will. Dennoch gehen steuerpolitisch von der Koalitionsvereinbarung keine Impulse aus. Für diejenigen, die den Staat finanzieren, sind keine Entlastungen in Sicht. Weitere Reformen sind erst einmal nicht vorgesehen, obwohl der Bedarf wächst, gerade in der Unternehmensbesteuerung. Wenn die USA eine grundlegende Steuerreform realisiert haben, Großbritannien im Zuge des Brexit ebenso eine umsetzen will und auch Länder wie Frankreich ihre Unternehmensteuern investitionsfördernd ausgestalten, dann gehen daran gemessen die Antworten der großen Koalition an den Anforderungen vorbei, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Nun heißt es, das Mitgliedervotum der SPD abzuwarten. Die SPD-Führung ist um ihre Basis nicht zu beneiden“, so Bingmann abschließend.

02, Berlin, 7. Februar 2018

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Berlin | 09.01.2018

BGA: Außenhandel unter Volldampf auf Rekordkurs

„Auch zum Jahresende 2017 lässt die Dynamik im deutschen Außenhandel nicht nach. Export wie Import haben sich glänzend entwickelt.

Dies unterstreicht eindrucksvoll, dass die deutschen Unternehmen derzeit flexibel und erfolgreich auf die internationalen Herausforderungen reagieren.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für November 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 116,5 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 8,2 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 92,8 Milliarden Euro sind die deutschen Importe erneut stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 8,3 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 23,7 Milliarden Euro ab.

„Noch stärker als die Ausfuhren haben sich 2017 die Einfuhren entwickelt. Wir unterstreichen damit nicht nur unsere Rolle als Konjunkturlokomotive in Europa; der dadurch sinkende Außenhandelsüberschuss sollte auch den Kritikern Deutschlands etwas den Wind aus den Segeln nehmen. Damit Deutschland auf den Weltmärkten weiterhin vorne dabei sein kann, muss angesichts von zunehmendem Wirtschaftsprotektionismus und Nationalismus die Hängepartie in Berlin bald ein Ende haben“, so Bingmann abschließend.

01, Berlin, 9. Januar 2018

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Berlin | 29.12.2017

BGA: Export, Import und Großhandel erwarten neues Allzeithoch und ziehen positive Jahresbilanz

Nach einem geradezu sensationellen Jahr starten wir optimistisch in das neue Jahr 2018.

Das Jahr 2017 ist viel, viel besser gelaufen als noch am Jahresanfang zu erwarten war. Trotz der guten Zahlen war es kein leichtes Jahr und letztlich war auch eine Portion Glück dabei, dass keines der vielfältigen Risiken auf das Geschäft durchgeschlagen hat. Das kommende Jahr dürfte nicht einfacher werden. Immer mehr Länder suchen die Lösung für globale Herausforderungen in nationalen Rezepten und einem ‚Mein Land zuerst‘. Für eine internationale Volkswirtschaft wie die unsere, die auf Exporte wie Importe angewiesen ist, ist das brandgefährlich.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin.

Einstweilen können angesichts der positiven Entwicklung der Weltwirtschaft sowie der Binnenwirtschaft Export, Import und Großhandel mit neuen Rekordwerten glänzen. Im Großhandel rechnet der BGA im kommenden Jahr mit einem weiteren Anstieg um 2,5 Prozent auf 1.235 Milliarden Euro, bei den Ausfuhren erwartet er ein Wachstum von voraussichtlich fünf Prozent auf einen neuen Rekordwert von rund 1.340 Milliarden Euro und bei den Einfuhren um sieben Prozent auf 1.104 Milliarden Euro.

„Schöner Nebeneffekt dieser Entwicklung ist, dass der Außenhandelsüberschuss damit bereits zum zweiten Mal in Folge sinken wird“, so der BGA-Präsident. „Wir hoffen, dass die Hängepartie um die Bildung einer neuen Regierung bald zu Ende geht. Europa wartet auf Führung und Antworten aus Berlin zur Zukunft der Zusammenarbeit und der Reform der europäischen Institutionen. Auch vor der eigenen Tür gibt es eine Menge zu tun. So können wir beispielsweise doch nicht allen Ernstes mit der Steuerpolitik aus dem Jahr 2008 ins Jahr 2020 gehen, wenn man sieht, was sich seitdem alles getan hat und wie schnell sich die Welt um uns herum verändert. Auf die Agenda gehören endlich Zukunftsthemen wie Bildung, Digitalisierung, Infrastruktur sowie Sicherung des internationalen Handels anstelle teurer und rückwärts gewandter Wahlversprechungen von gestern“, so Bingmann abschließend.

56, Berlin, 29. Dezember 2018

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 19.12.2017

BGA: Politischer Stillstand – Deutschland muss wieder international handlungsfähig werden – Außenhandel und Großhandel glänzen derweil mit neuen Rekordwerten

Die hohe wirtschaftliche Dynamik steht aktuell im krassen Gegensatz zu dem politischen Stillstand hierzulande.

Europa und die Welt sind in Unordnung und die guten Zahlen überlagern eine ganze Reihe von Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. Ob die mit 7-Meilen-Stiefeln voranschreitende Digitalisierung, die weltweite Bedrohungen für den Freihandel oder die Zukunft Europas: Wir brauchen bald wieder eine Regierung, damit Deutschland wieder international handlungsfähig wird!“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin anlässlich der BGA-Pressekonferenz des Verbandes zur Entwicklung des deutschen Groß- und Außenhandels.

Der BGA erwartet, dass der Großhandel nach zwei verhaltenen Jahren erstmals wieder mehr Waren und Dienstleistungen verkaufen kann und rechnet für das laufende Jahr 2017 mit einem Umsatzanstieg von real über zwei Prozent und nominal über fünf Prozent. Mit einem Umsatz von voraussichtlich über 1.200 Milliarden Euro wird er das bisherige Allzeithoch im Jahr 2012 toppen. Im kommenden Jahr 2018 rechnet er mit einem weiteren Anstieg um 2,5 Prozent auf 1.235 Milliarden Euro. Zu den 50.000 neuen Stellen in diesem Jahr werden nach Einschätzung des BGA im kommenden Jahr weitere 20.000 neue Arbeitsplätze hinzukommen. Der Großhandel könnte damit erstmals bei den Beschäftigten die 2-Millionen-Grenze überschreiten.

Bei den Ausfuhren rechnet der BGA für das kommende Jahr 2018 mit einem Wachstum von voraussichtlich fünf Prozent auf einen neuen Rekordwert von rund 1.340 Milliarden Euro und der Einfuhren um sieben Prozent auf 1.104 Milliarden Euro. Somit werden Exporte und Importe, die Ende 2017 erstmals die 1-Billionen-Euromarke überschreiten werden, neue Rekordmarken erreichen. Mit diesem Rückenwind der Weltkonjunktur erwartet der Verband im kommenden Jahr 2018 ein gesamtwirtschaftliches Wachstum in Höhe von 1,8 Prozent für Deutschland nach 2,1 Prozent in diesem Jahr. Verbleibende Risiken sind neben den Brexit-Auswirkungen der zunehmende Protektionismus, die Schwächung der internationalen Organisationen, die Unruheherde im Nahen Osten und das hohe Konfliktpotential in der Causa Nordkorea.

Zukunft mit Weitblick und Visionen gestalten

„Die Politik lässt sich blenden von den guten Zahlen! Neben den politischen Umbrüchen erfordert der technologische Aufbruch mit den einhergehenden Veränderungen in der Wertschöpfung ein massives Umdenken bei uns Unternehmern wie auch in der Politik, um unsere Wohlfahrtsgewinne zu sichern. Wirtschaftliche Stärke und soziale Sicherheit sind dabei zwei Seiten derselben Medaille“, mahnt Bingmann. Die neue Bundesregierung dürfe nicht nur soziale Gerechtigkeit, Flüchtlinge und Energiepolitik in den Mittelpunkt stellen, sondern auch Zukunftsthemen wie Bildung, Digitalisierung, Infrastruktur und internationaler Handel.

Doch die Themen, die jetzt im Zusammenhang mit einer GroKo diskutiert würden, seien Bürgerversicherung, Mindestrente, Ausweiten der Mütterrente, Abschaffung der rechtsgrundlosen Befristung – alles teure und rückwärtsgewandte Wahlgeschenke.

„Gefordert ist vielmehr eine Politik mit Weitblick, die langfristige Perspektiven in Zeiten kurzfristigen Erfolgs schafft und über vier Jahre hinaus denkt. Unsere Unternehmen brauchen für die Gestaltung ihrer Zukunft mehr Flexibilität. Das Korsett der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die uns die Politik setzt, muss wieder lockerer geschnürt werden. Wir brauchen Gestaltungschancen und Entfaltungsmöglichkeiten statt Schranken und neue Barrieren. Nicht umsonst klagen unsere Groß- und Außenhändler regelmäßig über die überbordende Bürokratie, eine hohe Steuerlast und zu starre Arbeitszeitregelungen“, fordert Bingmann.

Zugleich plädiert er dafür, in der Finanzpolitik den Konsolidierungskurs nicht zu verlassen und den Verteilungsspielraum, der angesichts sprudelnder Steuereinnahmen noch bleibe, für Entlastungen und sinnvolle Zukunftsinvestitionen vor allem in drei Bereichen zu nutzen: In die Infrastruktur, und da sei nicht nur der Breitbandausbau gemeint, sondern auch Straßen und Brücken, Schienen und Wasserwege, Häfen und Flughäfen. Dann selbstverständlich auch in Bildung und Qualifizierung sowie in die Weiterentwicklung der digitalen Technologien in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Europa: eigentliche Arbeit beginnt erst nach dem Brexit

Entscheidend sei auch, wie es mit Europa weitergehe. Dies sei der wichtigste Markt, Heimatmarkt und Basis für die weitere Globalisierung. Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Brexit – drei tiefgreifende Krisen – hätten die Schwächen der EU gnadenlos aufge-deckt. Und gerade seien diese Krisen auch Beleg dafür, dass die globalen Heraus-forderungen nur gemeinsam gemeistert werden könnten. „Hierfür brauchen wir ein starkes Europa, das in der Welt selbstbewusst für seine Werte auf- und eintritt. Wir brauchen ganz sicher eine Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit, aber auch eine Diskussion, in welchen Bereichen dies sinnvoll ist und in welchen sie unnötig oder sogar kontraproduktiv ist. Ebenso brauchen wir eine Diskussion um die Reform der europäischen Institutionen. Von Deutschland wird eine Antwort auf die Vision des französischen Präsidenten erwartet“, so Bingmann abschließend.

54, Berlin, 19. Dezember 2017

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Berlin | 19.12.2017

BGA zur Elbvertiefung: Wichtiger Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Deutschland

„Endlich hat das Bundesverwaltungsgericht nach 15 langen Jahren des Streits grünes Licht für die Elbvertiefung gegeben.

Das Projekt ist von herausragender Bedeutung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Der Hamburger Hafen ist ein wichtiges Drehkreuz für den nationalen und internationalen Warenverkehr und deshalb von entscheidender Bedeutung für die Außenhandelsnation Deutschland, aber auch für die rund 150.000 Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt von ihm abhängen. Jetzt gilt es, den Ausbau schnellstens zu beginnen, weitere Verzögerungen sind nicht hinnehmbar.“ Dies erklärte Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der heutigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Elbvertiefung.

55, Berlin, 19. Dezember 2017

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Carsten Taucke

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Berlin | 18.12.2017

BGA begrüßt neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce

„Mit dem E-Commerce-Kaufmann steht nun erstmals ein maßgeschneiderter dualer Ausbildungsberuf für den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen über das Internet zur Verfügung.

Der Beruf schafft eine solide und breite Basis für den Fachkräftenachwuchs im zukunftsträchtigen Online-Markt. Das neue Berufsbild trägt dem rasanten Wachstum im E-Commerce Rechnung und gibt auch dem B2B-Handel neue Möglichkeiten für die Gewinnung und Ausbildung qualifizierten Personals.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin anlässlich der Verkündung der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann und zur Kauffrau im E-Commerce.

„Der E-Commerce-Kaufmann ist ein wichtiger Meilenstein im dualen Berufsbildungssystem Deutschlands. Mit ihm ist es gelungen, einen völlig neuen, branchenübergreifenden, modernen Beruf für digitale Geschäftsmodelle zu konzipieren. Die Akteure der dualen Berufsbildung aus Verbänden, Gewerkschaften, Kammern und öffentlicher Hand haben damit erneut bewiesen, dass das duale Berufsbildungssystem auf die veränderten Anforderungen des Arbeitsmarktes flexibel reagieren kann“, so Bingmann weiter. Der BGA war im Ordnungsverfahren mit zwei Sachverständigen beteiligt.

„Die Länder sind nun gefordert, die sachliche und personelle Infrastruktur für den Unterricht an den Berufsschulen zu schaffen. Wir unterstützen sie dabei gern“, so Bingmann abschließend.

Ab August 2018 kann der neue Beruf auch in Betrieben des Großhandels ausgebildet werden, sofern diese einen Online-Vertriebskanal nutzen. Mit der heutigen Verkündung der Verordnung können ab sofort auch Ausbildungsverträge bei den Industrie- und Handelskammern eingetragen werden.

Die Initiative für einen besonderen E-Commerce-Beruf kam schon 2012 aus dem klassischen Versandhandel und führte 2016 zu einer gemeinsamen, branchenübergreifenden Initiative unter Beteiligung des BGA.

 

53, Berlin, 18. Dezember 2017

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 08.12.2017

BGA: Außenhandel startet mit Schwung in Richtung Jahresende

„Der deutsche Außenhandel startet mit viel Schwung auch ins vierte Quartal.

Die gute konjunkturelle Lage in Deutschland, in der EU, aber auch weltweit unterstützt diese Entwicklung. Die deutschen Importe sind bisher sogar konsequent stärker gestiegen als die Exporte. Hier kam der stärkste Impuls vor allem aus den EU-Ländern. Ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig Europa für die deutsche Wirtschaft ist. Wir sehen daher die Einigung, die in der ersten Verhandlungsphase um den BREXIT erzielt wurde, mit großer Erleichterung.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Oktober 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 108 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 6,8 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 89,1 Milliarden Euro sind die deutschen Importe erneut stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 8,3 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 18,9 Milliarden Euro ab.

„Die Verhandlungen über die zukünftigen Beziehungen mit Großbritannien im kommenden Jahr werden aber mit Sicherheit mindestens genauso schwierig. Eine mögliche Lösung könnte ein Abkommen auf Basis von CETA sein. Was wir nach wie vor vermissen, ist eine klare Positionierung von Großbritannien, wie man sich die zukünftigen Beziehungen vorstellt. Immerhin ist Großbritannien unser drittwichtigster europäischer Handelspartner. Wir in der EU müssen aber darauf achten, dass wir auch weiterhin so geschlossen wie möglich auftreten“, so Bingmann abschließend.

52, Berlin, 8. Dezember 2017

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Berlin | 04.12.2017

BGA: Großhandel schafft gute Ausgangsbasis für 2018

„Der Großhandel hat im dritten Quartal nochmals an Dynamik zugelegt.

Damit zeichnet sich für das Gesamtjahr 2017 nach mehrjähriger Stagnation, insbesondere auf Grund rückläufiger Preise, ein neuer Umsatzrekord ab. Dazu trägt neben dem Konsumgütergroßhandel vor allem der Handel mit Investitionsgütern und Rohstoffen bei. Dies ist eine hervorragende Ausgangsbasis und zugleich eine hohe Messlatte für das kommende Jahr 2018.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Großhandelsumsätze im dritten Quartal 2017 durch das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden.

Die Großhandelsunternehmen setzten im dritten Quartal 2017 real 3,2 Prozent und nominal 5,6 Prozent mehr um als im Vorjahresquartal. Im Großhandel mit Maschinen, Halbwaren und Rohstoffen lag der Umsatz real um 3,6 Prozent und nominal um 7,4 Prozent höher, der Großhandel mit Konsumgütern setzte real 2,2 Prozent und nominal 3,3 Prozent mehr um. In den ersten drei Quartalen erzielten die Großhändler insgesamt einen Umsatzzuwachs von real 3,1 Prozent und nominal 6,1 Prozent.

„Die Geschäfte in Deutschland und Europa laufen rund, die Nachfrage nach Made in Germany ist im In- und Ausland ungebrochen. Der Beschäftigungsaufbau kann weitergehen. Jedoch braucht die Wirtschaft eine verlässliche politische Flankierung. Wir hoffen daher, dass das aktuelle Vakuum möglichst schnell gefüllt wird. Deutschland muss weiterhin politischer und wirtschaftlicher Stabilitätsanker in Europa und der Welt bleiben“, so Bingmann abschließend.

51, Berlin, 4. Dezember 2017

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Berlin | 29.11.2017

BGA: Fahrverbote sind Gift für die Wirtschaft

„Fahrverbote sind Gift für die Wirtschaft! Deshalb gilt es, mit allen Mitteln Diesel-Fahrverbote zu verhindern.

Wir unterstützen die Anstrengungen der Städte, die Luftqualitätsstandards bis 2020 deutlich zu verbessern. Allerdings ist Umweltschutz durch flächendeckende Verbote keine Lösung. Moderne Stadtplanung, intelligente vernetzte Infrastruktur mit moderner Verkehrsführung, innovative Parkleitsysteme und intelligente Ampelschaltungen bieten erhebliche Potentiale zur Verbesserung der Luftqualität. Etliche Betriebe, die erst jüngst ihren Fuhrpark modernisiert haben, benötigen Investitions- und Planungssicherheit. Sie wären die Hauptleidtragenden von allgemeinen Diesel-Fahrverboten.“ Dies erklärte Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich drohender Fahrverbote in Düsseldorf und auf vielbefahrenen Strecken im Ruhrgebiet.

50, Berlin, 29. November 2017

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Carsten Taucke

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Berlin | 20.11.2017

BGA zum Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche: Wo kein Wille, ist auch kein Weg

„Was für ein Schlamassel. Neuwahlen können nur der letzte Ausweg sein, so weit ist es noch nicht.

Nach diesem Tiefpunkt in der vergangenen Nacht sollten sich alle Beteiligten noch einmal 14 Tage Zeit nehmen, um sich zu besinnen, und sich dann noch einmal gemeinsam an einen Tisch setzen. Wir sind noch nicht bereit, dieses Projekt schon wieder zu begraben.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zum Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche.

„Die Sehnsucht nach der Oppositionsrolle statt den Gestaltungsauftrag anzunehmen, scheint zu grassieren. Das ist geradezu demokratieschädlich. Es zeigt sich überdeutlich, dass überspitzte Versprechungen und populistische Forderungen im Wahlkampf in die Sackgasse führen. Wenn dann auch noch Angst vor der eigenen Basis dazukommt, beraubt man sich jeglicher Kompromissfähigkeit“, so Bingmann abschließend.

49, Berlin, 9. November 2017

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Berlin | 09.11.2017

BGA zum Ergebnis der Steuerschätzung: Glänzende Kassenlage für strukturellen Umbau nutzen

„Der Weg in die digitale Zukunft erfordert von Unternehmen und Staat alle Kraft.

Deshalb gibt es trotz glänzender Kassenlage keine Spielräume für die Einlösung teurer Wahlversprechen. Denn die Unternehmen müssen kräftig in Menschen und Technik investieren. Staatliche Aufgabe ist es, mehr für Bildung und Infrastruktur zu tun und einen investitionsfreundlichen Rahmen zu schaffen.

Umgekehrt haben Unternehmen und Beschäftigte ganz maßgeblich zu den sprudelnden Steuereinnahmen beigetragen. Der Staat hat in den vergangen Jahren übermäßig von dem wirtschaftlichen Erfolg den Rahm abgeschöpft. Hinzu kommt, dass die noch geschäftsführende Bundesregierung die Sozialausgaben in den vergangenen vier Jahren bereits kräftig erhöht hat. Deshalb erwarten Unternehmen und Bürger zu Recht, nicht erneut übergangen zu werden. Wer das ernst nimmt, muss die Steuern und Abgaben senken und in Bildung und Infrastruktur investieren, statt den Sozialetat weiter in die Höhe zu treiben und über neue Belastungen für die Wirtschaft nachzudenken.“ Das erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Diensteistungen (BGA), heute in Berlin zum Ergebnis der Herbstprognose des Arbeitskreises Steuerschätzung.

48, Berlin, 10. Oktober 2017

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Berlin | 09.11.2017

BGA: Außenhandel hält das bisherige Tempo

"Die Zwischenbilanz für den deutschen Außenhandel fällt nach drei Quartalen ausgesprochen positiv aus.

Auch im September haben die deutschen Unternehmen im Außenhandel ein vorzeigbares Ergebnis erzielt.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für September 2017 bekanntgegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 110,4 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 4,6 % im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 86,3 Milliarden Euro sind die deutschen Importe sogar stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 5,5 %. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 24,1 Milliarden Euro ab.

„Auch die verbalen Störfeuer aus den USA seit einem Jahr konnten die Erholung der Weltwirtschaft nicht stoppen. Die neue Bundesregierung kann mit ihrem Regierungsprogramm die entscheidenden Weichen dafür stellen, dass Deutschland wirtschaftlich auch künftig gut dasteht. Dazu gehören nicht nur verlässliche Rahmenbedingungen für die deutschen Unternehmen, sondern auch eine sinnvolle Geld- und Finanzpolitik“, so Bingmann abschließend.

47, Berlin, 9. November 2017

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Berlin | 08.11.2017

BGA zum Jahresgutachten des Sachverständigenrats: Marktwirtschaftliche Kräfte bündeln und mobilisieren

„Die Wirtschaftsweisen sprechen uns aus dem Herzen! Das Gutachten kommt mit Blick auf die laufenden Verhandlungen über ein Jamaika-Bündnis und den zahlreichen Einzelwünschen der Verhandlungspartner gerade zur rechten Zeit.

Staat, Gesellschaft, Unternehmen und Beschäftigte stehen gleichermaßen vor gewaltigen Aufgaben: Digitale Revolution, demographischer Wandel und voranschreitende Globalisierung sind allesamt Prozesse, die sich noch gegenseitig verstärken. Wir müssen keine Angst davor haben, denn wir sind im Kern gut aufgestellt. Aber es gilt, alle marktwirtschaftlichen Kräfte zu mobilisieren statt weiterzumachen wie bisher und sich im Klein-Klein zu verlieren. Vielmehr müssen nicht nur die Unternehmen, sondern auch der Staat beweglicher und schlanker werden. Entlastungen bei Steuern, Abgaben und Vorschriften sind das Gebot der Stunde."

Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), in Berlin zu dem heute veröffentlichten Jahresgutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

46, Berlin, 8. November 2017

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Berlin | 10.10.2017

BGA: Außenhandel punktet mit Wettbewerbsfähigkeit

„Die deutsche Außenwirtschaft punktet erneut mit ihrer globalen Wettbewerbsfähigkeit und hält den weltweiten Risiken stand.

Im August setzte sich der positive Trend im Außenhandel fort und beweist, wie gut die deutsche Außenwirtschaft aufgestellt ist.“ Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für August 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 103,1 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 7,2 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 83 Milliarden Euro sind die deutschen Importe sogar stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 8,5 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 20 Milliarden Euro ab.

„Die aktuellen Zahlen unterstreichen einmal mehr die Bedeutung Europas für Deutschland. Die derzeit gute konjunkturelle Lage in der Euro-Zone hat viel zu der positiven Entwicklung im Außenhandel beigetragen. Zugleich stützt der rundlaufende Exportmotor dank steigender Importe von dort die weitere wirtschaftliche Erholung in der Euro-Zone. Für die Zukunftsfähigkeit Europas ist es jetzt von großer Bedeutung, dass die Koalitionsverhandlungen sorgfältig und zügig durchgeführt werden, denn das Zeitfenster für die dort notwendigen Weichenstellungen schließt sich Ende 2018 schon wieder mit dem heraufziehenden Europawahlkampf“, so Bingmann abschließend.

45, Berlin, 8. November 2017

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Berlin | 04.10.2017

Mittelstand: Basel IV geht in die falsche Richtung

Mit Sorge verfolgt der Mittelstand die Verhandlungen im Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht.

Dort wird derzeit zwischen Notenbanken und Aufsehern auf internationaler Ebene um neue Eigenkapitalvorgaben für Bankkredite gerungen. Die Verhandlungen lassen höhere Eigenmittelanforderungen bei Instituten mit vergleichsweise risikoarmen Geschäftsmodellen erwarten. Dies widerspricht dem bewährten Grundsatz, dass die Risikoabsicherung durch Eigenkapital in proportionalem Verhältnis zum laufenden Ausfallrisiko steht.

Strenge Regeln für risikoreiche Kredite sind zwar richtig. Aber es ist überzogen, risikoarmes Geschäft mit denselben strengen Regularien zu überziehen. Folge dieser Abkehr vom Pro-portionalitätsgrundsatz wäre eine Verteuerung der Kredite oder auch eine Einschränkung der Kreditvergabe. Besonders betroffen hiervon wären mittelständische Unternehmen, für die der Hausbankkredit das tragende Fundament der Unternehmensfinanzierung ist.

Der Mittelstand ist auf angemessene internationale Regeln für Bankkredite angewiesen. Die unter dem Stichwort Basel IV derzeit diskutierten Regulierungsvorhaben gehen in die falsche Richtung. Leitbild für die Fortentwicklung der Eigenkapitalvorgaben für Bankkredite muss weiterhin der Proportionalitätsgrundsatz bleiben.

Der Mittelstand wird vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft Mittelstand. Zu ihren Mitgliedern zählen der Bundesverband der Freien Berufe (BFB), der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), der Deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV), der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), der Handelsverband Deutschland (HDE), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie DER MITTELSTANDS-VERBUND – ZGV.

Weiterführende Informationen: www.arbeitsgemeinschaft-mittelstand.de

Berlin, 2. Oktober 2017

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Berlin | 28.09.2017

BGA zur Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2017: Wirtschaft wächst weiter in rauen Zeiten

„Der gute Lauf der deutschen Wirtschaft in rauen Zeiten hält an.

Die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die Attraktivität ihrer Produkte und Dienstleistungen versprechen eine weitere Fortsetzung des Booms, von dem Arbeitnehmer und Staat deutlich profitieren. Die Kehrseite dieser Entwicklung ist, dass die aufgestauten strukturellen Aufgaben politisch nicht oder zu zaghaft angegangen werden.“ Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zur heutigen Vorstellung der Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2017 der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute, nach der die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 1,9 Prozent und 2018 um 2 Prozent wachsen dürfte.

„In einer zunehmend digitalen Welt, in der Produktions- und Handelsprozesse vor grundlegenden Veränderungen stehen und sich die Anforderungen an die Mitarbeiter ändern, müssen wir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schärfen. Die Gemeinschaftsdiagnose weist zu Recht auf die zu geringe Investitionstätigkeit hin. Wir brauchen eine Aufbruchstimmung bei öffentlichen und privaten Investitionen. Auf die neue Bundesregierung kommen große Herausforderungen im Bereich Bildung und Infrastruktur zu, sowie die Aufgabe, für Entlastung bei Steuern, Abgaben und Energiekosten zu sorgen“,so Bingmann abschließend.

44, Berlin, 28. September 2017

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Berlin | 26.09.2017

BGA: Dr. Holger Bingmann ist neuer BGA-Präsident

Neuer Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) ist Dr. Holger Bingmann.

Er wurde auf der heutigen Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung einstimmig gewählt und übernimmt ab sofort das Amt von Anton F. Börner, der den Spitzenverband der deutschen Wirtschaft 17 Jahre lang erfolgreich geführt hat.

Bingmann ist geschäftsführender Gesellschafter der MELO-Group in München mit Niederlassungen u.a. in Berlin, New York und Dubai. Der 56-jährige, in Stuttgart geborene, promovierte Diplom-Kaufmann ist verheiratet und hat vier Kinder. Nach beruflichen Stationen bei der Daimler Benz AG in Brüssel und als geschäftsführender Gesellschafter bei der Süddeutschen Zeitungszentrale Presse-Grosso GmbH in Stuttgart, gründete er 2001 als geschäftsführender Gesellschafter die MELO-Group in München.

Diese ist aus dem 1945 in München gegründeten Presse-Vertrieb Hermann Trunk hervorgegangen. Für die gesamte Gruppe arbeiten heute rund 2.000 Mitarbeiter in mehr als einem Dutzend Unternehmen in sechs Ländern. Die Geschäftsbereiche gliedern sich in die vier Divisionen Logistic Services, Aviation Services, Media Distribution und Content Creation.

In den Herausforderungen der Digitalisierung, die mit ihren Plattformen weder vor Grenzen noch vor Industrien oder Handelsorganisationen Halt mache, sieht Bingmann einen zentralen Punkt seiner künftigen Arbeit: „Wir Händler müssen mehr Innovationen wagen und in neue Ideen investieren. Das funktioniert aber nur, wenn wir zunächst einen Wandel in der Kultur unserer Unternehmen und in uns selbst schaffen. Diese Entwicklung muss vom Inhaber oder von den leitenden Personen ausgehen, diese Aufgabe kann nicht delegiert werden und muss letztendlich jeden mitziehen. Dann bietet der digitale Wandel dem Großhandel auch beträchtliche Chancen und weitere Absatzmöglichkeiten. Dazu braucht jedes Unternehmen eine individuelle Strategie für die digitale Welt. Sie muss letztlich einen spürbaren Mehrwert für Kunden liefern.“

Hinweis: Ein aktuelles Bild von Dr. Holger Bingmann finden Sie unter. www.bga.de/ und www.presseportal.de unter dem Stichwort: BGA.

43, Berlin, 26. September 2017

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Dr. Holger Bingmann (re)

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Berlin | 25.09.2017

BGA zum Ausgang der Bundestagswahl: Ökonomie und Ökologie versöhnen

„Die neue Bundesregierung steht vor großen Aufgaben.

Die globalen und technologischen Umbrüche erfordern schnelle, zukunftsweisende Antworten. Eine Jamaika-Koalition bietet die Chance, Ökonomie und Ökologie zu versöhnen. Europa schaut auf Deutschland, wartet aber nicht auf uns. Die Zeit drängt, denn das Zeitfenster für die dort notwendigen Weichenstellungen schließt sich Ende 2018 schon wieder angesichts des heraufziehenden Europawahlkampfes.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) heute in Berlin zum Ausgang der Bundestagswahl.

„Soziale Marktwirtschaft, Freihandel und Europa bleiben auch in der Digitalisierung unverzichtbar für unseren Wohlstand und unsere soziale Sicherheit. Die Politik ist in der Pflicht, diesen Nutzen den Bürgern besser zu erklären“, so Börner abschließend.

42, Berlin, 25. September 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 21.09.2017

BGA: Der Freihandel mit Kanada kann beginnen!

„Endlich kann das modernste Freihandelsabkommen in der Geschichte der Europäischen Union nun von großen und kleinen Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks genutzt werden.

Die vorläufige Anwendung betrifft insbesondere den Handelsteil, der das Herzstück eines jeden Freihandelsabkommens ist. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass 98 Prozent der Zölle abgeschafft werden. Zumindest im Warenverkehr mit Kanada ist nun Schluss mit unnötiger und nicht mehr zu rechtfertigender Bürokratie.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) anlässlich der heute beginnenden, vorläufigen Anwendbarkeit des am 30. Oktober 2016 in Brüssel unterzeichneten, umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens (CETA) zwischen Kanada einerseits und der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten andererseits.

„Die vorläufige Anwendbarkeit wird mit der Zeit die Panikmacher widerlegen. CETA wird die bewährten EU-Standards nicht antasten. Aber das EU-Kanada-Abkommen ist noch nicht über den Berg. Wir erwarten daher, dass eine neue Bundesregierung weiterhin auf eine zeitnahe, EU-weite Ratifizierung von CETA hinwirkt“, so Börner abschließend.

41, Berlin, 21. September 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 20.09.2017

BGA: Großhandel steuert auf neues Allzeithoch zu – Umsatzprognose angehoben

„Die gute Stimmungslage im Großhandel und der kräftige Umsatzsprung im ersten Halbjahr sind ein gutes Vorzeichen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Monaten.

Die Stimmung ist aktuell so gut, wie seit sechs Jahren nicht mehr. Die deutlich zuversichtlichere Einschätzung der Lage und der weiteren Perspektiven deutet darauf hin, dass die konjunkturelle Dynamik vorläufig anhalten wird.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident der Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zu den Ergebnissen der aktuellen BGA-Umfrage bei den Unternehmen der Wirtschaftsstufe.

Der BGA-Großhandelsklimaindikator hat im August 2017 mit 5,1 Punkten deutlich auf 131,6 Punkte zugelegt. Werte über 100 Punkte spiegeln eine positive Ein¬schätzung wider. Zuletzt wurde dieser Wert im ersten Halbjahr 2011 erreicht. Auch die Beurteilung der aktuellen Lage ist mit 5,9 Punkten kräftig auf 130,1 Punkte gestiegen. Die Erwartungen liegen mit 133,0 Punkten wieder deutlich über der Lagebewertung, auch wenn sich die Einschätzung nur um 4,2 Punkte verbessert hat. Nach der langen Zeit einer Seitwärtsentwicklung im Großhandel zeichnet sich somit nun wieder ein positiver Trend ab. „Globale Unwägbarkeiten können bislang ausgebügelt werden. Solange diese Krisen und Kriege keine Auswirkungen auf die Handelsströme haben, schlagen sie nicht auf unser Geschäft durch“, so Börner. Der BGA erwartet angesichts der optimistischeren Grundstimmung für das Jahr 2017 nunmehr einen Anstieg der Großhandelsumsätze um bis zu 3,5 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 1.184 Milliarden Euro.

„Das ist eine hervorragende Ausgangslage für die Zukunft und eine Steilvorlage für die Politik. Mit der Bundestagswahl werden die Weichen neu gestellt. Damit es den Menschen in der Außenhandelsnation Deutschland weiterhin gut geht, stehen die Sicherung des Freihandels und die Stärkung Europas für uns an erster Stelle. Aber auch die längst überfälligen Entlastungen bei Steuern sowie der Abbau von Regulierungen und Bürokratie zur Beschleunigung von Investitionen in die öffentliche Infrastruktur gehören in der nächsten Legislaturperiode auf die Tagesordnung, denn die Anforderungen an die deutsche Wirtschaft und der Wettbewerbsdruck werden in den nächsten Jahren mit Sicherheit nicht weniger“, so Börner abschließend.

40, Berlin, 20. September 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 08.09.2017

BGA: Turbostart ins zweite Halbjahr – BGA erhöht Außenhandelsprognose

„Mit einem kräftigen Zuwachs starten die deutschen Exporte in die zweite Jahreshälfte.

Auch für die kommenden Monate sind wir optimistisch trotz des erstarkenden Euros. Fast noch beeindruckender haben sich die Importe entwickelt. Für das Gesamtjahr 2017 erwarten wir nunmehr einen Anstieg der Ausfuhren um 5 Prozent auf 1.267 Milliarden Euro und einen Zuwachs der Einfuhren um 6 Prozent auf 1.012 Milliarden Euro.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Juli 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 103,7 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 8,0 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 84,2 Milliarden Euro sind die deutschen Importe sogar stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 9,4 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 19,5 Milliarden Euro ab.

„Die aktuelle Entwicklung des Euros ist in unseren Augen unkritisch. Für Exporteure gibt es gute Möglichkeiten, sich gegen Wechselkursschwankungen abzusichern, und nicht zuletzt werden die Einfuhren aus dem Ausland günstiger. Ein viel größeres Risiko besteht weiterhin durch protektionistische Töne und Maßnahmen in der Handelspolitik. Die Einführung von Sanktionen, Zöllen und Handelsschranken zum Schutz der eigenen Wirtschaft sind anachronistisch. In einer globalisierten Welt schaden sie insbesondere auch dem Urheber selbst. Wir müssen daher geschlossen gegen diese Kräfte arbeiten“, so Börner abschließend.

39, Berlin, 8. September 2017

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Berlin | 04.09.2017

BGA: Großhandel legt im ersten Halbjahr kräftig zu – gutes Omen für die Konjunktur

“Nach mehrjähriger Pause läuft der Großhandel rund.

 

Der kräftige Umsatzsprung ist ein gutes Vorzeichen und lässt eine gute Konjunkturentwicklung trotz aller Widrigkeiten erwarten. Nicht nur der Handel mit Konsumgütern zeigt sich weiterhin robust, sondern auch für den Handel mit Maschinen, Halbwaren und Rohstoffen hat sich die Lage deutlich verbessert. Die Binnenkonjunktur wird eindeutig wieder stärker von wettbewerbssteigernden Investitionen getragen. Hinzu kommt die Modernisierung der Infrastruktur von Straße und Schiene sowie in den Kommunen.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zur heutigen Veröffentlichung der aktuellen Umsatzentwicklung im Großhandel durch das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes erwirtschafteten die deutschen Großhändler im ersten Halbjahr 2017 nominal 5,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugleich konnten sie auch real mehr Waren verkaufen – insgesamt 2,3 Prozent. Im gesamten zweiten Quartal stiegen die Umsätze nominal 3,5 Prozent und real um 0,6 Prozent. Dabei sind im Juli die Umsätze zwar um 0,9 Prozent nominal gestiegen, aber real um ein Prozent gesunken.

“Ein Wermutstropfen dieser Aufwärtsentwicklung im Großhandel sind die anziehenden Preise. EZB-Präsident Draghi wird dies freuen. Nun wird es Zeit, die Politik des billigen Geldes endlich auslaufen zu lassen, die aufgeblähte EZB-Bilanz ist eine Hypothek mit vielen Unbekannten für die Zukunft. Die Politik sollte den Druck erhöhen, die Luft kontrolliert wieder abzulassen, so dass wieder ein vertretbares Gleichgewicht aus Gegenwartskonsum und Zukunftsvorsorge an die Stelle von reinem Geldausgeben tritt“, so Börner abschließend.

38, Berlin, 4. September 2017

 

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Berlin | 04.09.2017

BGA, DIHK, HDE und ZDH: Fahrverbote sind nicht die Lösung

„Wir unterstützen ausdrücklich die Bemühungen von Bundesregierung, Ländern und Automobilherstellern, drohende Fahrverbote zu verhindern.

Bis jetzt sind die Anstrengungen aber noch nicht ausreichend. Es müssen jetzt konzertierte Maßnahmen ergriffen werden, dann können die meisten Städte die Luftqualitätsstandards bis 2020 auch ohne Fahrverbote einhalten. Deshalb sollten die aktuellen Bemühungen nun intensiviert und insbesondere in den Städten zügig aufgegriffen werden.“

Dies erklärten BGA-Präsident Anton F. Börner, DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und HDE-Präsident Josef Sanktjohanser anlässlich des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Vertretern von Städten mit hoher Stickoxidbelastung am Montag.

Für die gesamte Wirtschaft, ihre Betriebe, Beschäftigten und Kunden würden Fahrverbote für Fahrzeuge, die zum Teil erst ein Jahr alt sind, erhebliche Belastungen mit sich bringen. Geschäfte und Dienstleistungseinrichtungen in den Stadtzentren sind dann für die Bürger schwerer zu erreichen. Zur Versorgung der Städte sind Unternehmen auf den Transport ihrer Waren und Werkzeuge angewiesen. Gerade kleinen und mittelständischen Betrieben mit umfangreichen Fahrzeugbeständen, beispielsweise im Handwerk, Handel, in der Industrie, im Dienstleistungssektor oder in der Logistik, ist ein kompletter Fuhrparkaustausch nicht zuzumuten. Sie müssen darauf vertrauen können, dass sie ihre Diesel-Fahrzeuge, die sie mit gültigen Euro-Normen erworben haben, auch mit einer üblichen Laufzeit einsetzen dürfen. Leichte Nutzfahrzeuge, Lkw und der ÖPNV werden zum überwiegenden Teil durch Dieselmotoren angetrieben. Fahrverbote würden deshalb nicht nur zu hohen Kosten durch Wertminderung, Ersatz oder erhebliche Umwege gewerblicher Fahrzeuge in Städten führen, sondern auch die Versorgung der Städte insgesamt beeinträchtigen.

Bundesregierung, Länder und Automobilhersteller sollten über die bisherigen Beschlüsse zu Software-Updates, zum Mobilitätsfonds und zu Kaufprämien hinaus ihre Bemühungen ausweiten. Verbesserte Abgasstandards der Neufahrzeuge und Nachbesserungen der Diesel-Pkw im Bestand werden in den meisten Städten einen Beitrag dazu leisten, dass bis 2020 die europäischen Luftqualitätsstandards eingehalten werden können. Handel, Handwerk und gewerbliche Wirtschaft unterstützen diese Entwicklung mit zahlreichen eigenen innovativen Projekten zur nachhaltigen Mobilität und leisten damit ebenfalls ihren Beitrag zur Luftreinhaltung.

An besonders belasteten Orten werden die bisher vorgesehenen Maßnahmen allein jedoch voraussichtlich nicht ausreichen. Deshalb sind vor allem die Städte gefordert, nachhaltige Lösungen für diese Gebiete zu finden. Eine intelligente, vernetzte Infrastruktur mit moderner Verkehrsführung, innovativen Parkleitsystemen und intelligenten Ampelschaltungen kann hier zur Vermeidung der umweltschädlichen Start-Stopp-Bewegungen einen wichtigen Beitrag leisten.

Auch durch verstärkte Investitionen in die Erneuerung der kommunalen Flotten und eine nachhaltige Steigerung der Attraktivität alternativer Verkehrsmittel können Städte am stärksten zur Luftreinhaltung beitragen. Mit diesen Maßnahmen sollten Städte auf Basis des Mobilitätsfonds des Bundes noch vor dem Jahreswechsel schnell und konzentriert beginnen.

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André Schwarz
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Petra Blum
Stellvertretende Pressesprecherin
DIHK - Deutscher Industrie-
und Handelskammertag e. V.
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Tel.: 030/ 20 308-1627
Fax: 030/ 20 308-51627

Beate Preuschoff
Leiterin der Abteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)
Mohrenstr. 20/21
10117 Berlin
Tel.: 030/ 206 19-370
Fax: 030/ 206 19-59-376

 

Berlin, 4. September 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 28.08.2017

BGA: Hängepartie geht in die dritte Runde

„An diesem Montag gehen die Brexit-Verhandlungen in die dritte Runde.

Die jüngste Veröffentlichung von Positionspapieren der britischen Regierung ist jedoch eine Enttäuschung. Hatte man sich zu Beginn der Verhandlungen noch auf den Prozess geeinigt, zuerst die Trennungsmodalitäten und dann die zukünftigen Beziehungen zu klären, vermeiden die jüngsten Papiere erneut eine klare Position hinsichtlich der finanziellen Verpflichtungen. Vielmehr lassen die Papiere starke Zweifel aufkommen, ob sich die britische Seite hinsichtlich der Komplexität der bilateralen Verflechtungen klar ist. Auch scheint man die Stärke der eigenen Verhandlungsposition zu überschätzen.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur 3. Brexit-Verhandlungsrunde.

„Die Unternehmen brauchen so schnell es geht Sicherheit hinsichtlich der Rahmenbedingungen der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Diese Sicherheit wird auf absehbare Zeit fehlen und dazu führen, dass man keine nennenswerten Investitionen im Vereinigten Königreich tätigen wird. Für viele Unternehmen ist der britische Markt allein schon wegen des Wechselkurseffekts weggebrochen. Dieser Wechselkurseffekt sorgt gleichzeitig dafür, dass sich die britischen Verbraucher weniger leisten können. Es sollte also im ureigenen britischen Interesse sein, endlich klare und realistische wirtschaftspolitische Positionen zu beziehen. Denn selbstverständlich haben die deutschen Unternehmen ein großes Interesse an tiefen und guten wirtschaftlichen Beziehungen zum Vereinigten Königreich, nur ist der Erhalt des europäischen Binnenmarktes einfach wichtiger,“ so Börner abschließend.

37, Berlin, 28. August 2017

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Berlin | 25.08.2017

BGA: Drohgebärden der Deutschen Umwelthilfe helfen der Luftreinhaltung nur wenig

„Das Vorgehen der Deutschen Umwelthilfe ist unverständlich.

Die Städte zu verklagen dient nicht dem Umweltschutz, sondern vorrangig den finanziellen Interessen der Umwelthilfe, die sich scheinbar mehr und mehr als Abmahnverein versteht. Viel sinnvoller wäre es die Städte bei der Gestaltung einer modernen Infrastrukturplanung zu unterstützen, anstatt dringend benötigte, personelle Ressourcen durch die Klageverfahren abzuziehen. Fahrverbote in urbanen Räumen sind weder wirtschaftlich noch ökologisch vertretbar, die Mehrverkehre durch Ausweich- und Umleitungsverkehre sind immens. Moderne Stadtplanung braucht eine intelligente, vernetzte Infrastruktur mit moderner Verkehrsführung, innovativen Parkleitsystemen und intelligenten Ampelschaltungen zur Vermeidung der umweltschädlichen Start-Stopp-Bewegungen.“ Dies erklärte Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der Ankündigung der Deutschen Umwelthilfe, in den kommenden Tagen gegen 45 weitere Städte formale Verfahren zur Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) einzuleiten.

36, Berlin, 25. August 2017

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Carsten Taucke

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Berlin | 25.08.2017

BGA: ÖPP - Wichtiges Instrument einer modernen Verkehrsinfrastrukturpolitik

„Die Finanzierung von wichtigen Infrastrukturprojekten mittels Öffentlich-Privater- Partnerschaften (ÖPP) ist ein wichtiger Beitrag zum bedarfsgerechten Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

Gerade durch die Bündelung der Kompetenzen können Entscheidungsprozesse optimiert und durch finanzielle Anreizsetzung Bauprozesse schneller und effizienter gestaltet werden.

Diese Partnerschaft hat sich in den vergangenen Jahren im Bundesfernstraßenbau bereits vielfach bewährt – alle Projekte wurden im Termin- und Kostenrahmen realisiert. Ich warne davor, nun das gesamte Instrument schlecht zu reden und vorschnell in Frage zu stellen, nur aufgrund der laut Medienberichten im Raum stehenden Nachforderungen der Betreibergesellschaft.“ Dies erklärte Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der Medienberichte über die Nachforderung der Betreibergesellschaft A1 Mobil über 640 Millionen.

35, Berlin, 25. August 2017

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Carsten Taucke

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Berlin | 08.08.2017

BGA: Außenhandel - Starker Abschluss des ersten Halbjahres

„Der deutsche Außenhandel hat im ersten Halbjahr trotz der vielen protektionistischen Tendenzen weltweit stark abgeschlossen.

Mit einem Plus von 6,1 Prozent bei den Exporten und 9,2 Prozent bei den Importen können wir uns absolut nicht beklagen. Den negativen Vormonatsvergleich halten wir dabei für vernachlässigbar.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Juni 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 107,2 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 0,7 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 84,9 Milliarden Euro sind die deutschen Importe sogar stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 3,6 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 22,3 Milliarden Euro ab.

„Damit sich der Außenhandel als eine Säule der deutschen Wirtschaft auch weiterhin so positiv entwickelt, ist es notwendig, mit unseren gleichgesinnten Partnern gegen den Protektionismus anzukämpfen. Der G20 hat ja zuletzt gezeigt, dass wir in dieser Sache auf unsere Partner zählen können. Nun gilt es, die Maßnahmen auch umzusetzen. Während die niedrigen Rohstoffpreise unsere Außenwirtschaft beflügeln, könnte der steigende Euro ein Risiko sein. Darüber hinaus bleibt der Umgang mit den weltweiten Risiken eine ständige Herausforderung für die Unternehmen. Diese wurden jedoch insbesondere dadurch gemeistert, dass man auf kurzfristige statt langfristige Engagements gesetzt hat“, so Börner abschließend.

34, Berlin, 8. August 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 20.07.2017

BGA zum Ergebnis der 2. BREXIT-Runde: Die Ungewissheit muss ein Ende haben

„Es wird Zeit, dass mehr Klarheit in den BREXIT-Prozess kommt. Diese Ungewissheit hemmt die Wirtschaftsaktivitäten und schadet sowohl der EU als auch Großbritannien.

Damit muss Schluss sein! Die Briten müssen endlich etwas auf den Tisch legen, damit die Verhandlungen substanziell vorankommen. In diesem Tempo ist ein geregelter Austritt des Vereinigten Königreichs bis März 2019 einfach nicht absehbar.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin anlässlich der Ergebnisse der zweite BREXIT-Verhandlungsrunde zwischen der EU und Großbritannien.

Das Vereinigte Königreich ist der drittwichtigste europäische Handelspartner Deutschlands. 2016 betrug der Warenwert deutscher Exporte 86,14 Milliarden Euro. Deutschland hingegen führte britische Waren im Wert von 35,7 Milliarden Euro ein. Besonders in den Bereichen Kraftwagen und -teile, Maschinen und Chemie ist der Handel besonders stark, wenn auch in unterschiedlichem Maße.

„Wir unterstützen das Vorgehen der Bundesregierung und der Kommission ganz klar. Oberste Priorität muss die Klärung der Binnenmarkt-Fragen sein. Unsere Un-ternehmen brauchen aber auch Gewissheit, wie es nach dem Stichtag weitergeht. Neben handelsrechtlichen Fragen muss unbedingt die Zukunft der bisher gemein-samen Standards und Normen geklärt werden. Und auch wenn wir uns Großbritannien als einen engen und wirtschaftlich gesunden Partner wünschen, so müssen wir ihnen den Spiegel der Realität vorhalten: Der BREXIT wird schmerzhaft und mit Kosten verbunden sein. Hoffen wir, dass wir das in Grenzen halten können“, so Börner abschließend.

33, Berlin, 20. Juli 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 11.07.2017

BGA: Observer 2017 – Die Wahlprogramme der Parteien unter der Lupe

„Es geht um viel bei der anstehenden Bundestagswahl: Die boomende Konjunktur sorgt hierzulande für eine glänzende Beschäftigungssituation, steigende Einkommen sowie volle Staatssäckel und Sozialkassen.

Dabei besteht die Gefahr völlig auszublenden, dass wir uns mitten in einer Zeit technologischer und weltpolitischer Umbrüche befinden. Europa wackelt, der Protektionismus befindet sich auf dem Vormarsch und die rasant voranschreitende Digitalisierung stellt alles auf den Kopf. Wie aber machen wir unseren Standort krisenfest und wie können wir die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen sicherstellen?“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), bei der Vorstellung der BGA-Broschüre „Observer 2017“ in Berlin. Der BGA hat darin die Wahlprogramme der Parteien unter die Lupe genommen im Hinblick auf einen attraktiven Wirtschafts-, Investitions- und Beschäftigungsstandort und damit auch die Grundlage für soziale Sicherheit.

„Beim Lesen der Wahlprogramme beschleicht einen das ungute Gefühl, dass die Parteien das Verteilen von teuren Wahlgeschenken im Fokus haben, anstatt über schlüssige Konzepte für Infrastruktur, Bildung und weitere Standortfaktoren nachzudenken. Mit der Erweiterung des analysierten Spektrums auf nun sechs Parteien geht bedauerlicherweise keine erhöhte Anzahl brauchbarer Wirtschafts- und Sozialkonzepte einher“, kritisiert Börner.

Einzelne Programme deutlich unterscheidbar

Die CDU/CSU schafft mit ihrem Wahlprogramm ohne große Anstrengungen neun von 24 möglichen Punkten. Das ist nicht überragend und reicht doch, sogar mit großem Abstand auf die Verfolger, für den zweiten Rang beim Gesamtergebnis. Oft fehlt es dem Programm an der notwendigen Konsequenz oder bleibt äußerst vage, wie bei der Ankündigung eines Fachkräftezuwanderungsgesetzes. Hingegen droht beispielsweise mit der Einführung eines Anspruchs auf befristete Teilzeit eine echte Kröte für die Unternehmen. Für einen Richtungswahlkampf bietet dieses Programm jedenfalls keine Angriffsfläche.

Nur vier Punkte schafft die SPD, die ihren Wahlkampf ausschließlich auf Gerechtigkeit abstellt. Das ist viel zu wenig, denn vor dem Umverteilen kommt das Erwirtschaften und da hat die SPD wenig oder sogar die falschen Rezepte anzubieten. Dazu zählen insbesondere die weitere arbeitsmarktpolitische Rolle rückwärts und teure Leistungsausweitungen, aber auch ein Steuerkonzept, das lediglich die eigene Klientel entlastet. Unverzichtbar in der sozialen Marktwirtschaft ist jedoch auch die Leistungsgerechtigkeit. Deshalb kann die SPD nicht einmal ansatzweise in Anspruch nehmen, die sozial gerechteste Partei zu sein.

Das Programm der FDP ist hingegen klar wachstumsorientiert und erreicht nicht nur 19 Punkte, sondern steht auch an der Spitze in den einzelnen Politikfeldern - und zeigt damit echte Alternativen zum derzeitigen Politikkurs auf. Bleibt zu hoffen, dass die FDP den Sprung in den Bundestag schafft und nach der Wahl die Kraft und die Ausdauer aufbringt, diese Ankündigungen umzusetzen.

Wachstum erfordert mutige Schritte

Wenig Licht und viel Schatten finden sich hingegen bei den Grünen. Das Bekenntnis zu Europa und zum regelgebundenen Außenhandel sichert ihnen gerade einmal zwei Punkte. Sie hadern weiter damit, die wirtschaftlich relevanten Themen ins Zentrum ihrer Überlegungen zu stellen bzw. zielen insbesondere übermäßig auf den Staat und zusätzliche Regulierung ab. Das Wahlprogramm zeigt das große Misstrauen gegenüber dem Markt und spiegelt die innere Zerrissenheit dieser Partei wider.

Das Schlusslicht bilden, weit abgeschlagen, die Parteien am äußeren Rande, egal ob am rechten oder am linken: Die Programme von Die Linke und AfD lassen sich mit einem Wort zusammenfassen: Realitätsverweigerung.

„Um es klar zu sagen: Die deutsche Wirtschaft dient dem Menschen. Die Renten, Sozialversicherungssysteme und Krankenversicherung, das alles können wir nur halten, wenn wir auch morgen erfolgreich in den Weltmärkten tätig sind. Umso wichtiger ist es, die politischen Rahmenbedingungen derart zu gestalten, dass die Unternehmen sich im weltweiten Wettbewerb auch morgen noch behaupten können. Denn lahmt die Konjunktur, sind die sozial Schwachen die ersten, die das zu spüren bekommen. Deshalb dürfen wir die Grundlagen für ein funktionierendes Unternehmertum nicht weiter vernachlässigen“, warnt der BGA-Präsident.

„Nur gemeinsam mit der Wirtschaft lassen sich die großen Fragen unserer Zeit gestalten. Stets muss ein vertretbarer Ausgleich zwischen den sozialen und ökologischen Interessen und den wirtschaftlichen Notwendigkeiten geschaffen werden. Der Wähler soll nach persönlicher Abwägung bewusst entscheiden, welche Partei er am 24. September wählt – und dazu wissen, welche Konsequenzen dies hat für die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung unseres sozialen Netzes. Hoffen wir auf eine kluge Wahl!“, so Börner abschließend.

32, Berlin, 11. Juli 2017

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Berlin | 10.07.2017

BGA: Außenhandelszahlen unterstreichen Bedeutung von offenen Märkten – BGA begrüßt die G20 Einigung

„Der Abschluss des deutschen Außenhandels im Mai ist angesichts der anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten besonders beeindruckend. Export-, aber vor allem importseitig konnten wir große Zuwächse im zweistelligen Bereich verzeichnen.

Dies ist wohl stark auf die konjunkturelle Erholung im Umfeld der deutschen Außenwirtschaft zurückzuführen – eine Entwicklung, die für Europa genau richtig kommt.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Mai 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 110,6 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 14,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 88,6 Milliarden Euro sind die deutschen Importe sogar stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 16,2 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 22 Milliarden Euro ab.

„Gerade die aktuellen Zahlen verdeutlichen, wie wichtig offene Märkte für die deut-sche Wirtschaft sind. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die Einigung der G20 zum Abbau des weltweiten Protektionismus. In einer Zeit mit vielen protektionisti-schen Tendenzen weltweit gilt es, sich nicht auseinanderdividieren zu lassen und weiterhin gemeinsam für einen regelbasierten Welthandel einzutreten. Dies ist ein großer Erfolg des Hamburger Gipfels und Bundeskanzlerin Angela Merkel kann man nur dazu gratulieren. Nun ist es wichtig, den Worten Taten folgen zu lassen. Auf der Grundlage eines inklusiven und nachhaltigen globalen Wachstums, für das sich die G20 einsetzen werden, bin ich jedoch zuversichtlich, dass bei ernsthaftem und koordinierten Einsatz gute Ergebnisse erzielt werden“, so Börner abschließend.

31, Berlin, 10. Juli 2017

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Berlin | 06.07.2017

BGA: Freihandelsabkommen mit Japan – Meilenstein in der Handelspolitik

Die Einigung auf ein ambitioniertes, umfassendes und wertebasiertes Freihandelsabkommen mit Japan ist ein Meilenstein in der europäischen Handelspolitik und ein Lichtblick angesichts der zahllosen Abschottungstendenzen weltweit.

Wichtig ist das Abkommen sowohl aus politischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen. Nach der blamierenden Hängepartie um das CETA-Abkommen zeigt die EU, dass sie willens und handlungsfähig ist, die Regeln des globalen Handels verantwortungsbewusst mitzugestalten.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Einigung zwischen der Europäischen Kommission und Japan auf ein umfassendes Handelsabkommen.

Dabei adressiert dieses Abkommen neben der Senkung von Zöllen, der Abschaf-fung von nicht-tarifären Handelshemmnissen auch die Bekämpfung des Klimawandels und den Umweltschutz. Mit dem Abkommen werden jährliche Zölle in Höhe von bis zu 1 Milliarde Euro abgeschafft. Darüber hinaus erwartet man einen Anstieg der europäischen Exporte nach Japan um bis zu 180 Prozent im Bereich der weiterverarbeiteten Lebensmittel und um bis zu 20 Prozent bei den chemischen Exporten.

„Das Abkommen setzt die richtigen Prioritäten und verliert sich nicht im Klein-Klein. Im Vorfeld des G-20-Treffens geht von der Einigung das starke Signal aus, dass Europa und Japan auf stärkere Zusammenarbeit setzen – und zeigt damit die Alter-native zu Isolationismus und Protektionismus auf. Hierin gilt es die EU auch künftig zu bestärken“, so Börner abschließend.

30, Berlin, 7. Juli 2017

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Berlin | 06.07.2017

Finanzierungsklima für Unternehmen lässt leicht nach, bleibt aber sehr positiv

Das Finanzierungsklima für Unternehmen hat sich erstmals seit 2011 etwas ver-schlechtert, und dies trotz solider Konjunktur, der hohen Eigenfinanzierungskraft der Unternehmen und weiter verbesserter Ratingnoten.

Im historischen Vergleich bewerten die Unternehmen das Finanzierungsklima jedoch noch immer ausgesprochen positiv. Dies zeigt die Unternehmensbefragung 2017, die die KfW gemeinsam mit BDI, BGA, HDE, ZDH und anderen führenden Wirtschaftsverbänden unter knapp 2.100 Unternehmen durchgeführt hat. Der Anteil der Unternehmen, der von gestiegenen Schwierigkeiten beim Kreditzugang berichtet, ist um 2 Prozentpunkte auf 16,7 % gestiegen. Eine Verbesserung des Finanzierungsklimas melden mit 12,5 % lediglich 0,8 Prozentpunkte mehr Unternehmen.

Von einer Verschlechterung des Kreditzugangs berichten insbesondere junge und kleine Unternehmen. 26,8 % der kleinen Unternehmen mit bis 1 Mio. EUR Umsatz melden gestiegene Schwierigkeiten beim Kreditzugang. Das sind rund siebenmal so viele wie unter den Unternehmen mit über 50 Mio. EUR Umsatz. Junge Unternehmen (jünger als 6 Jahre) melden mit 28,7 % noch häufiger Erschwernisse bei der Kreditaufnahme. Auch große Unternehmen berichten mit 3,8 % häufiger über Verschlechterungen als im Vorjahr – wenn auch in geringem Maß.

Die Ratingnoten der Unternehmen, d. h. die Bewertung des Kreditnehmers durch das Kreditinstitut, haben sich auf breiter Front verbessert. 30,9 % der Unternehmen berichten von einer verbesserten Bonitätsbeurteilung. Nur 9,3 % melden dagegen Verschlechterungen. Ursache für die insgesamt positive Entwicklung der Bonitätseinschätzungen dürfte die solide konjunkturelle Lage in Deutschland sein, die sich über die Finanzkennziffern und Geschäftserwartungen positiv auf die Ratingnoten auswirkt.

Der Chefvolkswirt der KfW, Dr. Jörg Zeuner, kommentiert die Ergebnisse der Unternehmensbefragung 2017 so: „Die erste Verschlechterung des Finanzierungsklimas seit Jahren ist viel zu klein, um die sehr gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu bremsen. Die Ratingnoten der Unternehmen verbessern sich vor dem Hintergrund unserer Konjunktur zu Recht noch einmal. Wir rechnen daher auch mit einer anziehenden Kreditnachfrage in der nächsten Zeit. Die Anpassung der Banken an eine verschärfte Regulierung der Kreditvergabe könnte ein Grund für das Ende der Klimaverbesserung sein. Zudem drücken flache Zinskurven, negative Einlagenzinsen der EZB und die Digitalisierung auf die Margen vieler Banken. Dadurch bekommen die Kosten der Kreditvergabe mehr Gewicht, Kreditgröße zählt mehr.“

Die Unternehmensbefragung 2017 zeigt auch: Bankkredite bleiben eine wichtige Finanzierungsquelle: 55,0 % der Unternehmen haben im letzten Jahr Kreditver-handlungen geführt. Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil jedoch um 4 Prozentpunkte zurückgegangen.

Die Befragung wurde zum 16. Mal unter Unternehmen aller Größenklassen, Wirt-schaftszweige, Rechtsformen und Regionen durchgeführt. An der Erhebung nahmen knapp 2.100 Unternehmen aus 18 Fach- und Regionalverbänden der Wirtschaft teil. Sie erfolgte im Zeitraum zwischen Mitte Dezember 2016 bis Mitte März 2017.

Die KfW Unternehmensbefragung steht online zum download zur Verfügung unter: www.kfw.de/unternehmensbefragung

Berlin, 06. Juli 2017

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Berlin | 20.06.2017

Führungswechsel: BGA nominiert neuen Präsidenten

Das Präsidium des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) hat auf Vorschlag von Präsident Anton Börner in seiner gestrigen Sitzung einstimmig Dr. Holger Bingmann für die Wahl zum BGA-Präsidenten am 26. September 2017 nominiert.

Börner selbst stand nach 17 äußerst verdienstvollen Jahren an der Verbandsspitze nicht mehr zur Verfügung.

Bingmann ist Geschäftsführender Gesellschafter der MELO-Group in München mit Niederlassungen u.a. in Berlin, New York und Dubai. Ehrenamtlich ist er seit 2015 Vizepräsident des Landesverbandes Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienst-leistungen Bayern (LGAD) und seit 2016 Mitglied des BGA-Präsidiums. Der 1961 in Stuttgart geborene, promovierte Diplom-Kaufmann ist verheiratet und hat vier Kinder. Nach beruflichen Stationen bei der Daimler Benz AG in Brüssel und als Geschäftsführender Gesellschafter bei der Süddeutschen Zeitungszentrale Presse-Grosso GmbH in Stuttgart übernahm er 2001 die Geschäftsführung der ME-LO-Group.

Diese ist seit 2003 aus dem 1945 in München gegründeten Presse-Vertrieb Her-mann Trunk hervorgegangen. Für die gesamte Gruppe arbeiten heute rund 2.000 Mitarbeiter in mehr als einem Dutzend Unternehmen in sechs Ländern. Die Ge-schäftsbereiche gliedern sich in die vier Divisionen Logistic Services, Aviation Ser-vices, Media Distribution und Content Creation. Das besondere Interesse Bingmanns gilt dem kulturellen und digitalen Wandel in Unternehmen.

29, Berlin, 20. Juni 2017

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Dr. Holger Bingmann

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Berlin | 09.06.2017

BGA: Hängepartie um BREXIT geht in die nächste Runde - Außenhandel bleibt insgesamt auf Wachstumspfad

„Die Hoffnung der britischen Regierung auf ein eindeutiges Mandat für die BREXIT-Verhandlungen wurde nicht erfüllt.

Theresa May konnte keine Stärkung ihrer Position in Europa erreichen, das Gegenteil ist der Fall. Die Regierung wird für die nächsten Wochen und Monate gelähmt sein. Wie es mit den unmittelbar bevorstehenden Austrittsverhandlungen Großbritanniens aus der EU nun weitergeht, steht damit auch ein Jahr nach dem Brexit-Referendum in den Sternen.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung im deutschen Außenhandel und den Ergebnissen der Wahl in Großbritannien.

Das Statistische Bundesamt hat heute die Außenhandelszahlen für April 2017 be-kannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 101,0 Milliarden Euro exportiert, ein Minus von 2,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 83,0 Milliarden Euro sind die deutschen Importe jedoch um 5,4 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 18,1 Milliarden Euro ab.

„Großbritannien war im vergangenen Jahr der drittgrößte Absatzmarkt für deutsche Produkte. Daher wirkt sich die anhaltende Verunsicherung auch direkt auf den deutschen Außenhandel aus. So sind die Exporte in das Vereinigte Königreich im ersten Quartal um 2,6 Prozent zurückgegangen, obwohl die Gesamtexporte im ersten Quartal um 8,5 Prozent gestiegen waren. Die heute veröffentlichten Aprilzahlen wei-sen nun wieder auf allen Ebenen Rückgänge bei unseren Exporten aus. Die Rückgänge bei den Exporten in die EU-Länder beziffern sich dabei lediglich auf 2,5 Prozent, während die Exporte in die Drittländer um 6,3 Prozent zurückgegangen waren. Die großen Schwankungen im Außenhandel setzten sich damit auf einem insgesamt erfreulichen Wachstumspfad fort mit einer direkt positiven Auswirkung auf die deutschen Importe“, so Börner abschließend.

28, Berlin, 9. Juni 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 08.06.2017

KFW-Unternehmensbefragung 2017:

Großteil der Unternehmen plant Digitalisierungsmaßnahmen in den kommenden zwei Jahren

• Nutzung von Chancen ist dominierendes Motiv bei Investitionen in Digitalisierung
• Unternehmen des Groß- und Außenhandels sind Vorreiter
• Kleine und junge Unternehmen sind deutlich zurückhaltender
• Schwierigkeiten bei der Anpassung der Unternehmens- und Arbeitsorganisation sind größtes Hemmnis

Der größte Teil der Unternehmen in Deutschland plant, in den kommenden zwei Jahren Digitalisierungsmaßnahmen durchzuführen. Knapp 42 % geben in der Unterneh-mensbefragung 2017 an, Investitionen in die Digitalisierung fest eingeplant zu haben. Ein Viertel der Unternehmen ist noch unentschieden, ein Drittel sieht keine Digitalisierungsmaßnahmen vor. Zu den Vorreitern der Digitalisierung zählen die Unternehmen des Groß- und Außenhandels. Mehr als zwei Drittel von ihnen wollen in den kommenden 24 Monaten entsprechend investieren. Neun von zehn Unternehmen nennen als eines ihrer Motive für die Digitalisierung, die Chancen der neuen Technologien nutzen zu wollen. Für zwei Drittel der Unternehmen ist dies sogar der einzige Grund für ihre Aktivitäten. Neben der Nutzung von Chancen nennen die Unternehmen konkrete Forderungen von Kunden, Wettbewerbsdruck am Markt und Druck in der Wertschöpfungskette als Antriebsfaktoren für Digitalisierungsmaßnahmen.

Der Chefvolkswirt der KfW, Dr. Jörg Zeuner, sagte zu den Ergebnissen der Unternehmensbefragung: „Die Digitalisierung gilt als wesentlicher Treiber für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der deutschen Wirtschaft. Die Unternehmensbefragung 2017 zeigt, dass ein großer Teil der Unternehmen dieses Thema zunehmend aktiv angeht und das vor allem mit dem Ziel, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Das ist ein ermutigendes Signal, das zeigt: Es bewegt sich etwas.“

Deutliche Unterschiede zeigen sich in der Befragung zwischen größeren und kleinen Unternehmen: Während knapp 80 % der Unternehmen mit mehr als 50 Mio. EUR Jahresumsatz Digitalisierungsmaßnahmen planen, tun dies nur rund 27 % der Unternehmen mit weniger als 1 Mio. EUR Jahresumsatz. Junge Unternehmen äußern sich deutlich zurückhaltender als ältere; nur 32 % der jungen Firmen wollen in absehbarer Zeit in die Digitalisierung investieren. Ein Grund hierfür könnte sein, dass junge Unternehmen häufiger bereits mit modernen Technologien starten und daher in ihren Anfangsjahren seltener als ältere Unternehmen einen Nachholbedarf haben. Junge Unternehmen berichten auch seltener über die Nutzung von Chancen als Grund für ihre Digitalisierungsmaßnahmen, sie nennen hingegen stärker äußere Faktoren wie Forderungen von Endkunden oder Wettbewerbsdruck als Motiv.

Bei der Durchführung von Digitalisierungsmaßnahmen sehen sich die Unternehmen mit verschiedenen Hemmnissen konfrontiert. Die mit 33 % am häufigsten genannten Schwierigkeiten betreffen die Anpassung der Unternehmens- bzw. Arbeitsorganisation bei der Umstellung auf eine stärker digitalisierte Arbeitsweise. Weitere Hemmnisse sind Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz (31 %) und mangelnde IT-Kompetenzen im Unternehmen bzw. Verfügbarkeit von IT-Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt (28 %). Mit Werten zwischen 26 und 28 % folgen eine mangelnde Qualität der Internetverbindung, etwa was Geschwindigkeit und Stabilität betrifft, Schwierigkeiten bei der Umstellung der bisherigen IT-Systeme sowie die Unsicherheit über zukünftige Technologien und Standards.

Die Befragung wurde aktuell zum sechzehnten Mal unter Unternehmen aller Größenklassen, Branchen, Rechtsformen und Regionen durchgeführt, wobei erstmals eine Umfrage zur Digitalisierung in die Verbändeumfrage integriert wurde. An der Erhebung nahmen insgesamt 18 Fach- und Regionalverbände der Wirtschaft teil. Sie erfolgte im Zeitraum zwischen Mitte Dezember 2016 und Mitte März 2017.

Die Unternehmensbefragung 2017 - Digitalisierung der Wirtschaft: Breite Basis, vielfältige Hemmnisse steht unter www.kfw.de/unternehmensbefragung zum download zur Verfügung. Die Ergebnisse zum Thema Unternehmensfinanzierung erscheinen Anfang Juli 2017.

Berlin, 8. Juni 2017

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Berlin | 07.06.2017

BGA: Erster richtungsweisender Tarifabschluss im Groß- und Außenhandel

Im Groß- und Außenhandel mit seinen bundesweit rund 1,7 Millionen Beschäftigten gibt es einen ersten Tarifabschluss.

Das gestern Abend in der dritten Verhandlungsrunde in Nordrhein-Westfalen erzielte Tarifergebnis sieht bei einer 24-monatigen Laufzeit eine zweistufige Erhöhung um 2,5 Prozent nach drei Null-Monaten und weiteren 2,0 Prozent nach 12 Monaten vor.

Dazu erklärt Dr. Wilhelm von Moers, Vizepräsident für den Bereich Tarifpolitik des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Köln:

„Der Tarifabschluss ist ein gerade noch tragfähiger Kompromiss in einem äußerst heterogenen Marktumfeld. Die Arbeitgeber im Groß- und Außenhandel sind damit an die Grenzen der Belastbarkeit gegangen. Angesichts der anhaltenden Unwäg-barkeiten in Europa und der Welt haben sich einige Unternehmen extrem schwer getan, diesen Kompromiss mitzutragen.

Letztlich wird der Tarifabschluss aber den Interessen beider Seiten gerecht, und trotz vereinzelter Warnstreiks konnte zügig ein Ergebnis erreicht werden. Die Tarif-partner haben erneut ihre Handlungsfähigkeit bewiesen, und die Unternehmen ha-ben nun Planungssicherheit für die Personalkosten in den nächsten zwei Jahren. Es ist davon auszugehen, dass dieses Ergebnis Grundlage für weitere Abschlüsse in den anderen Tarifgebieten ist.“

27, Berlin, 7. Juni 2017

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Dr. Wilhem von Moers

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Berlin | 01.06.2017

BGA: Infrastrukturgesellschaft, richtiger Schritt in die Zukunft

„Der Übergang zur Infrastrukturgesellschaft ist ein richtiger Schritt in eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik.

Der Systemwechsel hin zu einer einheitlichen Planung aus einem Guss bietet eine echte Chance, um die marode und überlastete Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen.“ Dies erklärte Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen.

„Der Wechsel von der Auftragsverwaltung zur Infrastrukturgesellschaft darf nicht zu Verzögerungen in Planungs- und Genehmigungsverfahren führen. Ein schneller und effektiver Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist längst überfällig. Die Öffentlich-Privaten Partnerschaften können hier einen wichtigen Beitrag leisten“, so Taucke abschließend.

26, Berlin, 1. Juni 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 01.06.2017

BGA: Jahresauftakt im Großhandel über den Erwartungen

„Das erste Quartal verlief für den Großhandel besser als erwartet.

Nachdem die Händler seit 2014 immer mehr Waren verkaufen mussten, um ihre Umsätze stabil zu halten, konnte erstmals wieder ein ordentliches Umsatzplus erzielt werden. Es ist aber noch zu früh, von einem Trend zu sprechen. Zudem ist der Löwenanteil Preiseffekten geschuldet.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zu den Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes zu den Umsatzzahlen im Großhandel für das erste Quartal 2017.

Die Großhandelsunternehmen haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im ersten Quartal 2017 real 4,5 Prozent und nominal 8,5 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im ersten Quartal 2016. Der Produktionsverbindungshandel konnte erstmals sowohl nominal als auch real Umsatzsteigerungen aufweisen. Der konsumnahe Großhandel setzte, wie bereits in Vorquartalen, nominal 3,7 Prozent mehr um. Real setzten die konsumnahen Großhändler 2,4 Prozent mehr Güter und Dienstleistungen um.

„Schwachpunkt bleibt die trotz einer soliden gesamtwirtschaftlichen Lage zu schwache Investitionsdynamik. Die Politik hat es in der Hand, hier für mehr positive Signale und Anreize zu sorgen und die derzeit hohe Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Insbesondere sollte sich die Regierung weiter unbeirrt für den freien und fairen Handel einsetzen, so dass möglichst viele Menschen am Wohlstand teilhaben können. Der europäische Binnenmarkt ist dafür von großer Bedeutung. Hierfür ist es besonders wichtig, dass die europäischen Mitgliedsstaaten gemeinsam an einem Strang ziehen“, so Börner abschließend.

25, Berlin, 01. Juni 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 16.05.2017

BGA zur EuGH-Entscheidung: Hängepartien bei Freihandelsabkommen schaden der EU und Deutschland

„Die Entscheidung wird die europäische Handelspolitik nicht lahmlegen, doch mit dem Urteil wird es sicherlich nicht leichter für die Europäer, die Globalisierung in ihrem Sinne weiter mitzugestalten.

Wenn die EU in der Handelspolitik handlungsfähig bleiben will, muss sie jetzt dringend die Kompetenzen in Handelsangelegenheiten klarer und eindeutiger regeln. Eine politische Farce wie wir sie bei der Ratifizierung von CETA erleben mussten, darf nicht noch einmal stattfinden.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) anlässlich des heutigen Urteils des Europäischen Gerichtshof zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und Singapur. Demzufolge benötigen einige Teile des Abkommens die Zustimmung der Mitgliedsstaaten.

„Bei all den Fragen, die durch den EuGH zu klären waren, darf nicht vergessen werden, dass der Kern von Freihandelsabkommen aus dem Abbau von Zöllen und nichttarifären Handelsbarrieren besteht. Das sind Vorteile, die unseren Unternehmen unmittelbar nützen. Die Ergebnisse in diesen beiden Bereichen entscheiden letztendlich über den Erfolg oder Nichterfolg eines Handelsabkommens“, so Börner abschließend.

24, Berlin, 16. Mai 2017 

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Anton F. Börner

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Berlin | 12.05.2017

BGA zum BIP im 1. Quartal: Das deutsche Geschäftsmodell stimmt

„Die anhaltende Konsumfreude und der seit Jahresbeginn allen Unsicherheiten zum Trotz hochtourig laufende Außenhandel haben Deutschland einen ordentlichen Wachstumsschub im ersten Quartal beschert.

Das deutsche Geschäftsmodell stimmt: Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, die Finanzen sind gesund, die Steuereinnahmen sprudeln und über den hohen Grad an Zulieferungen profitieren auch Länder wie Frankreich, Italien und Spanien von unserem Erfolg. Wenn der Staat uns arbeiten lässt, holen wir zusammen mit unseren gut ausgebildeten, engagierten Mitarbeitern Aufträge aus der ganzen Welt. Die Politik hat es in der Hand, die derzeit hohe Wettbewerbsfähigkeit zu stärken durch einen Abbau des Mittelstandsbauchs bei der Einkommensteuer und Investitionserleichterungen, weniger Bürokratie sowie durch mehr Investitionen in Bildung und Infrastruktur.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal.

23, Berlin, 12. Mai 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 11.05.2017

BGA zur Steuerschätzung: Steuerschraube neu justieren

"Deutschland sollte die sprudelnden Steuereinnahmen stärker nutzen, um in seine Zukunft zu investieren.

Dazu gehören trotz der voranschreitenden Digitalisierung vor allem eine funktionierende und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur sowie auch motivierte Mitarbeiter und Betriebe, die sich den heutigen Unsicherheiten stellen. Wenn heute immer weniger immer mehr Steuern bezahlen und daraus keine Anreize für sich mehr sehen, stimmt die Balance nicht mehr. Die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte steht nicht in Frage, wenn die Politik nicht nur den Staat, sondern auch die Steuerzahler an den sprudelnden Steuerquellen teilhaben lässt.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Steuerschätzung.

"Es ist an der Zeit, die Steuerschraube so neu zu justieren, dass die Schere zwischen öffentlichen und privaten Einnahmezuwächsen nicht immer weiter auseinanderklafft. Mit Blick auf angekündigte Steuerreformen in den USA und Großbritannien sollte der Spielraum genutzt werden, um auch unser Unternehmenssteuerrecht attraktiver und einfacher zu machen. Ebenso erwartet der Mittelstand in seiner Breite zurecht endlich ein Entlastungssignal als Anerkennung, in schwierigen Zeiten die finanzielle Leistungsfähigkeit des Staates für Soziales und Investitionen zu erhalten. Ein schrittweiser Abbau des Solidaritätszuschlags wäre dazu eine klare Botschaft", so Börner abschließend.

22, Berlin, 11. Mai 2017

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Berlin | 09.05.2017

BGA: Außenhandel wächst beeindruckend

„Der deutsche Außenhandel hat ein beeindruckendes erstes Quartal hingelegt.

Sowohl der Handel mit den EU-Ländern als auch mit Drittmärkten floriert. Und das nicht nur in die eine Richtung! Auch importseitig hat sich der Außenhandel sehr erfreulich entwickelt“. Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für März 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 118,2 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 10,8 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 92,9 Milliarden Euro sind die deutschen Importe sogar stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 14,7 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 19,6 Milliarden Euro ab.

„Es ist erstaunlich, wie die deutsche Außenwirtschaft, den globalen Risiken – sei es politisch oder wirtschaftlich – trotzt. Wir haben das erste Quartal mit hervorragenden Zahlen abgeschlossen. Gleichzeitig kann ich aber nicht oft genug wiederholen, dass es Risiken gibt, die dieses Ergebnis im Jahresverlauf eintrüben könnten. Mit dem Wahlergebnis in Frankreich jedoch können wir in diesen unruhigen Zeiten ein positives Signal aus Europa senden. Wichtig ist nun, dass wir diese Chance auch nutzen und Europa so nach vorne bringen, dass möglichst viele Bürger an dem europäischen Wohlstand teilhaben können. Denn nur so können wir einen weiteren Landgewinn von Populisten verhindern und gleichzeitig die Weltoffenheit sichern, von dem unsere Unternehmen im Außenhandel profitieren“, so Börner abschließend.

21, Berlin, 9. Mai 2017

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Berlin | 08.05.2017

BGA: Frankreich stimmt für Europa und die Vernunft – nun beginnt die Arbeit

„Wir gratulieren Emmanuel Macron zu diesem so wichtigen Sieg, nicht nur für Frankreich, sondern die gesamte EU und damit nicht zuletzt für Deutschland.

Die Franzosen haben sich für ein weltoffenes, zukunftsweisendes Frankreich und die Sicherheit der EU entschieden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen französischen Staatspräsidenten und haben große Hoffnung, dass er die für Frankreich so nötigen Reformen nun angeht“. Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zum Ausgang der französischen Präsidentschaftswahl.

„Macron hat nun 5 Jahre Zeit, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Man muss alles daran setzen, so vielen Menschen wie möglich die Chance zu geben, die Möglichkeiten der Globalisierung und des europäischen Binnenmarktes zu nutzen. In erster Linie gehört hierzu, die Bildungschancen weiter zu verbessern. Dies gelingt nur, wenn die Regierungen deutlich mehr in Aus- und Weiterbildung investieren. Gleichzeitig muss Macron aber auch die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft wieder erhöhen. Denn nur so ergeben sich Chancen in einer globalisierten Welt“, so der BGA - Präsident.

„Aber auch Deutschland und die EU müssen diesen mehr als deutlichen Warnschuss, dass es die Europagegner bis in die Stichwahl geschafft haben, zur Kenntnis nehmen und Taten folgen lassen. Auch die deutsch-französische Partnerschaft muss wieder mit mehr Leben gefüllt werden. Denn nur wenn die beiden größten Volkswirtschaften an einem Strang ziehen, können wir die europäische Gemeinschaft voran bringen. Diese Partnerschaft hat das Potential, die Vorreiterrolle bei der weiteren Vervollständigung des Binnenmarktes einzunehmen. Dies sollte ganz praktisch beispielsweise durch gemeinsame Infrastrukturprojekte angegangen werden. Es muss gelingen, der Mehrheit der Bürger die Errungenschaften der EU zu erklären und es muss gelingen, die Möglichkeiten der Teilhabe an diesem Wohlstand zu vergrößern. Nur so können wir verhindern, dass die Populisten noch einmal so weit kommen“, so Börner abschließend. 20, Berlin, 8. Mai 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 28.04.2017

BGA: Unsicherheit bestimmt weiterhin die politische Agenda

Nach den ersten 100 Tagen des neuen US-Präsidenten Donald Trump überwiegt für den deutschen Außenhandel zunächst die gute Nachricht, dass man auf die umstrittene Grenzausgleichssteuer für Importe verzichtet.

Dies hätte deutsche Unternehmen erheblich benachteiligt. Doch Jubel über einen handelspolitischen Kurswechsel wäre angesichts der jüngsten „Buy American, Hire American“-Politik Trumps sicherlich fehl am Platz. Zudem hat Trump schon erheblichen Schaden angerichtet. Das Klima der Verunsicherung, das der neue US-Präsident mit seiner Antiglobalisierungspolitik geschaffen hat, wirkt sich bereits hemmend auf Handel und Investitionen aus. Auch die einseitige Kündigung des transpazifischen Freihandelsabkommens TPP war geopolitisch ein schwerer Fehler.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) anlässlich des 100-Tage-Amtsjubiläums des neuen US-Präsidenten.

19, Berlin, 28. April 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 18.04.2017

BGA: Referendum entfernt Türkei von ihrem wichtigsten Absatzmarkt

Mit dem Ergebnis des Referendums entfernt sich die Türkei weiter von der EU – ihrem wichtigsten Absatzmarkt.

Dies beobachten wir mit großer Sorge, gleichzeitig hoffen wir aber, dass die türkische Regierung nun alles daran setzen wird, einer weiteren Spaltung der Türkei entgegenzuwirken und zu einer sachorientierten Diskussion auch mit der EU zurückzukehren. Hierzu gehören insbesondere auch die Klärung der offenen Fragen zum Wahlprozedere sowie die Sicherstellung von Rechtssicherheit im Land. Denn dies sind Grundvoraussetzungen für die wirtschaftlichen Beziehungen und insbesondere dafür, dass die Unternehmen in der Türkei investieren.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zum Ausgang des türkischen Referendums.

Die Türkei ist ein wichtiger Partner für Deutschland und rangiert an der 17. Stelle unserer Handelspartner. Für die Türkei ist Deutschland der wichtigste Absatzmarkt und auch bei den Lieferländern befindet sich Deutschland gleich an zweiter Stelle.

„Bedauerlicherweise haben die Entscheidungen der türkischen Regierung in den letzten Monaten die Beziehungen stark belastet. Es sind viele Unsicherheiten ent-standen, die dazu führen, dass ausländische Unternehmen sich mit Investitionen in der Türkei schwer tun und viele Entscheidungen auf Eis gelegt haben. Auch die vielen Wechsel in der Verwaltung haben zu großer Unsicherheit geführt und belasten das Tagesgeschäft. Der Wechselkurs tut sein Übriges. So hat die Lira seit vergangenem Sommer ein Drittel an Wert verloren. Die Türkei leidet an einer zunehmenden Inflation sowie einer ansteigenden Arbeitslosigkeit. Vor diesem Hintergrund muss es im eigenen Interesse der Türkei liegen, zu einer wachstumsfördernden Politik zurückzukehren“, so Börner abschließend.

18, Berlin, 18. April 2017

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Berlin | 07.04.2017

BGA: Außenhandel setzt positiven Kurs fort

„Die derzeit weltweit günstige Wirtschaftslage unterstützt die deutsche Wirtschaft bei ihrem erfolgreichen Auslandsengagement.

Glücklicherweise sind die Nachrichtenlage und die Geschäftssituation zwei Paar Schuhe.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Februar 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 102,3 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 3,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 82,4 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe fast im gleichen Maß um 3,7 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 19,9 Milliarden Euro ab.

„Bei aller Freude möchte ich vor der Erwartung warnen, dass wir dieses Ergebnis im Jahresverlauf halten können. Es gibt derzeit genügend Risikofaktoren, die sich ganz schnell negativ auf die deutsche Außenwirtschaft auswirken können. Vor allem hängt die handelspolitische Abschottung der USA wie ein Damoklesschwert über uns. Protektionistische Maßnahmen würden unsere Unternehmen schwerwiegend treffen. Aber schon vor unserer Haustüre beginnen die Unsicherheiten. So ist insbesondere der Ausgang des BREXIT-Prozesses überhaupt nicht absehbar“, so Börner abschließend.

17, Berlin, 7. April 2017

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Berlin | 29.03.2017

BGA zum Brexit: Ein schwerer Abschied beginnt

„Heute wird die britische Regierung formell den Austritt Großbritanniens aus der EU erklären.

Damit stehen uns jetzt zwei Jahre schwierige Verhandlungen bevor. Auch im Zeitalter der Digitalisierung bleibt der Handel mit Gütern und Dienstleistungen von größter Bedeutung. Gerade hier wären Zölle und regulatorische Barrieren schlecht für beide Seiten. Insbesondere besteht die Gefahr der unterschiedlichen Entwicklung bei Standardisierungen für Produkte, die Großbritannien als Absatzmarkt unattraktiv machen und umgekehrt für die britischen Konsumenten weniger und teurere Produkte bedeuten.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin.

Allerdings dürfe der Handel mit Gütern nicht losgelöst von den anderen Freiheiten gesehen werden, auch Zugeständnisse für bestimmte Branchen seien kritisch zu bewerten. Zudem brauchten die Unternehmer nach den zwei Jahren Verhandlungen Planungssicherheit. Gerade im Hinblick auf die kurze Zeit dürfte dies eine große Herausforderung sein, wenn man bedenke, dass alleine schon das Verhandeln eines Handelsabkommens binnen zweier Jahre eine Herkulesaufgabe sei. Für das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen Ceta habe man sieben Jahre gebraucht – ohne Regulierungsfragen, die im Falle Großbritanniens noch vielfältig dazu kommen.

„Ob das alles zu schaffen ist, hängt wesentlich davon ab, wie kooperativ sich insbesondere die britische Seite zeigt, eingegangene Verpflichtungen aus der Vergangenheit auch zu erfüllen. Sofern dies gegeben ist, hat auch Europa ein hohes Interesse an einem guten Miteinander mit Großbritannien. Beide Seiten können angesichts der weltpolitischen Herausforderungen und der sie einenden gemeinsamen Werte kein Interesse haben, die Situation eskalieren zu lassen. Das setzt aber auch die Einsicht der Briten voraus, dass wer den Club aus eigenen Stücken verlässt, nicht kostenlosen Zutritt erwarten kann. So sind die Regeln, denen einmal alle zugestimmt haben. Um das Vertrauen in die EU und deren Institutionen nicht weiter zu schwächen, sollten wir alles daran setzen, diese Regeln einzuhalten. Es wäre ein verheerendes Signal nach innen und außen, wenn die EU etwas zu verschenken hätte“, so Börner abschließend.

16, Berlin, 29. März 2017

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Berlin | 24.03.2017

BGA: PKW- Maut ist ein wichtiger und richtiger Schritt in die Nutzerfinanzierung

„Die Einführung der PKW-Maut ist ein wichtiger und richtiger Schritt von der steuer- hin zu einer nutzerfinanzierten Infrastrukturpolitik.

Dieser Systemwechsel ist definitiv geboten, um unsere marode und überlastete Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen. Die Nutzerfinanzierung und die zu gründende Infrastrukturgesellschaft stellen die richtigen Weichen für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik.“ Dies erklärte Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich der Zustimmung des Bundestages zum Infrastrukturabgabengesetz.

„Obgleich zu befürchten ist, dass die tatsächlichen Mehreinnahmen weit unter den veranschlagten liegen, ist die jetzt beschlossene Infrastrukturabgabe ein wegweisender erster Schritt, alle Nutzer an den Kosten für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur zu beteiligen. Die Einnahmen daraus müssen nutzerbezogen und vollständig reinvestiert werden. Keinesfalls dürfen mautbedingte Einnahmen der Querfinanzierung anderer Verkehrsträger dienen“, so Taucke abschließend.

15, Berlin, 24. März 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 10.03.2017

BGA: Außenhandel gelingt Start nach Maß

„Der deutsche Außenhandel trotzt allen Unsicherheiten und setzt seinen Wachstumskurs fort.

Ein glanzvoller Auftakt, bei dem die Wirtschaft in allen Märkten erfolgreich sein konnte. Sowohl im Handel mit unseren direkten europäischen Nachbarn als auch der mit Drittländern stehen wir im Augenblick sehr gut da.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Januar 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 98,9 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 11,8 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 84 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe fast im gleichen Maß um 11,7 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 14,8 Milliarden Euro ab.

„Wir sollten vorsichtig bleiben, immerhin handelt es sich nur um ein Monatsergebnis. Das Jahr wird noch lang und ist gespickt mit politischen und auch wirtschaftlichen Herausforderungen. Insbesondere setzt sich auch die Unberechenbarkeit in der wirtschaftlichen Entwicklung fort. Die Welt ist im Wandel und die deutschen Unternehmen müssen sich daran anpassen. Dabei ist es unerheblich, ob wir auf einen unberechenbaren US-Präsidenten oder auf Renationalisierungstendenzen in Europa blicken. In diesen Zeiten muss sich die Politik unbeirrt weiter für den freien und fairen Handel einsetzen. Die Wirtschaft wiederum muss diese dabei unterstützen und gleichzeitig ihre Flexibilität bewahren. Denn nur gemeinsam werden wir gegen die derzeitig weltweit protektionistischen Bewegungen erfolgreich sein“, so Börner abschließend

14, Berlin, 10. März 2017

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Berlin | 06.03.2017

BGA: Großhandel weist moderates Wachstum auf

„Der Großhandel konnte zum Jahresende leicht zulegen und erzielte im vierten Quartal ein bescheidenes Umsatzplus.

Das erfreuliche Schlussquartal kann nichtdarüber hinweg täuschen, dass die Entwicklung im Großhandel 2016 insgesamt verhalten blieb und nichts darauf hindeutet, dass sich dies fundamental ändert. Die anhaltenden Unwägbarkeiten sind zu groß und nehmen eher zu als ab.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zu den Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes der Umsatzzahlen im Großhandel für das vierten Quartal 2016.

Die Unternehmen des Großhandels haben nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes im vierten Quartal nominal 1,3 Prozent und nominal 0,3 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Dabei konnte der Produktionsverbindungshandel erstmals wieder eine Umsatzsteigerung aufweisen. Nominal stiegen die Umsätzeum 0,8 Prozent, real blieb es jedoch bei einem moderaten Rückgang von -0,1Prozent. Der konsumnahe Großhandel setzte im Vergleichszeitraum nominal 1,5 Prozent und real 0,6 Prozent mehr um. Für das gesamte Jahr 2016 ergibt sich ein Rückgang des nominalen Großhandelsumsatzes um -0,9 Prozent, wobei die Unternehmen wie bereits im Vorjahr gleich viele Waren und Dienstleistungen verkauft haben.

„Trotz der robusten gesamtwirtschaftlichen Lage fehlt es an Investitionsbereitschaft. Dafür würden mehr positive Signale und Anreize benötigt. Statt teurer Wahlversprechungen brauchen wir mehr Impulse für Investitionen. Die durch die Agenda 2010 ausgelöste Wachstumsdynamik hat, anders als aktuell behauptet, für viele neue Arbeitsplätzeund somit für mehr Wohlstand, mehr Gerechtigkeit und mehr soziale Sicherheit in Deutschland gesorgt“, so Börner abschließend.

13, Berlin, 06. März 2017

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Berlin | 03.03.2017

BGA für gleiche Förderung vergleichbarer Energieträger

„Der beabsichtigte Wegfall der steuerlichen Förderung von Autogas ist völlig unverständlich.

Eine sichere und breit aufgestellte Energieversorgung benötigt Planungssicherheit und Verlässlichkeit angesichts kostenintensiver Investitionen. Die steuerliche Förderung muss entsprechend dem energetisch vergleichbaren Erdgas bis 2026 fortgeführt werden.“ Dies erklärt Gerhard Handke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu dem mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Energiesteuer- und Stromsteuergesetzes geplanten Auslaufen der steuerlichen Förderung von Autogas zum Jahresende 2018.

„Die Entscheidung steht im krassen Gegensatz zum Wortlaut des Koalitionsvertrages zulasten eines mittel­ständisch geprägten Wirtschaftssektors“, so Handke weiter und verweist auf die Koalitionsvereinbarung, in der CDU, CSU und SPD zugesagt hatten, die befristete Energiesteuerermäßigung für klimaschonendes Erdgas und Autogas zu verlängern.

„Während beim Autogas vieles privatwirtschaftlich auf den Weg gebracht wurde, um eine Versorgungsinfrastruktur in der Fläche aufzubauen, fehlt es an einem vergleichbaren Engagement bei Erdgas. Es kann nicht sein, dass eine Initiative, die auf einem guten Weg ist, für erste Erfolge bestraft, während Erdgas weiter gefördert wird. Die Potenziale beider Energieträger sind noch nicht ausgeschöpft und benötigen weiterhin der politischen Flankierung“, so Handke abschließend.

12, Berlin, 3. März 2017

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Berlin | 24.02.2017

BGA: China verdrängt USA als wichtigsten Handelspartner

„Maßgeblich für das Zurückfallen der USA war ein nennenswerter Rückgang der US-Exporte nach Deutschland.

Trotz einer ebenfalls leichten Abschwächung bei den deutschen Exporten über den Atlantik, bleiben die Vereinigten Staaten weiterhin wichtigster Absatzmarkt für deutsche Produkte. Das Zurückfallen der USA bei den addierten Handelswerten hat natürlich noch nichts mit dem sogenannten „Trump-Effekt“ zu tun. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass sich die Verunsicherung, die die Äußerungen und der Kurs des neuen US-Präsidenten geschaffen haben, negativ auf Handel und Investitionen auswirkt.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) anlässlich der Veröffentlichung von Daten des Statistischen Bundesamtes durch die Nachrichtenagentur Reuters zur Rangfolge der deutschen Handelspartner im Jahr 2016. Den Zahlen zufolge hat im Jahr 2016 China die Vereinigten Staaten von Amerika als wichtigsten Handelspartner Deutschlands überholt.

„Der Handel mit China hingegen ist bei den Importen, aber vor allem auch deutlich bei den Exporten gewachsen. Es ist wichtig für Deutschland, dass sich die Handelspolitik der EU nach dem Einfrieren der TTIP-Verhandlungen nun Asien aktiv zuwendet. Angesichts der protektionistischen Pläne des neuen US-Präsidenten kann damit gerechnet werden, dass die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und China in Zukunft noch weiter ausgebaut werden“, so Börner abschließend.

11, Berlin, 24. Februar 2017

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Berlin | 17.02.2017

BGA begrüßt Durchbruch bei Insolvenzanfechtung

„Endlich ist der Durchbruch bei der Insolvenzanfechtung gelungen.

Nach der Einigung der Koalition zur Korrektur des Insolvenzanfechtungsrechts liegen die Hürden künftig höher. Ratenzahlungen und anderen Zahlungserleichterungen, die Unternehmen ihren Kunden gewähren, sind nun nicht mehr so einfach von Insolvenzverwaltern anfechtbar. Damit werden die Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre endlich korrigiert – was für die Unternehmen mehr Rechts- und Planungssicherheit bedeutet. Von dieser Verbesserung profitieren Großhändler und unternehmensnahe Dienstleister ganz besonders.“ Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Verabschiedung des Gesetzes zur Verbesserung der Rechtssicherheit bei Anfechtungen nach der Insolvenzordnung und nach dem Anfechtungsgesetz durch den Deutschen Bundestag am Abend des 16. Februars 2016.

Kernanliegen der Gesetzesinitiative ist es, die missbräuchliche Praxis der Insolvenzverwalter bei der Vorsatzanfechtung einzudämmen. Unter Berufung auf die  höchstrichterliche Rechtsprechung der vergangenen Jahre stützen Insolvenzverwalter ihre Anfechtungen auf Ratenzahlungsvereinbarungen und andere Zahlungserleichterungen, die Gläubiger mit ihren Schuldnern vereinbart haben. Die Rückforderungen der Verwalter betreffen Zahlungen, die bis zu zehn Jahre zurückliegen. Auf dieser Grundlage ist die Vorsatzanfechtung mittlerweile zu einem Massenphänomen geworden und richtet gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen großen Schaden an. Die Gewährung von Ratenzahlungen, Stundungen und sonstigen Warenkrediten sind wichtige Finanzierungsinstrumente, die zur elementaren Dienstleistungsfunktion gerade von Großhandelsunternehmen gehören. Damit trifft die Praxis der Insolvenzverwalter den Großhandel im Kern. Auch unternehmensnahe Dienstleister leiden unter der Vorgehensweise der Insolvenzverwalter. Deshalb hat sich der BGA seit mehreren Jahren für eine Korrektur der aktuellen Rechtslage eingesetzt.

„Das Gesetz ist ein bedeutender Beitrag dafür, dass der Großhandel seine Funktion als Bank des Mittelstands erfolgreich fortführen kann. Nun kommt es darauf an, dass auch der Bundesrat zügig grünes Licht gibt“, so Börner abschließend.

10, Berlin, 17. Februar 2017

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Berlin | 15.02.2017

BGA: CETA-Zustimmung ist ein Meilenstein in den Wirtschaftsbeziehungen zu Kanada

„Wir begrüßen sehr die deutliche Zustimmung des europäischen Parlaments zu CETA.

Das ist ein wichtiger Schritt, denn nun können wesentliche Handelserleichterungen in Kürze schon vorläufig von den Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks genutzt werden.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) anlässlich der Zustimmung des  Europaparlaments zum Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada. Den Vertrag befürworteten  408 Abgeordnete, 254 votierten mit Nein und 33 enthielten sich.

„CETA ist damit aber noch lange nicht durch. Die zusätzliche Ratifizierung des Abkommens durch sämtliche Mitgliedsstaaten und auch noch zum Teil deren Regionalparlamente steht noch aus und wird Jahre in Anspruch nehmen. Es bleibt die Sorge, dass das Abkommen währenddessen weiterhin nationalen Befindlichkeiten und ideologisch motivierter Stimmungsmache ausgeliefert sein wird, die mit dem Abkommen an sich nicht viel zu tun haben. Um international keine Glaubwürdigkeit zu verlieren, sollte die EU daher dringend die Kompetenzen in Handelsangelegenheiten klarer regeln“, so Börner abschließend.

9, Berlin, 15. Februar 2017

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Berlin | 14.02.2017

BGA: Kräftiges Schlussquartal beschert Deutschland stärkstes Wachstum seit fünf Jahren

„Ein kräftiges Schlussquartal beschert Deutschland 2016 das stärkste Wachstum seit Überwindung der Krise vor fünf Jahren.

Dies unterstreicht die derzeit hohe Wettbewerbsfähigkeit gerade auch in Zeiten steigender Unwägbarkeiten. Allerdings ist das Wachstum des Jahres 2016 durch viele Effekte überzeichnet.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die vorläufigen Ergebnisse des 4. Quartals 2016 bekannt gegeben. Nach einer schwachen Dynamik im Sommer konnte die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal wieder Fahrt aufnehmen. Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes betrug für das Jahr 2016 1,9 Prozent.

„Die zunehmenden Risiken gehen zulasten der Investitionsdynamik. Umso mehr sehen wir mit Sorge, dass seit geraumer Zeit sozialpolitische Maßnahmen die politische Agenda dominieren, während manches wirtschaftspolitisch Notwendige unterbleibt. Die solide Haushaltsfinanzierung und die gute Lage der Sozialkassen zeigen jedoch, wie wichtig es ist, die Wettbewerbsfähigkeit gerade auch in Zeiten, in denen die Herausforderungen täglich mehr werden, zu sichern. Die Politik darf insbesondere diejenigen nicht vergessen, die diesen Erfolg mit ihren Steuern und Beiträgen maßgeblich ermöglichen, nämlich die Beschäftigten und die Betriebe“, so Börner abschließend.

8, Berlin, 14. Februar 2017

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Berlin | 09.02.2017

BGA: Elbvertiefung- Weitere Verzögerungen für den längst überfälligen Ausbau

„Wir begrüßen es sehr, dass durch das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

der Weg für die notwendige Elbvertiefung grundsätzlich frei ist. Dennoch betrachten wir die weiteren Verzögerungen mit Sorge. Nach über 15 langen Jahren der Planung hätten wir uns gewünscht, dass das Projekt Elbvertiefung endlich in die Tat umgesetzt werden kann. Als eine der führenden Export- und Importnationen der Welt sind wir auf reibungslose Transportketten angewiesen. Es bleibt zu hoffen, dass die geforderten Nachbesserungen schnell umgesetzt werden und somit mit der Elbvertiefung zeitnah begonnen werden kann." Dies erklärt Carsten Taucke, Vorsitzender des BGA-Verkehrsausschusses, anlässlich des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zur Elbvertiefung.

7, Berlin, 09. Februar 2017

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Berlin | 09.02.2017

BGA: Außenhandel schafft 3. Wachstumsjahr in Folge

"Zum dritten Mal in Folge übersteigen die deutschen Exporte das Vorjahresergebnis.

Dass der deutsche Außenhandel damit erneut einen starken Rekord hingelegt hat, freut sicher auch den Finanzminister und die deutschen Sozialkassen.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für das Jahr 2016 bekannt gegeben. Demnach wurden 2016 Waren im Wert von 1.207,5 Milliarden Euro exportiert, ein Plus von 1,2 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 954,6 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe gestiegen, im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit dem bisher höchsten Überschuss von 252,9 Milliarden Euro ab.

„Die deutschen Unternehmen sind im internationalen Wettbewerb derzeit gut aufgestellt. Natürlich wird der Rekordhandelsüberschuss wieder Kritiker auf den Plan rufen. Aber denen soll gesagt sein: Die 2016er Zahlen sind vor allem das Ergebnis einer hervorragenden Leistung. Das abermalige Anwachsen ist aber auch eine Folge von Preiseffekten auf der Importseite infolge niedriger Öl- und Rohstoffpreise. Gewiss profitieren wir daneben auch vom schwachen Euro-Kurs. Dies ist aber ganz klar die Entscheidung der EZB, die eindeutig unabhängig und nicht von Deutschland beeinflusst ist. Ein Problem bleiben in der Tat die zu schwachen privaten Investitionen, die sich aber nicht einfach verordnen lassen, schließlich leben wir nicht in einer Planwirtschaft. Die Gründe sind vielfältig, dazu zählt die wachsende politische Unsicherheit. Mit einem unberechenbaren US-Präsidenten Trump, dem noch anstehenden BREXIT sowie den weltweiten Abschottungstendenzen seien hier nur einige genannt. Umso wichtiger ist es, dass sich die Wirtschaft nicht auf diesen Lorbeeren ausruht. Es heißt weiterhin innovativ zu sein, zu investieren und zu diversifizieren.“, so Börner abschließend.

06, Berlin, 9. Februar 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 07.02.2017

BGA: Trumps erste Regierungshandlungen sind alarmierend

Protektionismus stellt konkretes Risiko für die US-Wirtschaft und auch für deutsche Unternehmen dar.

„Wir müssen uns auf neue Zeiten einstellen. Mit dem Gewinn der Wahl betrachtet Donald Trump die USA nun als SEIN Unternehmen. Dies hat Implikationen weit über die Handelspolitik hinaus, so etwa auch für die Außen- und Sicherheitspolitik. Dabei ist es für einen Unternehmer nicht untypisch, wie er sich aufstellt. Politik und Wirtschaft in Deutschland müssen Präsident Trump ernst nehmen. Er versteht nur eine harte Sprache. Es muss also klar herausgearbeitet werden, dass Trump noch viel mehr verlieren wird, wenn wir verlieren.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. heute in Berlin.

Für das laufende Jahr 2017 rechnet der BGA mit einem Wachstum der Ausfuhren von bis zu 2,5 Prozent auf einen neuen Rekordwert von rund 1.235 Milliarden Euro. Hinter dieser Prognose muss jedoch ein großes Fragezeichen stehen, da die Unsicherheiten für deutsche Unternehmen nicht weniger geworden sind. Im Gegenteil: die Liste der Risiken für das Auslandsgeschäft wird immer länger. Dazu gehören insbesondere die Herausforderungen durch die Flüchtlingskrise, die Kriege in Nah-/Mittelost und Nordafrika, die Bedrohung durch den Terror des „Islamischen Staats“, die Bewältigung des BREXIT, der Umgang mit einer immer autokratischer-regierten Türkei, Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer und die nächsten Kapitel in der scheinbar nicht enden wollenden Euro-Schulden-Saga. Mit der Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident ist zu den bestehenden Risiken nun ein ganz spezielles Problem für die Weltgemeinschaft hinzugekommen.

„Tatsache ist, dass der vom neuen Präsidenten in Aussicht gestellte Protektionismus ein konkretes Risiko für die US-Wirtschaft und auch für deutsche Unternehmen darstellt. Diese neue Gangart in der amerikanischen Handelspolitik zeichnet sich immer klarer ab. Ganz sicher führt eine solche Politik der Isolierung und Abschottung in einen wirtschaftlichen Niedergang. Daran kann hierzulande niemand ein ernsthaftes Interesse haben“, warnte der Außenhandelspräsident.

Am Anfang stünden zunehmende Unsicherheiten, dann unterblieben Investitionen. So komme eine Spirale in Gang, in deren Folge die Weltwirtschaft immer schneller abwärts rutschte, die Unsicherheit weiter zunehme und Wohlstand sowie Sicherheit sänken.

„Viele der Ankündigungen Trumps lassen sich jedoch ohne Regelbruch kaum realisieren. Sollte Präsident Trump dennoch diese roten Linien austesten wollen, gilt es gemeinsam, also Politik und Wirtschaft, stark aufzutreten und harte Antworten zu formulieren“, erklärte Börner.  Zwar beeindruckten ihn nicht Politiker oder Medien, dafür aber Banken und Börsen – und gerade auch die Wallstreet werde sehr empfindlich reagieren. Da die US-Altersversorgung an den Börsen hänge, könne schließlich jeder Trump-Wähler, jeder Rentner an seinem Kurszettel und an der Höhe seiner Rente ablesen, wie aus dem Gewinner Trump ein Verlierer werde. Hier sei Trump verwundbar.

Die Einführung von „America first“ als Staatsräson sowie die angekündigten Alleingänge der USA in der Handelspolitik sollten genug Anlass für die Mitgliedstaaten der EU sein, wieder stärker zusammenzurücken. Mehr denn je seien wir auf ein geeintes Europa und eine starke Euro-Zone angewiesen. Dazu gehöre nicht nur, dass Europa insbesondere im Rahmen seiner Sicherheits- und Verteidigungspolitik eigene Fähigkeiten entwickele und Abhängigkeiten reduziere, sondern auch eine Rückbesinnung auf den EU-Binnenmarkt. Denn nur als ein starker, einheitlicher Wirtschaftsraum seien die Mitgliedstaaten der EU in der Lage, den handelspolitischen Muskelspielen eines Donald Trump zu widerstehen. Denn selbst nach einem BREXIT sei der europäische Markt um 127 Millionen Konsumenten größer als derjenige der USA. Hierfür sei allerdings der Wahlausgang in Frankreich genauso bedeutend, wie die US-Wahl, denn ohne den deutsch-französischen Motor seien ein Auseinanderfallen Europas und des Euros vorprogrammiert.

„Ich warne davor, Präsident Trump nicht ernst zu nehmen. Deutschland muss Allianzen schmieden mit exportstarken Unternehmen in den USA, politisch und wirtschaftlich in Europa, mit Asien, mit Lateinamerika und Kanada. Wir müssen hart und ganz selbstbewusst auftreten. Das ist das Einzige, was einen Unternehmer Trump beeindruckt: Du bekommst einen gnadenlosen Wettbewerb zu spüren“, so Börner abschließend.

05, Berlin, 7. Februar 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 20.01.2017

BGA: Gutes Gelingen Mr. President!

„Zu seinem Amtsantritt wünschen wir dem neuen US-Präsidenten viel Erfolg.

Mit der Übergabe der Verantwortung von Obama an Trump ist der Wahlkampf nun definitiv vorbei und man sollte die neue US-Administration ab jetzt an ihren Taten messen. Auf diese sollten wir allerdings besonderes Augenmerk richten, denn aufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtung mit unserem inzwischen wichtigsten Handelspartner steht viel für die deutsche Wirtschaft auf dem Spiel. Wir hoffen, dass Präsident Trump in der nächsten Zeit erkennt, dass sein Motto „Make Amerika great again“ nur im Zusammenspiel mit den bewährten, internationalen Partnern Wirklichkeit werden kann." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich des heutigen Amtsantritts von Donald Trump.

„Wir würden es begrüßen, wenn die deutsche Bundeskanzlerin so bald wie möglich das direkte Gespräch mit dem neuen US-Präsidenten suchen würde, um ihn davon zu überzeugen, wie wichtig internationaler Freihandel und offene Märkte für den zukünftigen Erfolg beider Länder ist. Die Geschichte hat gezeigt, dass protektionistische Grabenkämpfe am Ende niemanden weiterbringen“, so Börner abschließend.

4, Berlin, 19. Januar 2017

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Anton F. Börner

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Berlin | 12.01.2017

BGA: Handel startet mit gedämpften Erwartungen in das Jahr

„Nach einem schwierigen 2016 wird die Lage auch in 2017 herausfordernd bleiben

Es gilt die Wirtschaften in Deutschland, Europa und der Welt am Laufen zu halten. Wachstum ist Voraussetzung für Beschäftigung und somit Wohlstand sowie soziale Sicherheit. Wenn diese Kette weiter aufbricht, werden Nationalismus und Populismus zu einer noch ernster zu nehmenden Gefahr.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zu den Ergebnissen der aktuellen Unternehmensbefragung des Verbandes.

Der BGA-Großhandelsindikator liegt zum Jahreswechsel 2016/17 bei 126,5 Punkten. Er hat damit um 4,4 Punkte zugelegt, verharrt aber immer noch auf dem seit 2014 bestehenden Niveau. Die Geschäftslage wird mit 124,2 Punkten um 5,2 Punkte höher bewertet, die Geschäftserwartungen dagegen aber nur um 3,6 Punkte und absolut mit 128,8 Punkten.

Konkret führt diese Entwicklung im Großhandel 2016 dazu, dass ein nahezu konstanter Warenumsatz, der real lediglich 0,1 Prozent unter dem Vorjahr liegt, aufgrund rückläufiger Preise in den Büchern zu einem Rückgang der nominalen Umsätze von 0,8 Prozent auf 1.112 Milliarden Euro führt. Die seit drei Jahren anhaltende Tendenz, dass die Unternehmen jedoch immer mehr Waren verkaufen müssen, um ihre Umsätze zu erzielen und damit ihre wirtschaftliche Leistungskraft zu erhalten, wird sich nach BGA-Einschätzung auch 2017 weiter fortsetzen.

Der BGA erwartet, dass der Großhandel seine Umsätze im noch neuen Jahr 2017 nominal um ½ Prozent marginal verbessern kann. Unterstellt, dass bestehende Krisen nicht weiter eskalieren, könnten auch wieder geringfügig mehr Güter und Dienstleistungen verkauft werden, so dass ein Umsatzvolumen von 1.116 Milliarden Euro erwirtschaftet werden kann. Insgesamt bliebe der Umsatz damit aber unter dem Rekordniveau von 2015. Die Investitionen bleiben weiter hinter dem Notwendigen zurück. Es fehlt an Impulsen zur Ausweitung der Kapazitäten. Der BGA geht in diesem Umfeld  und aufgrund der Frühindikatorfunktion des Großhandels für die Gesamtwirtschaft von einem realen Wachstum für Deutschland von gut 1 Prozent für 2017 nach 1,7 Prozent im vergangenen Jahr aus.

Wirtschaftsstandort muss weiter modernisiert werden

„Die Stimmung ist besser als die Lage. Die erfreulich robuste Einschätzung der Unternehmen trübt sich, wenn sie direkt nach der Einschätzung der weiteren Entwicklung gefragt werden“, warnt Börner. So geben nur zwei von fünf Großhändlern an, dass sie 2017 mit einer leichten oder gar kräftigen Aufwärtsentwicklung rechnen, aber fast die Hälfte der Befragten erwartet, dass die deutsche Wirtschaft auf dem bestehenden hohen Niveau stagnieren wird. Ähnlich wird die Entwicklung der Weltwirtschaft beurteilt.

Breite Unterstützung erhält die Bundesregierung für die erfolgreiche Konsolidierung der öffentlichen Haushalte von den Unternehmen des Großhandels. 85 Prozent der Großhändler sind der Auffassung, dass die Konsolidierung weiterhin oberste Priorität haben muss.

Dennoch ist nur gerade einmal gut jeder vierte Großhändler mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden. Mehrheitlich erwarten die Unternehmen, dass die Bundesregierung Spielräume aus der erfolgreichen Haushaltskonsolidierung nutzt, um sich mehr den Leistungsträgern zuzuwenden und stärkere wirtschaftliche Impulse zu setzen. Vier von fünf der Befragten treten gegen eine weitere Ausdehnung der Sozialleistungen ein.

Der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands und damit die Beschäftigungssicherung von über 43 Millionen Bürgern hängt von einem vertrauensvollen und fruchtbaren Miteinander vor allem in Europa und den USA ab. „Nationalismus und Populismus können wir uns daher ebenso wenig leisten wie unsere Handelspartner. Für die Unternehmen des Groß- und Außenhandels stellt daher die EU die richtige Antwort auf künftige Herausforderungen dar. Deshalb sind Abkommen wie CETA und TTIP wichtig. Hierfür sprechen sich vier von fünf Unternehmen aus“, so Börner.

„Die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte ist ohne Zweifel die wichtigste Errungenschaft, aber entscheidende Durchbrüche bei Bürokratieabbau und Investitionsförderung sind noch nicht erreicht. Wir verlangen nicht die großen Würfe, aber tatsächlich spürbare Modernisierung und Vereinfachung dürfen wir schon  erwarten“, erklärt der BGA-Präsident abschließend. In der gegenwärtigen Situation trauen dies die Unternehmer am ehesten der Großen Koalition zu – knapp 60 Prozent rechnen mit deren Fortsetzung auch nach 2017.

2, Berlin, 12. Januar 2017

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Berlin | 12.01.2017

BGA zum BIP: Die deutsche Wirtschaft ist ein Phänomen

"Die deutsche Wirtschaft ist ein Phänomen. Trotz zunehmender weltweiter Risiken

und nationaler Herausforderungen geht es mit Deutschland weiter aufwärts. Mit Sorge sehen wir jedoch, dass wichtige Faktoren des Erfolgsmodells - wie Außenhandel, Produktion oder Auftragseingänge - immer volatiler werden und die Investitionstätigkeit schwach bleibt. Damit steigt auch die Anfälligkeit für Krisen." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), anlässlich der Vorstellung der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 1,9 Prozent für 2016.

"Deutschland muss auf einem soliden Fundament weiter wachsen, um die erheblichen Herausforderungen in Deutschland zu meistern und Impulsgeber in der Europäischen Union zu bleiben. Dazu bedarf es Investitionen in die Infrastruktur, verstärkte Anreize für private Investitionen und vor allem auch eine Beteiligung aller Bürger am Erfolg durch steuerliche Entlastungen", so Börner abschließend.

3, Berlin, 12. Januar 2017

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Berlin | 09.01.2017

BGA: Außenhandel setzt zum Endspurt an

„Die Außenhandelszahlen für November lassen auf einen starken Jahresendspurt

und damit auf eine versöhnliche Gesamtbilanz für das Jahr 2016 hoffen. Nach einem turbulenten Jahr könnten die letzten Wochen noch eine positive Bilanz bedeuten, nachdem sich die vergangenen Monate als schwierig dargestellt hatten.“ Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für November 2016 bekannt gegeben. Demnach betrug der Wert der deutschen Exporte 108,5 Milliarden Euro, ein Plus von 5,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit einem Warenwert von 85,8 Milliarden Euro sind auch die deutschen Importe gestiegen, im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem  Überschuss von 21,7 Milliarden Euro ab.

„Der November hat mal wieder gezeigt, welche enorme Bedeutung der Außenhandel für die deutsche Wirtschaft hat. Geht es unseren Geschäftspartnern nah und fern wirtschaftlich gut, laufen auch unsere Geschäfte rund. Die Rekordwerte im Im- und Export verdanken wir nicht nur der wirtschaftlichen Erholung in den EU-Ländern. Auch in Drittmärkten waren deutsche Produkte mehr denn je gefragt. Bei aller Freude müssen wir uns aber auch im Klaren sein, dass dies kein stabiler Dauerzustand für die Zukunft ist. 2017 erwarten uns viele Unsicherheiten: die Wahlen in verschiedenen europäischen Mitgliedstaaten, die für die Zukunft Europas entscheidend sein können, oder auch der Präsidentenwechsel in den USA, der die Rolle der Vereinigten Staaten als Treiber des Freihandels nachhaltig verändern kann. Eine Gewissheit haben wir jedoch: Der Außenhandel ist flexibel genug, um auch durch raues Gewässer zusegeln“, so Börner abschließend.

1, Berlin, 9. Januar 2017

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